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Genre Leserunde Gegenwartsliteratur - ab 25.05.18

Dieses Thema im Forum "Kleine Leserunden" wurde erstellt von Helmut Pöll, 26. Mai 2018.

  1. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Forumlegende

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  2. Anjuta

    Anjuta Bronze Mitglied

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    Ich habe gerade begonnen mit


    Es geht um eine Situation ähnlich der, wie ich sie vor kurzem schon in América von T.C. Boyle vorgefunden habe: Ein gutsituierter Einheimischer fährt einen Einwanderer an und die Folgen dieses Zusammenstoßes. Hier allerdings ist der Handlungsort nicht die USA sondern Israel und der Angefahrene verstirbt bei dem Unfall. Nach der Leserunde "Über uns" von Eshkol Nevo befinde ich mich also lesend wieder in Israel. Mal schauen, ob ich hier mehr über die israelische Gesellschaft erfahre.
     
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  3. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Mein erstes Buch von dieser Autorin war
    "Eine Nacht, Markowitz". Das fand ich -Entschuldigung - so blöd, dass ich es weder fertig gelesen habe noch behalten. Nur weg damit!
    Nun gefällt mir der Plot des neues Romans "Lügnerin" recht gut....
    Die Autorin kann schreiben. Mit gefiel einfach nur die Geschichte nicht. Mal Sehen, was du sagst.
     
  4. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Nach einem Drittel des Buches wage ich die Aussage, dass es ein (für mich) gutes Buch ist. Nach allem, was ich im Vorfeld davon wahrnahm, soll es die Geschichte von drei Männergenerationen beinhalten, entsprechend gibt es drei voneinander getrennte Abschnitte (das erinnert mich an die Nevo-Leserunde "Über uns"..).
    Im ersten Abschnitt geht es um den 13-jährigen Nelson, einen Außenseiter. Er muss mit seinem Vater in den Ferien in ein Pfadfinderlager. Dort hat er ein Zelt allein, weil niemand mit ihm wohnen will. So richtet er sich ein und versucht ehrgeizig, möglichst viele Auszeichnungen zu erringen, was ihn natürlich nicht beliebter macht... Er wird ziemlich fies von der Meute gehetzt.

    Buttler hat mir schon in seinem ersten Roman

    sehr gut gefallen. Er kann seine Figuren glaubwürdig darstellen, gibt Ihnen psychologische Tiefe.
    Ich hoffe aber, dass die besagten drei Teile in "Die Herzen der Männer" stärker zusammenhängen werden als bei Eshkol Nevo in "Über uns.
     
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  5. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    In gewisser Weise erinnert mich das Buch an Über uns" von Eshkol Nevo. Auch hier gab es eine Drittelung.
    Allerdings tauchen die Personen in "Die Herzen der Männer" teilweise wieder auf, das trennende Element sind nicht Etagen (wie bei Nevo), sondern die Zeit in großen (Generationen-)Sprüngen.
    Spoiler anzeigen
    Im ersten Abschnitt lernte man den sensiblen Nelson kennen, der bei den Pfadfindern gemobbt und vom Vater geschlagen wurde. Sein einziger Freund im Pfadfinderlager war Jonathan, ein um ein paar Jahre älterer Junge.
    Im zweiten Abschnitt wird dieser zur Hauptperson, ist Familienvater und fährt mit seinem Sohn Trevor (16 Jahre) in eben jenes Lager...
    Der anfäglich gute Roman entwickelt sich zur trivialen Farce: Jonathan versucht dem Sohn seine erste zarte Liebe auszureden, konfrontiert ihn auf rüde Weise mit seiner eigenen Geliebten und schleppt den Jungen in eine Strip-Bar! Nelson aus dem 1. Abschnitt ist Zuschauer des Ganzen.
    Im 3. Abschnitt bricht die von Trevor verwitwete (!) Mutter Rachel mit dem Sohn ins Pfadi-Lager auf, wo sie sich u.a. gegen frauenfeindliche Übergriffe wehren muss...

    Das Buch strotzt nur so von Klischees: Wenn die Herzen der Männer wirklich so aussehen würden - wollte niemend etwas mit ihnen zu tun haben! Die Entwicklung der Figuren ist überhaupt nicht nachvollziehbar, alles ist plump und zu einfach hergeleitet.
    @Momo und ich sind da völlig einer Meinung. Dass dieses Buch im als literarisch geltenden Klett-Kotta-Verlag erschienen ist, verwundert sehr. Wir werden das Buch fertig lesen, aber Begeisterung sieht anders aus. Ich hatte mir viel mehr Tiefgang davon versprochen.
     
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