Rezension (2/5*) zu Wo die Asche blüht von Nguyễn Phan Quế Mai

schokoloko30

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26. August 2020
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Großraum Bonn
Leider konnten wir zu diesem Buch keine Daten ermitteln.
Eher enttäuschend

In diesem Buch geht es vorrangig um "amerasians". Also um Kinder und Nachfahren deren Väter GI`s sind und die Mütter, die aus dem Vietnam stammen. Hauptsächlich waren diese Frauen Prostituierte, die aufgrund ihrer verarmten Verhältnisse, sich entschlossen haben für Geld mit amerikanische Soldaten zu schlafen. Dieses Geld schickten sie dann zu ihren Familien auf das Land. Wie das so ist kann es auch dazu kommen, dass eine Frau ungewollte schwanger wird.

Die Kinder von diesen Männern sind in Vietnam nicht hoch anerkannt und gelten eher als Gesindel und werden gesellschaftlich gemieden. Sie haben mit vielen Vorurteilen und Repressalien zu kämpfen.

Einige amerikanische Männer versuchten später (1990/ 2000 Jahre) wieder Kontakt zu ihren Kindern und Frauen herzustelllen.


Diese Geschichte wurde anhand von zwei Frauen plastisch dargestellt

Eigene Meinung:

Mich hat das Thema sehr gereizt. Ich fand schon das Buch "Der Gesang der Berge" sehr beeindruckend und ich hoffte auf ein ähnliches Leseerlebnis. Jedoch war das Buch für mich eher enttäuschend. Es war trivial und vorhersehbar geschrieben. Es wirkte vom Vokabular und den Wendungen einfach nur "platt" und plakativ.

Ich hatte mir wirklich mehr erhofft.