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Rezension (3/5*) zu Schnee auf dem Kilimandscharo von Ernest Hemingway.

Dieses Thema im Forum "Klassiker" wurde erstellt von parden, 15. Oktober 2017.

  1. parden

    parden Forumlegende

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    Eines der persönlichsten Werke Hemingways...

    Auf einer Safari am Fuße des Kilimandscharo erleidet der Schriftsteller Harry eine Beinverletzung, die Wundbrand entwickelt. Während seine Frau noch hofft und auf das Rettungsflugzeug wartet, lässt er sein Leben in Gedanken Revue passieren und wartet in dem Lager zu Füßen des Kilimandscharo auf sein Ende. Seine kreative Kraft ist längst erloschen: Seit er an der Seite einer reichen Frau ein luxuriöses Leben führt, hat er nichts mehr geschrieben. In Afrika wollte er zu einem einfachen Dasein zurückfinden. Im Fieberwahn kreisen seine Gedanken um sein vergeudetes Leben und seine ungeschriebenen Bücher, für die es nun zu spät ist.

    Schnee auf dem Kilimandscharo ist eines der persönlichsten Werke Hemingways, dessen Leidenschaft für die Großwildjagd ihn mehrmals nach Afrika geführt hat. Diese Erzählung wurde 1953 auch erfolgreich verfilmt: 'Schnee am Kilimandscharo', u.a. mit Gregory Peck, Susan Hayward, Ava Gardner und Hildegard Knef.

    Die 44minütige Hörspielinszenierung hat mir gut gefallen. Der größte Part wird gelesen von Peter Lieck, der seinen Vortrag unaufgeregt gestaltet. Die Dialoge des Paares - Harry, der weiß, dass er sterben wird und Helen, die dies nicht wahrhaben will - werden angenehm und passend gesprochen von Siegfried Wischnewski und Rosemarie Fendel. Alles in allem eine stimmige Inszenierung.

    Ein schöner Einblick in das Werk Hemingways, der eindeutig Lust auf mehr macht!


    © Parden

     
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