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Rezension Rezension (4/5*) zu Dark Frost (Mythos Academy Book 3) (English Edition) von Jennifer Estep.

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendbücher" wurde erstellt von wal.li, 6. November 2018.

  1. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    1. Mai 2014
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    933
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    Helheim

    Die Winterferien sind vorbei und für Gwen Frost beginnt die Schule mit einem langweiligen Referat über die Artefakte, die an das nahegelegene Museum ausgeliehen wurden. Noch während des Besuchs werden die Mythos Academy Schüler von einer Bande aus Reapern überfallen. Gwen und ihre Freunde schaffen es nur knapp, die Angreifer zurück zu drängen. Deren Anführer verliert dabei einen Plan der Mythos Bücherei. Gwen, deren Mutter von einem weiblichen Reaper umgebracht wurde, hatte das letzte Artefakt, den Helheim-Dolch, versteckt, welches die Reaper noch brauchen, um ihren Gott Loki zu befreien. Nur schwer kann Gwen diesen erneuten Überfall verdauen, zwar hat sie selbst keine schweren Verletzungen, doch einige Mitschüler sind tot oder schwer verletzt. Trotzdem kommt ihr der Gedanke, der Dolch solle besser an einem noch geheimeren Ort versteckt werden.

    Das Übersinnliche ist hier gepaart mit normalen Problemen, wie sie in der Pubertät auftreten. Gwen und ihre Freundin Daphne müssen damit leben, dass sich ihre Fähigkeiten entwickeln, so wie sie älter und stärker werden. Die Anpassung ist alles andere als leicht und sie geht nicht ohne große Stimmungsschwankungen ab. Fast schon nebenbei widmet Gwen sich der Aufgabe, die Welt zu retten. Etwas, was nahezu unmöglich scheint. Ein neuer Krieg soll verhindert werden, die geliebte Großmutter ist zu schützen, die Freunde sind zu unterstützen und der Feind ist zu bekämpfen. Reichlich zu tun für eine 17jährige.

    Nach einem furiosen Beginn und einigen Wiederholungen, die eher überflüssig wirken, wenn man das Buch im Anschluss an den vorherigen Band liest, die aber Sinn machen können, wenn ein zeitlicher Abstand zwischen dem Lesen der Bücher liegt, entwickelt sich dieser Band sehr spannend und emotional. Gwen wird fast mehr abverlangt als sie ertragen kann und als Leser ist man geneigt mit ihr zu fühlen. Alles verändert sich und Veränderungen sind häufig nicht zum Besseren und daher häufig unerwünscht. Eine gewisse Dunkelheit legt sich über Gwens Welt und es ist zu befürchten, dass diese nicht so schnell verschwinden wird.

    Sehr schön wie hier die Mythologie mit einem relativ normalen Teenagerdasein verknüpft wird.


     
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