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Rezension Nicola Yoon - THE SUN IS ALSO A STAR

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendbücher" wurde erstellt von LillySjö, 12. März 2017.

  1. LillySjö

    LillySjö Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2017
    Beiträge:
    63
    Zustimmungen:
    48
    Autorin: Nicola Yoon
    Übersetzerin: Susanne Klein
    Verlag: Dressler
    Seiten: 400
    Alter: ab 14 Jahre

    Inhalt:
    Es geht um zwei Jugendliche. Natasha und Daniel. Daniel verliebt sich in Natasha, doch beide haben nur einen Tag Zeit, denn am Abend soll Natasha aus Amerika abgeschoben werden.

    Beide treffen sich zufällig in New York. Oder gibt es keine Zufälle? Eine Frage, die in dem Buch beleuchtet wird. Wenn bestimmte Dinge an diesem Morgen, so wohl bei Daniel als auch bei Natasha, nicht geschehen wären, hätten beide sich nicht getroffen. Daniel muss wegen UBahn Problemen früher aussteigen. Natasha dagegen wird aufgehalten.
    Man bekommt auch Einblicke in die Personen, die zu der Situation beigetragen haben, dass Natasha und Daniel sich treffen.

    Das Buch handelt nicht nur von einer Liebesgeschichte. Es geht auch um Immigration, Rassismus, Schubladen-Denken,~ Zukunftsfragen.
    Ich erzähle nicht so viel mehr, da ich finde, dass das Buch von seinen überraschenden Wendungen lebt.

    Besonderheit:
    Das Buch ist in kurze Abschnitte eingeteilt, die jeweils die Perspektive einer Person zeigt. Daniel, Natasha, der UBahn-Fahrer usw.
    Immer wieder werden auch sachliche Abschnitte eingefügt. ZB ein sachlicher Abschnitt zum Thema Schicksal.

    Autorin:
    Die Autorin kommt selbst aus Jamaika, das Land, wohin Natasha abgeschoben werden soll. Frau Yoons Eltern sind Immigranten in den USA. Man spürt, dass die Figuren dadurch eine andere Glaubwürdigkeit bekommen.

    Meine Meinung:
    Am Anfang tat ich mich etwas schwer. Man merkt, das Buch ist eindeutig an jüngere Leser gerichtet. Etwas unrealistisch fand ich auch, die Schnelle der hochgradigen Verliebtheit.
    Aber mir hat der Schicksalsgedanke sehr gefallen. Auch die sachlichen Abschnitte zwischen durch. Fand ich das Buch am Anfang noch etwas holprig, durch die vielen Perspektivenwechsel, nahm es irgendwann rasant an Tempo zu und ich habe beim Lesen alles um mich herum vergessen. Es war nicht mehr so wichtig, ob die Verliebtheit in der Geschwindigkeit ein bisschen unrealistisch wäre. Ich habe einfach nur noch mitgefiebert für die beiden. Ich war aufeinmal völlig verliebt in diese Geschichte. Ich war am Ende wirklich richtig geflasht.

    Leider, leider hebte die Autorin das Gefühl bei mir mit dem letzten Kapitel und dem Epilog wieder auf. Ich finde den Epilog wirklich albern. Das letzte Kapitel und der Epilog zerstören für mich einen großen Teil der Geschichte.

    Von mir gibt es drei Sterne.
     
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