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Rachel Hauck: Ein Schreibtisch voller Träume

Dieses Thema im Forum "Was liest Du gerade?" wurde erstellt von Tiram, 9. Oktober 2018.

  1. Tiram

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    Zwei Frauen - zwei Zeitebenen - ein Schreibtisch

    Dieses Buch lese ich derzeit mit einer Bloggerfreundin.

    Tenley lebt im Hier und Jetzt. Ihr Debütroman ist ein Bestseller geworden, für den sie nun den Gordon-Phipps-Roth-Preis gewinnen soll. Doch so richtig freuen kann sie sich darauf nicht. Böse Stimmen reden von Klüngelei, ist besagter Gordon Phipps Roth doch ihr Ururgroßvater. Und auch ihr Vater Conrad stand schon mehrmals auf der Bestsellerliste.
    Sie ist mit Holt auf dem Weg zur Veranstaltung, mit dem sie seit gut einem Jahr zusammen ist. Er kommt aus einer Geldfamilie, hält sich aber mit dem Schreiben von Drehbüchern über Wasser. Allerdings ist seiner Kleidung anzusehen, dass er finanziell nicht in Schwierigkeiten ist. Tenley ist nervös, schaut laufend aufs Handy, weil sie auf eine Nachricht von ihrer Mutter hofft, die die Familie vor Jahren verlassen hat.
    Und ausgerechnet in diesem Augenblick muss er ihr einen Antrag machen und überreicht ihr einen Ring.
     
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  2. Tiram

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    Einhundert Jahre vorher lernen wir Birdie kennen. Eine junge Frau aus gutem Hause. Die ihr eigenes Leben in die Hand nehmen möchte. Und damit aus der normalen Frauenrolle von damals herausfällt. Sie hat ein Buch geschrieben. Ein sehr persönliches. Das Manuskript möchte sie vom Verleger wiederhaben. Doch der meint, dass es ihr schon im Sommer zugeschickt worden ist. Bei besagtem Verleger läuft ihr der bekannte Schriftsteller Gordon Phipps Roth über den Weg, den sie bewundert.
     
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  3. Tiram

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    Von der Thematik her gefällt mir die Geschichte bisher. Tenleys Mutter und der Verlobte sind mir anfangs unsympathisch, besonders die Mutter. Jahrelang lässt sie sich nicht blicken, und nun, da sie Hilfe braucht, ist die Tochter gut genug.

    Er hat sich einen blöden Zeitpunkt ausgesucht, ihr den Ring zu übergeben. Mitten im größten Stress, den Tenley gerade hatte. Ich könnte mir vorstellen, dass die beiden nicht zusammenkommen. Mal abwarten.

    Birdie ist mir sympathisch. Eine junge Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen will. Und damit aus der normalen Frauenrolle von damals herausfällt. Sie soll einen reichen Schnösel heiraten, doch ihr Herz gehört jemand anderem.

    Birdies Mutter ist mir äußerst unsympathisch. Diese Frau ist kalt wie ein Stein. Lässt sich nicht erweichen. Von ihrem Vater, der ihr zwar eine gute Schulausbildung zukommen lassen hat, kann sie keine Hilfe erwarten. Er steht unter dem Pantoffel seiner Frau.

    Die Geschichte übt einen gewissen Sog aus. Ich habe schon geschaut, ob das Buch auch bei Skoobe vorhanden ist, sodass ich hätte bei der Arbeit in der Pause weiterlesen können. Ist es leider nicht.

    Tenley nervte mich ein wenig. Sie nimmt alles so stoisch hin. Kein bisschen Kampfgeist. Nicht ihrer Mutter gegenüber und auch was ihr Schreiben anbelangt. Allerdings ändert sich das noch, sie gewinnt noch meine Sympathie. Aber bei ihr glaube ich zu wissen, wohin die Geschichte führt.

    Bei Birdie bin ich mir noch unsicher. Ich kenne die Autorin nicht, weiß nicht, wie realistisch sie schreibt. Aber sicherlich endet alles in einem großen Happy End. Ihre Geschichte ist aber derzeit spannender. Sie hatte ein Manuskript bei einem Verlag abgegeben und es trotz dessen Beteuerungen nicht zurückerhalten. Dann wurde ein neues Buch von Gordon Phipps Roth angekündigt, dessen Inhaltsangabe ganz verdächtig nach Birdies Geschichte klingt. Geht da etwas mit schiefen Dingen zu? Ich kenne weder den Verleger noch diesen Schriftsteller. Kann mir also noch kein Urteil bilden, ob sie das Schreiben einer jungen Frau einfach klauen. Zumindest der Verleger scheint ja ein anerkannter Mann zu sein. Ich bin gespannt.
     
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