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Rezension Rezension (3/5*) zu Sei brav und stirb: Psychothriller von Simon Geraedts.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von claudi-1963, 8. Mai 2018.

  1. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    29. November 2015
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    766
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    Wenn der Alptraum über einen hereinbricht

    <strong>"Man kann einen Menschen nicht ein Leben lang beschützen, nicht einmal sich selbst." (Campino)</strong>
    Nach einem unschönen Erlebnis ihrer Mutter, die Marie ihr Leben lang behütet und beschützt hat, ist sie Hals über Kopf ausgezogen. Nun arbeitet Marie Foster in einem Frankfurter Kundenbüro, bei dem sie von Anfang an von ihrem Kollegen Daniel belästigt wird. Da Daniels Vater im Vorstand ist und Marie fürchtet ihren Job zu verlieren, nimmt die dies alles stillschweigend hin. Eines Tages hat sie den außergewöhnlichen Kunden Toni Lehmann zum Gespräch. Aus dessen Akte entnimmt sie, das er Personenschützer und ein verurteilter Mörder war, der erst kürzlich aus der Haft entlassen wurde. In ihrem Kundengespräch erwähnt Toni folgenden Satz: "Die Welt ist schlecht, Frau Foster, und ich habe das Gefühl, Sie brauchen jemanden, der auf Sie aufpasst." Dieser Satz und weitere Ängste brennen sich Marie förmlich ins Gedächtnis. Als sie am Abend auf dem Nachhauseweg von einem jungen Mann angepöbelt wird und später durch den Wald läuft, hat sie das Gefühl verfolgt zu werden. Ist es jener junger Mann, ihr Kollege Daniel oder gar Lehmann der sie verfolgt oder hat sie sich das alles eingebildet? Das die Begegnung von Toni Lehmann allerdings für Marie noch weitreichende Folgen an Hass und Gewalt nach sich zieht hatte sie bis dahin nicht ahnen können. Mit aller Kraft versucht sie dann aus ihrem persönlichen Alptraum zu entkommen.

    <strong>Meine Meinung:
    Der Titel, Kurzinfo und vor allem das wunderschöne Cover haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Allerdings ist dieses Buch dann eher etwas für Leser die mysteriöse, spektakuläre Psychothriller suchen. Mir persönlich war es teilweise zu unrealistisch, sei es die vielen, brutal Ermordungen, als auch im Inhalt. Da eitern dann Brandblasen innerhalb weniger Minuten, da tötet der Mörder zwei Polizisten, schlägt Türen zusammen und wird dann aber von zwei Frauen überwältigt. Das sind so ein paar Dinge die mich dann doch ein wenig skeptisch gemacht haben. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, manchmal sogar fast ein wenig zu ordinär in seinen Aussagen. Natürlich zieht einen die Geschichte in den Bann schon allein, weil man neugierig ist, wie diese ganze Sache ausgeht. Doch mitunter waren mir die Toten und einige Wiederholungen z. B. ständig der Name Marie dann doch etwas zu viel des guten. Da hätte ich dann doch ein wenig mehr erwartet, als nur einen brutalen, mit Leichen gepflasterten Thriller. Für mich war der Plot viel zu schnell durchschaubar auch was den Täter anbelangt, zu brutal und zu unspektakulär was die Spannung anbelangt. Die Charaktere waren für mich recht flach gehalten und außer Marie nicht gerade sympathisch. Mich hat dieser Psychothriller zwar unterhalten, jedoch keine Gänsehaut beschert. Man hätte aus dieser Geschichte sicher noch einiges mehr herausholen können, von daher gebe ich dem Buch gute 3 von 5 Sterne.<strong>


     
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