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Rezension Rezension (3/5*) zu Der Schlächter von Jacqueline Pawlowski.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von claudi-1963, 18. Mai 2018.

  1. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

    Registriert seit:
    29. November 2015
    Beiträge:
    766
    Zustimmungen:
    72
    Der Neid frisst die Seele auf

    <strong> "Das sogenannte Böse ist eine Reaktion auf das, was Kindern angetan wird. Die Wurzeln für den Hass liegen in der Kindheit." (aphorismen.de) </strong>
    An Heiligabend findet man im Haus einer erfolgreichen Anwaltsfamilie die vier Familienmitglieder kopfüber hängend, mit aufgeschnittenen Kehlen und ausgeblutet an der Treppe vor. Für Hauptkommissar Richard Geissler und sein Team keine leichte Aufgabe, den bisher hat, er so eine grausame Tat noch nicht gesehen. Wer begeht so eine grausame Tat und warum genau an dieser Familie? Doch wenige Tage später kommt es zu einem erneuten Opfer, ein älterer Mann wird in seinem Badezimmer mit derselben Methode vorgefunden. Doch etwas ist anders, es war noch jemand in dem Haus. Als wenig später die Schriftstellerin Marie Sadlowski, Freunde von Geissler, ihm Bescheid gibt, dass sie ihren Mann Ingo seit Stunden vermisst und er zu dem Toten wollte, ahnt er schlimmes. Nachdem auch Marie von den Taten des Schlächters erfahren hat steigen auch bei ihr, ihre Ängste. In einem Traum sieht sie, wie sie ein Paket bekommt mit schrecklichem Inhalt und schreibt diesen Traum wenig später nieder. Als kurz darauf ein Paket vor ihrer Türe liegt verständig sie schnell Richard Geissler. Kann es sein das der Schlächter ihren Traum kennt? Doch das Morden geht weiter und inzwischen vermutet Geissler auch, das sich alles um die sieben Todsünden dreht. Jedoch Geissler wird vom Fall abgezogen, nachdem man die Leiche seines Freundes Ingo vorfindet.

    <strong> Meine Meinung:
    Dies ist ein Debütroman der Autorin, bei dem ich etwas zwiegespalten bin, das Cover hingegen ist gut gelungen. Der Plot der Geschichte ist sehr gut, auch wenn ich schon einmal einen Roman über die Todsünden gelesen habe, der mir besser gefallen hat. Jedoch einige Dinge in der Umsetzung dieses Buches haben mir nicht so gefallen. So verwendet die Autorin viele Worte des Sprachgebrauchs, auch ihre kurzen oft Ein-Wort-Sätze haben mir gar nicht zugesagt. Dass alle drei Charaktere hingegen in Ich-Form geschrieben waren, hat mich zwar erstaunt aber nicht verwundert. Leider haben mich auch die Charaktere nicht zu 100 Prozent überzeugen können. Ebenso kamen in der Handlung Dinge, vor die für mich nicht realistisch waren. Da wurden z. B. vier Leichen in einer Stunde obduziert, Leichen vor Ort entkleidet, oder auch das Verhalten der Witwe war mir in machen Dingen für mich total irrational. Leider waren für mich auch die Charaktere Marie und Richard um die es hauptsächlich geht, sehr emotionslos. Nicht das sie nicht weinten, aber sie haben mich nicht berührt, anders als ich es sonst bei anderen Büchern erlebe. Auch das Verhalten von Marie war oft so widersprüchlich, so das es mich immer überzeugen konnte. Selbst wenn die Autorin mir versicherte, dass sie vieles selbst so erlebt hat, konnte mich das geschrieben trotzdem nicht abholen. Ich war teilweise sogar soweit das Buch abzubrechen, lediglich meine Neugier hat mich dann doch überzeugtes bis zum Ende weiterzulesen. Aufgrund des spannenden Plots konnte mich, dann die Autorin überzeugen, dass ich ihr noch 3 von 5 Sterne gebe. Ich jedoch würde ihr Raten das Buch nochmals zu überarbeiten und vor allem den vielen Sprachgebrauch herausnehmen. Aber das ist meine Meinung. <strong>



     
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