1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Information ausblenden

Du bist neu hier?

Unter dem folgenden Link findest Du Hilfe für den Einstieg
Das bietet whatchareadin für Leser 

Rezension (2/5*) zu Aprikose, Banane, Erdbeer, 3 Audio-CDs von Helge Schneider.

Dieses Thema im Forum "Humor" wurde erstellt von parden, 17. März 2018.

  1. parden

    parden Forumlegende

    Registriert seit:
    13. April 2014
    Beiträge:
    3.003
    Zustimmungen:
    2.525
    Geballter Blödsinn...

    Es geht wieder los. Kommissar Schneider ermittelt wieder und kriegt zum Schluss alles raus. Dafür schlägt er sich mit einem international gesuchten geheimnisvollen Schwerverbrecher herum, und sein Leben zu Hause mit Frau und so weiter ist auch nicht gut.

    Folgendes geht ab: »Das kleine Kofferradio gluckste die Nachrichten aus dem winzigen Speaker, der durch ein Stückchen Stoff verdeckt war. 12.00 Uhr, die Mittagsnachrichten. Der Sprecher gab die Leitung ab an einen Korrespondenten, eine Live-Schaltung in ein Gebiet, das gerade überschwemmt wurde von einer unterirdischen, zu spät erkannten neuen Quelle. Das war ja interessant! Auf diesem Gebiet befand sich doch das Hochsicherheitsgefängnis. Kommissar Schneider horchte auf! Das Gefängnis war ein Spezialgefängnis, wo nur Leute reinkamen, die von der amtierenden Weltpolizei, wie er die Amerikaner nannte, hier reingesteckt wurden, manchmal wegen völlig undurchsichtigen Geschichten, Vergehen, die mehr als an den Haaren herbeigezogen waren!«

    Ich hätte es wissen müssen: Helge Schneider. Wie seine Lieder, so auch dieser Krimi - übrigens Teil einer ganzen Reihe um Kommissar Schneider. Zu Hülfe.

    Kommissar Schneider ist schon etwas älter. Eigentlich ist er auch schon in Pension gegangen, doch ohne seinen Job ist es ihm doch langweilig, und die Polizei kann auch nicht auf ihn verzichten, denn wohl nur er kann diesen spektakulären Kriminalfall lösen, nur ihm ist es zuzutrauen, die Satanskralle von Singapur ausfindig zu machen.

    Obwohl der Kommissar halb blind ist (irgendwie ist ihm seine Sehkraft fast abhanden gekommen), er regelmäßig zur Magenspiegelung geht (schließlich hat er Hunger, und nach dem kleinen Eingriff gibt es immer ein Glas Milch) und er den verkommenen Spielplatz im Park für die Brutstätte der kommenden kriminellen Generation hält und ihn deshalb mit einer geklauten Planierraupe dem Erdboden gleich macht, halten seine ehemaligen Kollegen nach wie vor große Stücke auf ihn. Bei der Suche nach der Satanskralle kommen ihm ständige Dimensionsverschiebungen in die Quere, völlig absurde Vorkommnisse, bei denen Szenarien aus Vergangenheit oder Zukunft - wer will das schon so genau sagen - plötzlich in der Gegenwart sichtabar werden, um gleich darauf wieder zu verschwinden. Aber Kommissar Schneider tut das einzig richtige: er vergisst diese Ereignisse einfach wieder.

    Trash, Absurditäten, kein zusammenhängender Erzählstrang, Humor à la Helge Schneider, stilistische Höchstleistungen ('Noch im Poppen tat die Luger ihren Job') und kein wirklicher Sinn hinter dem ganzen lassen dieses Hörbuch zu einem geballten Blödsinn verkommen. Da ich kein Fan von Helge Schneider bin, war dies vermutlich schon zu erwarten. Zwei Punkte gibt es trotzdem, weil Helge Schneider bei seinem immerhin 3 h und 5 min dauernden Vortrag anzumerken ist, dass er selbst ganz begeistert bei der Sache ist.

    Hier konnte ich eine andere Seite des Künstlers kennenlernen, die ihn mir jedoch nicht näherbringen konnte. Diese Art Krimis ist wohl nur etwas für wirkliche Fans...


    © Parden

     
  2. Andreas Bastian

    Andreas Bastian Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2018
    Beiträge:
    27
    Zustimmungen:
    1
    Ich liebe Helge... einfach genial, der Mann
     
Die Seite wird geladen...
Die Seite wird geladen...