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Rezension Rezension (3/5*) zu Gefüllte Siebenschläfer: Ein Carozzi-Krimi von Christoph Wagner.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von wal.li, 31. Oktober 2018.

  1. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    933
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    Römische Gerichte

    Den Archäologen Mario Carozzi zieht es diesmal an die Adria, wo er einem kleinen Museum zu Ruhm verhelfen soll.Sein Lohn ist spärlich und seine Unterkunft bescheiden. Doch die Aussicht auf das Restaurant von Gilda, das an seine Sammlung alter Stücke grenzt, wiegt vieles wieder auf. Die Idee, das Museum und das Restaurant zu verbinden, erweist sich als vielversprechend und bei der Verwirklichung dieses Plans kommt Carozzi mit allen Persönlichkeiten des Ortes in Kontakt. Dumm nur, dass der erste Tote, der bereits kurz nach Carozzis Ankunft zu beklagen war, nicht der Letzte bleiben wird.

    Auch auf seiner zweiten Station gerät der Archäologe Carozzi in Ereignisse, die wenig mit seinem Beruf zu tun haben. Natürlich fröhnt er wieder seiner Leidenschaft für ausgefallene Kochrezepte, die sich durch besondere Schärfe auszeichnen. Und auf der Suche nach einer Möglichkeit, sein kleines Museum bekannter zu machen, muss Carozzi das eine oder andere Hindernis aus dem Weg räumen.

    Als Leser ist man hin- und hergerissen. Soll man dies ausgefallene Setting einfach genießen oder macht man sich doch Gedanken, ob die eigenartigen Mahlzeiten, die auf alten römischen Rezepten beruhen, das Buch beflügeln. Ob man eine eine gradlinige Krimihandlung bevorzugen sollte oder ob das eher zufällig Herantasten an Lösungen gerade richtig ist. Sollte man Carozzi eine Gefährtin wünschen, mit der er von Ort zu Ort zieht oder muss er an jedem Ort eine neue Liebe scheitern sehen. Gedankengänge, auf die der leider früh verstorbene Autor keine Antwort mit bieten kann. Man wird nicht erfahren, welche Abenteuer Carozzi noch erlebt hätte, Und so bleibt ein unterhaltsamer Nicht-Krimi, in dem ein wenig reichlich gekocht und in Altertümern gegraben wird.


     
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