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"Nicht Amazon macht den Traditionsladen kaputt, sondern Leute wie ich..."

Dieses Thema im Forum "News aus der Buchwelt" wurde erstellt von supportadmin, 28. März 2018.

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  1. supportadmin

    supportadmin Administrator

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    Nicht Amazon macht den Traditionsladen kaputt, sondern Leute wie ich...

    hat der Blogger Jens Scholz einen Artikel betitelt, in dem er die Veränderungen unseres Kaufverhaltens durch Digitalisierung und Onlinehandel thematisiert.

    Unaufgeregt und unideologisch bilanziert er die Änderungen im Einzelhandel in den letzten 40 Jahren, schreibt über trostlose Innenstädte, die überall gleich aussehen und Onlinehändler, die für das Aussterben der Innenstädte mit verantwortlich gemacht werden. Sein Fazit:

    Die ganze Argumentation basiert seit 40 Jahren auf einer falschen These, nämlich der, dass Einkaufen Spaß macht.

    Aber das Wegsterben kleiner Geschäfte, so Scholz, sei bei näherer Betrachtung keinesfalls alternativlos.
    http://jensscholz.com/index.php/2018/03/24/nicht-amazon-macht-den-traditionshandel
    Nicht Amazon macht den Traditionshandel kaputt, sondern Leute wie ich, und ich bin kein Millennial
    jensscholz.com
     
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  2. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Recht hat der Mann. Bei Amazon kaufe ich das, was ich einfach brauche, wo ich keine Beratung will und keine Mühe. Im Ziegelgeschäft kaufe ich, wenn ich Interagieren möchte. Möchte ich nur bei wenigen Sachen, aber ich gehe z.B. gerne in meinen Teeladen, und die Leute da sind auch großartig, beraten, kennen mich und mein Kind, ich kann mich mit denen unterhalten.

    Bücherläden fallen leider selten unter zweiteres, besonders da ich da meinst keine besonders gute Beratung bekommen kann. Das Sortiment ist einfach zu groß, keiner kann alle Bücher gelesen habe, geschweige denn sich auch noch alles merken was er mal gelesen hat.
    Wenn ich spezifische Bücher suche, frage ich im Internet, nicht im Laden. Somit macht wohl die Webseite hier auch die Buchläden kaputt. ;)
     
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  3. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Ich glaube auch, dass (Buch)Läden in Zukunft etwas anderes bieten müssen als "nur" Verkauf. Du hast es ja schon angesprochen @Sakuko : Beratung, wie Du sie zum Beispiel in Deinem Teeladen bekommst.
     
  4. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Ich weiss nicht, ob man bei Beratung soweit kommt. Nicht mit der jüngeren Generation. Ältere Leute, die gehen vielleicht noch in den Laden, um sich Bücher empfehlen zu lassen, aber mit den ganzen Leser-Netzwerken, Goodreads, Lovelybooks, all die Gruppen auf FB, ich glaube das wird sich über kurz oder lang größtenteils dahin auslagern. Da muss man dann noch was anderes bieten. Lesungen, Aktionen, Releaseparties.
     
  5. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Man spürt, dass dieser Beitrag von einem Mann geschrieben wurde ;)
    Einkaufen (Shoppen)und Bummeln gehen ist eine Sache, was Frauen schon recht gerne machen im Allgemeinen.
    Aber im Grundtenor Stimme ich zu: die Schimpferei auf Dritte (hier Amazon) greift zu kurz. Jeder muss sich selbst an die Nase fassen. Die hohen Umsätze sprechen eine.eigene Sprache.
    Das ist wie früher bei McDonalds: Keiner geht hin, aber alle wissen, wie's schmeckt!
     
  6. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Manche Menschen machen es gerne, manche hassen es.
     
  7. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Deshalb schrieb ich "im Allgemeinen",
    @Sakuko
    Zumindest in meinem Bekannten- und Freundeskreis kenne ich deutlich mehr weibliche Shopper als männliche.
    Es gibt aber beides.
     
  8. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Jens Scholz bringt es für mich ziemlich gut auf den Punkt, wenn er sagt, dass Einkaufen in vielen Fällen eben nur lästige Pflicht ist, etwa, wenn man eine neue Schreibtischlampe braucht oder einen neuen Kochtopf. Lässt sich das dann online erledigen, dann wird es auch online erledigt.

    Wer unbedingt "Shining" von #stephen king lesen will, der muss auch nicht in die Buchhandlung gehen, weil er keine Beratung braucht, nicht stöbern will, sondern nur möglichst schnell eine Sache haben, für die er sich schon entschieden hat.
     
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  9. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Das stimmt völlig. Es gibt Genuss-Einkäufe, die gern in einer schönen Innenstadt mit vielen Inhaber geführten Läden stattfinden dürfen, mit Zeit und Muße.

    Alles, woran man keinen Spaß hat, soll schnell gehen... und das Internet bietet mit seinen Vergleichsmöglichkeiten ja auch gute "Beratung". Eine kaputte Wäschespinne, Filterkartuschen, Tonerkassetten... Amazon sei dank kein Problem!
    Dass ich Bücher über den örtlichen Buchhandel bestelle/kaufe, ist eben der Freude bei diesen Einkäufen geschuldet, siehe oben...
     
  10. Xirxe

    Xirxe Aktives Mitglied

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    Ich gestehe, ich habe auch gerade erst Online eingekauft :confused: obwohl ich wirklich versuche, es so gut wie es geht zu vermeiden. Wenn aber der Preis in der Stadt um 100 bis 150% höher liegt als online, dann bin ich nicht bereit, das zu bezahlen. Ich habe für mich eine Grenze bei ca. 30% und bisher haben entsprechende Verhandlungen mit dem Fachhandel auch fast immer zum Erfolg geführt. Manchmal ist es ja auch nicht nötig, weil es genauso teuer oder sogar günstiger ist. Aber bei einem solchen Unterschied fühle ich mich echt behumst.
     
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  11. Lesewolke

    Lesewolke Neues Mitglied

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    Dieser Blogger schreibt mir aus tiefster Seele: Ich hasse es einkaufen gehen zu müssen, und ich käme nie auf die Idee aus Spaß an der Freud bummeln zu gehen. Alleine der Gedanke daran bereitet mir bereits Unbehagen.

    Gut, ich bin als Asperger Autistin in diesen Belangen eh "etwas anders". Und in der Tat erleichtern mir Online-Shops das Leben dahingehend ungemein! Außer Lebensmitteln, den Dingen des täglichen Bedarfs und Schuhen, kaufe ich schon seit Jahren alles andere was ich so benötige im Internet.
     
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  12. Andreas Bastian

    Andreas Bastian Mitglied

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    Ich bin seit Jahren auf eBook umgestiegen. Ist einfach praktischer. Auch mein Buch hab ich jetzt als in diesem Format herausgebracht.

    Der Buchhandel spielt eine untergeordnete Rolle, solang die nur Bestseller empfehlen können.
     
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