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Rezension Rezension (4/5*) zu Dark Call von Mark Griffin.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von wal.li, 15. März 2019.

  1. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    Wakefield

    Ein grausiger Tatort, zu dem DI Bishop gerufen wird. Zwei Menschen wurden brutal ermordet und die Motive sind völlig unklar. Der Profiler, der üblicherweise hinzugezogen wird, ist nicht verfügbar, weil seine Frau überfallen wurde und er sich um sich kümmert. Deshalb erhält die forensische Psychiaterin Holly Wakefield zum ersten Mal den Auftrag, die geheime Handschrift des Killers zu entschlüsseln. Gemeinsam mit DI Bishop versucht Holly, sich in den Täter hineinzuversetzen. Doch zu viele Ungereimtheiten verhindern eine klare Sicht. Vielleicht ist es sogar Holly Wakefield außerordentliches Wissen über Serientäter, das ihr in die Quere kommt.

    Als Start einer neuen Thriller-Reihe mit der forensischen Psychiaterin Holly Wakefield kommt dieser Roman gleich mit einem spannenden Plot daher. Getrieben von den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit beschäftigt sich Holly sehr intensiv mit ihrem ersten Fall, zu dem die Met sie hinzuzieht. Akribisch untersucht sie den Tatort immer in dem Gedanken, dass sie etwas übersehen haben muss. Gleichzeitig arbeitet sie eng mit DI Bishop zusammen, der mit seiner Erfahrung als Polizist eine andere Herangehensweise hat, die sich mit Wakefields Art gut ergänzt. Obwohl sie sich beruflich gut ergänzen, bleiben die beiden im privaten Bereich doch reserviert. Seiner Vergangenheit kann eben niemand entfliehen.

    Mit seinem Debütroman hat Mark Griffin eine interessante neue Persönlichkeit eingeführt. Mit Holly Wakefield betritt eine energische und doch zarte forensische Psychiaterin die Bühne. Geformt durch ihre Herkunft, ist sie besonders geeignet für ihre Tätigkeit, aber auch verletzlich und angreifbar. Ihr zur Seite steht DI Bishop, der gewissenhaft ermittelt. Auch er hat in seiner Zeit bei der Armee einiges erlitten, das ihn geformt hat. Der Taten, mit denen die beiden es hier zu tun bekommen, sind an Brutalität und Grausamkeit kaum zu überbieten. So kommt man auch als Leser beinahe an die Grenze des Erträglichen. Dies gepaart mit der Fragilität der Ermittler macht diesen Thriller zu etwas Besonderem, das zwar vielleicht nicht jeden Geschmack treffen kann, aber dem Gewogenen eine packende Lektüre präsentiert.


    von: Andreas Schmidt
    von: Matthias Boll
    von: Emily Littlejohn
     
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