Rezension (2/5*) zu Sylter Schuld: Kriminalroman (Kari Blom ermittelt undercover, Band 6) von Ben

Kristall86

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22. März 2021
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An der Nordseeküste
Langweilig und zu viel Klamauk

Klappentext:
„Auf Sylt eröffnet eine neue Wellness-Oase. Allerdings steht schon bald der Verdacht der Geldwäsche im Raum. Kari Blom soll undercover ermitteln, sehr zur Freude der alten Damen von der Häkelmafia. Sie wollen Kari bei ihren Nachforschungen mal wieder tatkräftig unterstützen und belegen einen Achtsamkeitskurs in der Wellness-Oase. Als kurz darauf am Strand eine Leiche angespült wird, ist Kari entsetzt, denn der Tote ist kein Unbekannter. Und wie sich herausstellt, hat auch er kurz vor seinem Tod an einem Achtsamkeitsseminar teilgenommen. Kari ahnt, dass das kein Zufall ist.“

„Sylter Schuld“ war alles in allem ein netter aber leichter Krimi. Protagonistin Kari Blom hat nicht unbedingt das richtige Händchen sich undercover zu halten, was aber auch auch den älteren Damen vom Häkelclub geschuldet ist. Allein dieser Punkt und diese Geschichte ist schon ein wenig absurd und unglaubwürdig bzw. war mir einfach zu klamaukig. Die Aufmachung mit der Wellness-Oase ist an sich nicht schlecht, aber das eigentliche Potential wurde hier komplett verschenkt. Die Story wirkt träge, hat wenig Spannungscharakter und hier und da sind Parts einfach zu vorhersehbar. Dass das Achtsamkeitssemiar seinem Namen alle Ehre machen musste, hat mir hier die 2 Sterne abgerungen, mehr ist aber bei aller Liebe nicht drin.