Rezension (3/5*) zu A Reason To Stay - Liverpool-Reihe 1 von Jennifer Benkau

hulahairbabe

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16. März 2020
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Überraschend anders als erwartet

„A reason to Stay“ ist der erste Teil der Liverpool-Reihe von Jennifer Benkau. Die Liverpool-Serie spielt in der namensgebenden Stadt Liverpool und behandelt junge Menschen mit Problemen auf der Suche nach Liebe. Im ersten Teil geht es um Sibyl und Cedric. Sibyl (Billy) ist auf der Flucht: Vor ihrem Vater, ihrer Vergangenheit und vor sich selbst. Eines Tages läuft sie dem unverschämt gutaussehenden Cedric in die Arme. Auch wenn beide wissen, dass sie möglicherweise nicht gut füreinander sind, bauen beide eine Beziehung auf… mit allen Höhen und Tiefen die dazugehören.
Das Cover ist in einem ähnlichen New Adult Stil, wie viele Romane es aktuell haben. Ich fand es aber sehr ansprechend, wenn auch schlicht. Als ich die Leseprobe des Buches gelesen habe, war ich total fasziniert was für eine Dynamik die beiden Protagonisten haben. Die ersten Dialoge zwischen den beiden fand ich so amüsant, dass ich unbedingt das ganze Buch haben musste. Während in der Leseprobe beide Protas sehr locker und flirty diskutieren, entwickelt sich das Buch beim lesen in eine ganz andere Richtung. Zum einen wird die Geschichte tiefgründiger (was gut ist), aber auch weniger die von mir erwartete Liebesgeschichte. Klar, natürlich geht es auch um Liebe… aber es geht auch um zwei Menschen mit Problemen – jede menge Problemen – und wie sie füreinander da sind. Die Autorin hat es vortrefflich verstanden ernste Themen aufzugreifen und in Romanform glaubhaft zu vermitteln. Wenn ich das aus dem Klappentext herausgelesen hätte, dann hätte das meine Erwartungshaltung an das Buch sicherlich getroffen… so war ich dann doch recht verwundert keine klassische Lovestory zu lesen. Was mir zudem weniger gut gefallen hat war, dass am Ende nochmal ein Haufen Probleme aufkam, die für mich etwas konstruiert wirke. Es war einfach ein bisschen „zu viel“. Ist schwer zu beschreiben.
Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, allerdings hatte ich etwas ganz anderes erwartet.


 

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