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Rezension Rezension (2/5*) zu Wenn meine Welt voll Kirschen ist, was tu ich mit den Kernen? von Erma Bombeck.

Dieses Thema im Forum "Liebesromane" wurde erstellt von parden, 17. März 2018.

  1. parden

    parden Forumlegende

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    Antiquiert...

    Erma Bombeck, Mutter von drei Kindern und verheiratet mit einem fordernden Mann, kämpft sich mit Humor und Ironie durch die Tücken des alltäglichen Lebens. Die Kinder wollen im Kinderzimmer Kaninchenzucht betreiben, der Ehegatte wünscht jeden Abend kulinarische Gaumenfreuden und die Putzfrau verschmäht grundsätzlich jegliches Waschmittel. Da hilft nur Ruhe zu bewahren, tief durchzuatmen und sich mit Heiterkeit der Situationen anzunehmen.

    Erma Louise Bombeck (1927-1996) war eine US-amerikanische Humoristin und Schriftstellerin, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch ihre humorvollen Bücher und Zeitungskolumnen große Beliebtheit erreichte. In der Zeit von 1965 bis zu ihrem Tod 1996 wurden mehr als viertausend ihrer Kolumnen in rund 800 Tageszeitungen publiziert. Bombeck hatte selbst drei Kinder und begann im Alter von 37 Jahren mit viel Witz und Liebenswürdigkeit über die Freuden und Leiden im Leben einer Hausfrau und Mutter zu schreiben.

    Ich habe nichts gegen 'alte' Bücher, doch hier zeigt sich wieder einmal, wie sehr sich Humor im Laufe der Zeit wandeln kann. Was seinerzeit vielleicht fast revolutionär war, wirkt heute eher flach, bemüht und müde. Gähn. Sicher war die 'Auflehnung' der amerikanischen Hausfrau und Mutter einst amüsant zu lesen, doch Jahrzehnte später ist dieses Buch eher ein Relikt, das allenfalls für ein Kopfschütteln sorgt. Die Lesung durch Lilo von Plüskow (s. Foto unten) trägt zu dem antiquierten Eindruck durchaus bei - eine altbackene Stimme liest sich 2 h und 10 min lang durch die ungekürzten Episoden und sorgte dafür, dass ich erstmals verstehen konnte, weshalb manche Menschen bei Hörbüchern einschlafen können...

    Bestenfalls noch als Zeitdokument empfehlenswert...


    © Parden

     
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