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Rezension Rezension (3/5*) zu Jimi Hendrix live in Lemberg (detebe) von Andrej Kurkow.

Dieses Thema im Forum "Gegenwartsliteratur" wurde erstellt von kingofmusic, 3. Dezember 2018.

  1. kingofmusic

    kingofmusic Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2018
    Beiträge:
    54
    Zustimmungen:
    49
    Lost in Lemberg

    Mh…Genauso geht es mir jetzt nach der Lektüre von „Jimi Hendrix live in Lemberg“ von Andrej Kurkow :).

    Die Fragezeichen in oder über meinem Kopf sind sowohl während als auch jetzt im Nachhinein nicht verschwunden, weil ich mich ständig gefragt habe „Was bitteschön soll das Ganze?“

    Klar, die Sprache Kurkow´s ist leicht, seine Figuren sind in der Hauptsache nett gezeichnet und – auf Deutsch gesagt – arme Schweine, aber reicht das für eine gute, teils skurrile Geschichte? Die Frage ist mit einem zwiespältigen „Jein“ zu beantworten.

    Die zentrale Geschichte um den „medizinischen“ Fahrer Taras, der seine Kunden auf besondere Art und Weise von ihren Nierensteinen befreit und seine Liebe zu der Geldwechselstubenmitarbeiterin Darja, die eine Allergie gegen Geld hat und deshalb nur mit Handschuhen arbeiten darf, ist nett, bleibt es aber auch – sie ragt also nicht heraus aus der Verflechtung von Geschichten der insgesamt 7 Hauptprotagonisten. Auch die anderen Erzählstränge kommen über ein „Nett, aber warum?“ nicht hinaus.

    Der gefakte Aufhänger der ganzen Geschichte (Jimi Hendrix live in Lemberg bzw. der Kult um Jimi Hendrix in der früheren Sowjetunion) kommt auch nur sporadisch zur Sprache, trotzdem wurde ich hier am Ende etwas entschädigt, da „Hey Joe“ im Buch zitiert wurde und ich sofort die damit verbundene Melodie im Ohr hatte.

    Nichts desto trotz bin und bleibe ich ratlos ob dieser Geschichte…
    3*


     
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