Helmut Pöll

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Beim #lesemontag tauschen wir uns intensiv über unsere aktuellen Bücher aus, egal ob Krimis & Thriller, Fantasy, Gegenwartsliteratur, Sachbuch. Das ist immer eine schöne Gelegenheit neue Leseperlen zu entdecken.

Mein aktuelles Buch für Montag ist „Rückkehr nach Reims“ von Didier Eribon.

Eine Leseperle in dem Sinn ist es nicht. Aber das Buch behandelt ein aktuelles Thema, das mich sehr interessiert. Eribon hat als einziges Kind einer Arbeiterfamilie eine höhere Schulbildung bekommen, studierte und ist aktuell Professor an der Universität Amiens. Zum Tod seines Vaters kehrt er nach 30 Jahren in seine Geburtsstadt Reims zurück. Er erzählt in Rückblenden die Geschichte seiner Familie, der Bekannten und Verwandten, deren Selbstverständnis früher stark mit der kommunistischen Partei verflochten war. Heute fühlen sich die meisten mit derselben Selbstverständlichkeit dem Front National verbunden. Eribon geht auf Spurensuche.
 

Xirxe

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19. Februar 2017
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Buchinformationen und Rezensionen zu Sie werden dich finden: Thriller von James Rayburn
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Von 400 Seiten habe ich nun etwas mehr als ein Drittel gelesen und bin nicht gerade überwältigt. Roger Smith, der hier unter Pseudonym schreibt, ist eigentlich für gute Krimis bekannt. Aber dieser hier besteht in erster Linie aus vielen Toten und Rückblicken auf diverse verwickelte Geheimdiensttätigkeiten. Mal schaun, ob's noch besser wird.
 
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Querleserin

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30. Dezember 2015
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Es gibt Phasen im Leben, da muss es mal was Nettes und Schönes sein, daher greife ich diesen Montag zum neuen Roman von Moyes mit der Gewissheit, dass mich eine solide erzählte Geschichte und ein Happy End (?) erwarten:
Buchinformationen und Rezensionen zu Im Schatten das Licht von Jojo Moyes
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Helmut Pöll

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Jetzt war ich mit #rückkehr nach reims doch schneller. Deshalb werde ich heute mit diesem Thriller beginnen
Buchinformationen und Rezensionen zu Die Strömung: Kriminalroman von Rolf Börjlind
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Rolf und Cilla Börjlind sind ein schwedisches Autorenpaar. Bin sehr gespannt auf das Buch.
 

parden

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13. April 2014
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Buchinformationen und Rezensionen zu Machandel: Roman von Regina Scheer
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Regina Scheer spannt in ihrem beeindruckenden Debütroman den Bogen von den 30er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart. Sie erzählt von den Anfängen der DDR, als die von Faschismus und Stalinismus geschwächten linken Kräfte hier das bessere Deutschland schaffen wollten, von Erstarrung und Enttäuschung, von dem hoffnungsvollen Aufbruch Ende der 80er Jahre und von zerplatzten Lebensträumen.

Die Hälfte des Buches ist inzwischen gelesen - kein Buch, das mal eben so inhaliert werden kann. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, und manche finde ich nur anstrengend - tausende mir unbekannte Namen, nur angerissene Zusammenhänge, vieles wo mir Zeit und Lust fehlt, da näher nachzuforschen. Andere Perspektiven dagegen tragen gleichzeitig eine Leichtigkeit und eine Melancholie in sich, die mich ansprechen.
 

Helmut Pöll

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Buchinformationen und Rezensionen zu Die Strömung: Kriminalroman von Rolf Börjlind
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Die Strömung kommt ziemlich schnell zur Sache. In zwei kurzen Kapiteln werden zwei Handlungsstränge aufgemacht. Einmal treffen sich ganz offensichtlich vier schwedische Nazis in einem Tophotel und bereden den vorzubereitenden Umsturz.
Zum anderen wird ein dreijähriges Mädchen im Sandkasten ermordet, während die Oma kurz im Haus ans Telefon geht. Es ist dieses düstere Schweden, das ich aus den Büchern Henning Mankells kenne, das sich hier zeigt.
 
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Sakuko

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27. Juni 2016
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Dieses Buch ist absolut großartig. Die namenlose Weise erzählt dem namenlosen Prinzen eine Geschichte über einen jungen, einarmigen Mann, der auf der Suche nach seiner Freundin und Gefährtin ist, Oubliette, die er auf der Insel der Toten vermutet wohin sie den Samen eines Teemädchens bringen wollte.

Ich sollte nicht anfangen zu versuchen den Plot zusammenzufassen, es ist unmöglich. Die Geschichte besteht aus mehr Geschichten in Geschichten in Geschichten, verworren und verwoben in ein komplexes Narrativ. Teils skurril und seltsam, teils düster und traurig oder grausam und schmerzhaft.
Es sind Märchen wie sie ursprünglich waren, dunkel und unterhaltsam mit einer moralischen Botschaft, die sich über die Geschichten hinweg immer wieder selbst in Frage stellt.
Das ganze ist poetisch geschrieben, mit vielen wunderschönen Metaphern durchzogen und vereinzelt mit ganzseitigen Illustrationen geschmückt.

Die Kreaturen, die sich die Autorin ausdenkt, sind auch was ganz besonderes: Ein Mädchen aus Tee und Schuh geboren, eine Frau-Baum-Kuh, Igel, die zu metallenen Kugeln gerollt wurden, eine Halb-Gazelle, die keine Menschen isst.
 
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Renie

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renies-lesetagebuch.blogspot.de
Ich fange heute mit diesem Buch an:

Von McCarten habe ich schon einiges gelesen. Ich schätze seinen Humor. Doch dieser Roman über Thomas Edison (der mit der Glühbirne) und J. P. Morgan (der mit der Bank) soll kein typischer McCarten sein.
Die Buchbeschreibung verspricht mir einen "historischen Thriller über Geld, Korruption, Mord und den Preis des Ehrgeizes". Oha :)
 

parden

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Ich fange heute mit diesem Buch an:

Von McCarten habe ich schon einiges gelesen. Ich schätze seinen Humor. Doch dieser Roman über Thomas Edison (der mit der Glühbirne) und J. P. Morgan (der mit der Bank) soll kein typischer McCarten sein.
Die Buchbeschreibung verspricht mir einen "historischen Thriller über Geld, Korruption, Mord und den Preis des Ehrgeizes". Oha :)
Mit dem Buch habe ich auch schon geliebäugelt... Ich bin sehr gespannt auf Dein Urteil!
 
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Renie

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Mit dem Buch habe ich auch schon geliebäugelt... Ich bin sehr gespannt auf Dein Urteil!

Die ersten 50 Seiten sind vielversprechend. Edison und Morgan werden sehr kauzig und eigensinnig dargestellt. Zwei Charakterköpfe prallen aufeinander. Dieses Buch ist tatsächlich ernsthafter als andere McCarten-Romane. Aber zwischendurch blitzt immer noch sein Humor durch. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung entwickelt. Von einem "historischen Thriller" ist bis jetzt noch nichts zu erkennen.
 

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