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Rezension Rezension (4/5*) zu Bird and Sword (Bird-and-Sword-Reihe, Band 1) von Amy Harmon.

Dieses Thema im Forum "Fantasy & Phantastik" wurde erstellt von milkysilvermoon, 26. März 2018.

  1. milkysilvermoon

    milkysilvermoon Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2017
    Beiträge:
    118
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    Der Vogel mit den magischen Worten

    Lark, benannt nach dem Vogel Lerche, hat eine ungewöhnliche Gabe: Sie kann magische Worte aussprechen. Doch als sie fünf Jahre alt ist, muss sie ansehen, wie ihre Mutter, Lady Meshara, vor ihren Augen getötet wird. Um ihrem Kind ein ähnliches Schicksal zu ersparen, nimmt sie im Sterben ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in den Landen von Jeru. Zudem belegt Meshara ihren Mann, Lord Corveyn, mit dem Fluch, dass er auch sterben muss, wenn ihre Tochter stirbt. 13 Jahre später erscheint der junge König Tiras an seinem Hof, um Larks Vater an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit. Zunächst fürchtet Lark den König, doch auch Tiras hat ein Geheimnis. Ist die Liebe die einzige Waffe, die ihrer beider Ketten sprengen kann?

    „Bird and Sword“ ist der erste Band der gleichnamigen Reihe von Amy Harmon.

    Meine Meinung:
    Der Roman besteht aus 35 Kapiteln. Darüber hinaus gibt es einen Pro- und einen Epilog, die die Haupthandlung wunderbar umschließen. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Lark. Dieser Aufbau hat mir gut gefallen.

    Der Erzählstil ist liebevoll, sehr lebendig und zum Teil sogar poetisch. Ich konnte gut in die Geschichte einfinden, obwohl diese Welt sich doch ziemlich von unserer unterscheidet.

    Die Grundidee des Romans sagt mir sehr zu. Sie ist kreativ und fantasievoll. Auch die Umsetzung konnte mich überzeugen, denn eine solche Geschichte habe ich bisher noch nicht gelesen.

    Mit Lark gibt es eine stumme Hauptprotagonistin. Dieser Aspekt macht sie zu einem interessanten Charakter. Obwohl sie nicht spricht, lernt man sie als Leser gut kennen, weil ihre Gedanken sehr deutlich werden. Sie war mir ebenso sympathisch wie einige der Nebenfiguren – zum Beispiel Boohjoni.

    Eine Stärke der Geschichte ist es, dass es nicht nur berührende Passagen gibt, sondern auch spannende Szenen. Die schlüssige Handlung hat mehrere Wendungen und Überraschungen parat. Die Lektüre ist dadurch kurzweilig und unterhaltsam.

    Pluspunkte sind für mich auch die Landkarte, die für Orientierung in der fremden Welt sorgt, und eine Liste, die die Aussprache der Namen erklärt.

    Das Cover ist sehr hübsch und hat mich sofort angesprochen. Der deutsche Titel entspricht dem Original und passt inhaltlich gut.

    Mein Fazit:
    „Bird and Sword“ von Amy Harmon ist eine bezaubernde Geschichte, die mir vergnügliche Lesestunden bereitet hat. Ich bin neugierig auf die Fortsetzung.

     
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