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Rezension Rezension (1/5*) zu Alicia verschwindet: Roman (insel taschenbuch) von Matthias Sachau.

Dieses Thema im Forum "Gegenwartsliteratur" wurde erstellt von nicigirl85, 6. Juni 2018.

  1. nicigirl85

    nicigirl85 Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2018
    Beiträge:
    48
    Zustimmungen:
    0
    Mir fehlen die Worte...


    Von Matthias Sachau hatte ich bereits ein paar heitere Romane gelesen und da dieser so ganz anders klang, wollte ich herausbekommen, ob der Autor auch ernsthaft schreiben kann.

    In der Geschichte geht es um Robert, der der Upperclass entstammt und dessen beste Freundin Ali spurlos verschwunden ist. Ihn plagt das Gewissen, was mit ihr nur passiert sein könnte und begibt sich auf die Suche nach ihr. Wird er sie aufspüren können?

    Gleich vorweg: Mir hat das Buch absolut nicht gefallen und es fällt mir unheimlich schwer in Worte zu fassen warum nicht, denn so etwas Schlechtes ist mir schon ewig nicht mehr untergekommen und die positiven Stimmen zum Buch kann ich einfach nicht nachvollziehen.

    Die Handlung wird uns über einen Freund von Robert nahe gebracht, der die Geschichte um Alicia mal von Robert erzählt bekommen hat. Diese Perspektivwahl empfand ich als absolut unstimmig, da man als Leser das Gefühl hat nie ganz nah dran an der Geschichte zu sein. Hinzu kam noch, dass viel wörtliche Rede enthalten ist, so dass es sich oft wie ein fader Dialog liest und nicht wie ein Wohlfühlroman.

    Die angewandte Sprache wirkte auf mich enorm gestelzt und ließ sich leider auch sehr schwer lesen. Immer mal wieder musste ich einige Seiten doppelt lesen, weil ich nicht alles verstanden hatte beim ersten Mal lesen.

    Von den Figuren war mir weder eine sympathisch, noch konnte ich mich mit jemanden identifizieren. Zudem spürte man direkt, dass für Robert wohl mehr als Freundschaft zu Alicia besteht, er aber dennoch eine Beziehung zu Rovena eingeht als eine Art Sicherheitsnetz, was ihr gegenüber einfach nur gemein ist.

    Die Handlung plätscherte das ganze Buch über nur so vor sich hin und ich quälte mich mehr und mehr durch die Seiten. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich wohl vorzeitig abgebrochen. So jedoch habe ich weitergelesen in der Hoffnung, dass da noch was Gutes auf mich wartet, was dann aber leider nicht kam.

    Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt: Was will mir der Autor damit sagen, doch ich bin nicht darauf gekommen.

    Fazit: Für mich leider eine derbe Enttäuschung. Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen und bin der Ansicht, dass der Autor nicht fähig ist ernsthaft zu schreiben.

     
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