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Leserunden-Vorschau 2. Halbjahr 2018

Dieses Thema im Forum "News zum Forum" wurde erstellt von Helmut Pöll, 14. Mai 2018.

  1. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Forumlegende

    Registriert seit:
    9. Dezember 2013
    Beiträge:
    5.256
    Zustimmungen:
    5.892
    @Renie hatte viele von Euch schon hinter den Kulissen wegen der nachfolgenden Leserunden angesprochen. Wir wollen aber auch im frei zugänglichen Bereich auf diese Leserunden hinweisen.

    Für die Leserunden zu den nachfolgenden Büchern haben wir auch schon eine grobe Terminplanung gemacht, wobei wir Wert darauf gelegt haben, dass wir zwischen den einzelnen Leserunden "Verschnaufpausen" haben. Schließlich soll auch noch Zeit für "eigene" Bücher sein. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen, auf Wünsche von Euch zu weiteren Leserunden reagieren zu können. Hier sind die Bücher:



    Eine Geschichte gegen das Vergessen, basierend auf einem wahren Hintergrund. Der Autor Erich Hackl nimmt authentische Fälle und macht aus ihnen Erzählungen. So auch in diesem Fall: ein österreichischer Bergsteiger und Kunsthandwerker rettet zwei Menschen vor dem Naziterror. Trotz aller Risiken versteckt er eine jüdische Mutter und ihre Tochter vier Jahre lang in seiner Werkstatt. Hackl hat die Geschichte von der Tochter erzählt bekommen und zu Papier gebracht. Der Autor ist übrigens im letzten Jahr mit dem Menschrenrechtspreis in Österreich ausgezeichnet worden. Zwei seiner bisher erschienenen Bücher sind Schullektüre in Österreich. "Am Seil" hat überschaubare 128 Seiten und erscheint am 25. Juli. Zu diesem Termin soll auch unsere Leserunde starten.


    Der Engländer Mike Herron ist für seine "Jackson Lamb"-Reihe in seiner Heimat bekannt wie ein bunter Hund. Er ist dafür bereits mehrfach ausgezeichnet worden und die Filmrechte sind bereits gesichert. Nun hat Diogenes den Autor für sich entdeckt. Der erste Band ("Slow Horses") der Reihe erscheint Ende August. Mit "Slow Horses" (lahme Gäule) sind ausrangierte britische Geheimagenten gemeint, die aufgrund ihres geheimen Geheimwissens ihren Ruhestand nicht einfach irgendwo in einem Pflegeheim oder einer Seniorenresidenz oder einfach in einem beschaulichen Vorort Londons verbringen dürfen, sondern stattdessen in einem geheimen Haus irgendwo in London untergebracht sind, also mittendrin, aber doch versteckt. Wie die Bezeichnung "Slow Horses" schon zeigt, traut man den "alten" Agenten nicht mehr viel zu. Aber die "Slow Horses" gehören noch lange nicht zum alten Eisen.
    Diogenes bezeichnet den Stil dieses Romanes als "John LeCarré oder Frederick Forsyth in modern". Die Leserunde soll ebenfalls Ende August stattfinden.


    Der kanadische Bestsellerautor Tom Rachman ("Die Unperfekten" und "Aufstieg und Fall großer Mächte") hat jetzt seinen dritten Roman rausgebracht. Es geht um eine Vater-Sohn-Beziehung im Künstlermilieu. Die zentralen Fragen, die der Roman behandelt sind: Kann man gleichzeitig ein gefeierter Künstler und ein liebender Vater sein? Muss ein Sohn seinen Eltern verzeihen, nur weil sie bedeutend sind? Nach "Leinsee" bin ich mit dem Künstlervirus infiziert. Daher werde ich diesen Roman auf alle Fälle lesen. "Die Gesichter" erscheint Ende August. Als Start für die Leserunde planen wir Mitte September.


    Hier lesen wir uns in eine fremde Kultur. Min Jin Lee ist in Korea geboren und lebt seit ihrem 8. Lebensjahr in den USA. An dem Familienepos "Ein einfaches Leben", an dem die mittlerweile 50-jährige Autorin über 20 Jahre gearbeitet hat, nimmt ebenfalls seinen Anfang in Korea und behandelt eine Auswandererfamilie, die nach Japan zieht. Koreaner in Japan habe es nicht einfach. Die Ablehnung der Japaner gegenüber Korea-Stämmigen ist immens. Hier wird Fremdenfeindlichkeit in übelster Form betrieben. Der Roman beschreibt, wie die Auswandererfamilie über mehrere Generationen in Japan zurecht kommt. "Ein einfaches Leben" verspricht also einen Trip in eine fremde Kultur unter sozialkritischen Aspekten. Hochinteressant! Das Buch hat übrigens bereits Aufmerksamkeit erregt. Es ist nicht umsonst bereits in 20 Ländern erschienen.
    Erscheinungstermin: 21. September; die Leserunde soll Ende September/Anfang Oktober beginnen.


    "Alles spielt sich in einem Raum mit vier Stühlen ab. Auf denen sitzen: eine Frau und ein Mann Mitte 30 sowie eine Paartherapeutin mit unorthodoxen Methoden. Der vierte Stuhl bleibt leer, er steht für die Ehe, die die beiden aufgebaut haben. Und von der die Therapeutin zu Anfang sagt, die Chance, sie zu retten, sei höchstens 1:1000." (Quelle: Diogenes)

    Der Roman soll Ähnlichkeit mit "Der Gott des Gemetzels" haben.
    Erscheinungstermin: 24. Oktober; die Leserunde könnten wir Mitte November machen



    Diese Abbildung entspricht nicht der Diogenes-Ausgabe
    Bei "Die allertraurigste Geschichte" handelt es sich um einen Klassiker (von Ford Madox Ford 1913 geschrieben), den Diogenes neu verlegt. Geplant ist eine Schmuckausgabe im Schuber. In diesem Roman geht es um Folgendes:
    "Ford Madox Ford wollte mit ›Die allertraurigste Geschichte‹ zeigen, was er konnte, und tatsächlich ist dieses Buch ein Meisterwerk geworden – die ebenso raffinierte wie bewegende Geschichte zweier Ehepaare, die untrennbar miteinander verbunden sind durch Liebe, Täuschung und Verrat. Durch Andeuten und Verschweigen, langsame Entwicklung und schockierende Enthüllung schafft der Autor ein literarisches Vexierspiel, das den Leser darüber rätseln lässt, was Realität und was Vorspiegelung ist, was moralisch richtig, was falsch. Und genau das macht aus diesem Buch mehr als nur einen fesselnden Psychothriller, nämlich ein großes Kunstwerk." (Quelle: Diogenes)
    Ford Madox Ford gehörte zu der Schriftstellergeneration um D. H. Lawrence, H. G. Wells oder Joseph Conrad. Mit seinem "großen Kunstwerk" können wir eine unserer Klassikleserunden bestreiten.
    Erscheinungstermin: 24.10.; Die Leserunde würden wir gerne Anfang Dezember machen.

    Dann haben wir noch die Kurzgeschichten von Benedict Wells, die Ende August erscheinen werden, im Visier...



    Daneben gibt es natürlich noch andere Leserunden, wie etwa unsere "Leserunden Weltliteratur" und "Einsame Schwestern" ab 09.06.18
    https://whatchareadin.de/community/threads/vorstellungsrunde.14305/

    Vorstellungsrunde

    Mit "Einsame Schwestern" stellen wir Euch ein Buch der georgischen Journalistin und Autorin #ekaterine togonidze vor, das im kleinen Wiener...
    whatchareadin.de
     
    #1 Helmut Pöll, 14. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2018
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