1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Information ausblenden

Du bist neu hier?

Unter dem folgenden Link findest Du Hilfe für den Einstieg
Das bietet whatchareadin für Leser 

Rezension Rezension (3/5*) zu Die Richterin und die Tote vom Pont du Gard von Liliane Fontaine.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von ulrikerabe, 28. November 2018.

  1. ulrikerabe

    ulrikerabe Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2017
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    6
    EIn Krimi mit sehr viel Südfrankreichcharme

    Mathilde de Boncourt ist Untersuchungsrichterin in Nimes. Mit ihren Ermittlungen gegen einen Mädchenhändlerring sticht sie in ein Wespennest. Nur knapp überlebt sie ein Attentat. Zur Erholung zieht sie sich auf das Weingut ihres Großvaters zurück. Dort begegnet sie Martin, einem Deutschen Reisebuchautor, der auf der Suche nach Antworten zum Tod seiner jüdischen Großmutter ist.

    Mit dem Schicksal der unzähligen Mädchen, ja fast noch Kindern, aus Osteuropa oder Nordafrika, die von privilegierten Machtmenschen ausgenützt und missbraucht werden greift die Autorin Liliane Fontaine ein aktuelles und wichtiges Thema auf. Auch Martins Vordringen in die Vergangenheit soll uns vor allem daran erinnern, niemals zu vergessen. Diese beiden Handlungsstränge fügt die Autorin sehr geschickt zusammen. Daneben verliert sie sich aber auch manchmal in Nebenhandlungen und –figuren.

    Was Liliane Fontaine allerdings hervorragend vermittelt ist ihre große Liebe zu Südfrankreich und ihre kunsthistorische Affinität. Das Buch bringt das Languedoc atmosphärisch und animierend nahe. Manchmal meint man eher einen Reisebericht als einen Kriminalroman zu lesen.

    Damit es aber spannend bleibt, hinterlässt sie den Leser mit einem offenen Ende. Fortsetzung folgt?


     
Die Seite wird geladen...
Die Seite wird geladen...