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Rezension Rezension (3/5*) zu Unforeseen: Tenth Anniversary Edition (Thomas Prescott Book 1) (English Editio.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von wal.li, 7. November 2018 um 17:04 Uhr.

  1. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    Knapp entkommen

    Im Oktober vor einem Jahr ist der FBI-Berater Thomas Prescott bei einem Einsatz nur knapp dem Tod entronnen. Und nun hat ein Autor über die damalige Mordserie ein Buch geschrieben, das nach Prescotts Meinung nicht den Tatsachen entspricht. Der Serienkiller, der ein Jahr zuvor acht Frauen getötet hat, gilt als tot. Prescott jedoch ist sich sicher, der Killer ist noch am Leben und auf der Flucht. Doch niemand glaubt ihm. Und Prescott ist drauf und dran, die Ermittlungen auf eigene Faust wieder aufzunehmen. Die Lage ändert sich als eine Frau aus Prescotts Umfeld grausam zerstückelt wird.

    Bei diesem Buch handelt es sich um eine Neuauflage dieses Erstlingswerks zum 10-jährigen Jubiläum. Der Autor war beim Schreiben des Romans Anfang zwanzig. Zwar ist sein Charakter Thomas Prescott bereits Anfang dreißig, doch das jugendliche Alter des Autors scheint sich in den Eigenschaften seines Protagonisten widerzuspiegeln. Als nämlich Frauen aus Prescotts Umfeld geschützt werden sollen, fallen ihm auf die Schnelle 27 Personen ein. Darunter befindet sich selbstverständlich auch seine Schwester Lacey, die an Multipler Sklerose erkrankt ist. Um sie kümmert sich Thomas wirklich rührend. Wie er seine Frauengeschichten verwaltet ist dagegen schon etwas gewöhnungsbedürftig.

    Die Idee einen Fall nach einem Jahr wieder aufleben zu lassen, ist allerdings spannend ausgearbeitet. Wenn man auch manchmal nicht richtig nachvollziehen kann, wie Prescott zu seinen Lösungsansätzen kommt, bleibt dieser Thriller doch fesselnd und zügig zu lesen. Ob es der etwas reichlichen Anzahl an Toten bedarf, mag dahin gestellt bleiben. Bis zum Schluss bleibt man neugierig, dem Täter das letzte Geheimnis zu entreißen.

    Ein insgesamt angenehm zu lesendes Erstlingswerk, dessen Humor einem Nicht-Muttersprachler nicht immer ganz leicht zugänglich ist, dass aber nie an Spannung vermissen lässt.


     
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