Rezension (3/5*) zu Wo das Land abbricht: Ein Rügenroman von Anke Wogersien

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Gelöschtes Mitglied 2403

Gast
Trügerische Idylle

Rügen, die Insel in der Ostsee. Ein verträumter Ort früherer Urlaubstage. Ein romantischer und idyllischer Flecken. Und sicher ein Gebiet, über welches ich gern Näheres erfahren will. Denn im Klappentext heißt es, eine ehemalige Rüganerin, Anni, kehrt viele Jahre später auf ihre heimatliche Insel zurück, glückliche Tage der Kindheit noch im Gedächtnis und findet eine veränderte Heimat vor. Das klingt interessant in meinen Ohren und reizt mich. Und "Wo das Land abbricht" von Anke Wogersien ist auch ein informatives und unterhaltendes Buch. Informativ, weil es mir Rügen und die Entwicklung der Insel näherbringt. Unterhaltend, weil dieses Buch in meinen Augen ein Teil der Unterhaltungsliteratur ist und trotz der Mängel auch spannend zu lesen war. Denn leider gibt es auch einige Kritikpunkte, die das Konsumieren dieses Buches teilweise etwas schwierig gestalten. Denn die Handlung und auch die Charaktere wirken recht hölzern und verkrampft und die Handlung ist manchmal auch etwas vorhersehbar. Manches Geschehen kommt auch recht melodramatisch daher und macht die Lektüre nicht zu einem hellleuchtenden Pfeiler in meiner Erinnerung. Nicht mein Buch, würde ich sagen, denn es wird garantiert seine Leser und deren Zuspruch finden. Denn die Informationen über die Rügener Welt können die Mängel etwas ausgleichen, daher auch meine Drei-Punkte-Bewertung.