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Lesemontag 19.02.18

Dieses Thema im Forum "Lesemontag" wurde erstellt von Helmut Pöll, 17. Februar 2018.

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Jeden Montag Abend treffen wir uns hier im Forum, um uns über die Bücher, die wir gerade lesen, auszutauschen. Neue Leser sind herzlich eingeladen.
  1. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Unser nächster #lesemontag steht vor der Tür. Für alle neuen Mitglieder: beim Lesemontag stellen wir uns gegenseitig unsere aktuellen Bücher vor. Dabei kann man immer wieder die eine oder andere Leseperle entdecken.

    Nachdem ich mit "Salz der erde" fertig bin hoffe ich jetzt, dass der briefträger "Cosi fan Tutte" von #alan bennett in den Briefkasten gesteckt hat.


    Ich mag die meist dünnen Büchlein von Bennett sehr. Sie sind unglaublich witzig, schräg und gleichzeitig auch lebensklug, ohne in Pathos oder Kitsch abzurutschen

    Und bei Euch?
     
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  2. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Ich lese immer noch meinen Krimi, mehr dazu in der Genre-Leserunde.

    Auf meinem Tolino lese ich gerade etwas abseitig von meinem üblichen Lesegeschmack:

    Es geht hier um Thomas Mann, der 1936 bereits seit längerer Zeit im Schweizer Exil lebt und schwer mit den Zuständen in Deutschland hadert. Nun hat er einen offenen Brief an die Zeitungsredaktion gegeben, der wahrscheinlich mit den Nazis abrechnet und dazu führen wird, dass seine Schriften in Deutschland verboten werden...
    Das Buch ist sehr interessant aus der Sicht Thomas Manns geschrieben und soll mich auf die Weltliteratur Runde ab April mit dem Zauberberg einstimmen :)
     
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  3. Tiram

    Tiram Moderator
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  4. Xirxe

    Xirxe Aktives Mitglied

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  5. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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  6. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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  7. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Die nächste vorgestellte Frau ist Amelia Edwards. Sie war eine englische Romanautorin und Reiseschriftstellerin.
    1873 trat sie in Gesellschaft von Lucy Renshaw eine Reise nach Ägypten an, die ihr zukünftiges Leben verändern sollte. Von Kairo reiste sie auf einer Dahabiya (Dahabiya ist eine heute als historisch angesehene, in der modernen Schifffahrt nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung für ein langes, schmales Nilschiff mit Verdeck und Kajüte.) den Nil aufwärts bis Abu Simbel. Dort verbrachte sie sechs Wochen mit Ausgrabungen am Tempel von Ramses II.

    Nach ihrer Reise an den Nil setzte sich für den Erhalt ägyptischer Altertümer ein und ermöglichte durch ihr Vermächtnis die Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Ägyptische Archäologie.
     
  8. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Ich habe erstmal die Merkmale einer Novelle wieder nachgelesen und aufgefrischt: oft beginnt sie mit einem Paukenschlag, so auch hier: 1942/43 ist die Stadt Brünn besetzt. Eine junge Ärztin hat aus Gefälligkeit Kurierdienste für den Widerstand übernommen, sie droht aufzufliegen.

    Kollegen geben ihr neue Papiere. Um unterzutauchen soll sie einen Patienten, den robusten Schmied aus dem Dörfchen Zelary, heiraten. Sie tut es, fühlt sich zunächst aber völlig fremd in dessen ländlicher Welt...

    Nach und nach passt sie sich an die neuen Lebensbedingungen an, lernt ihren Mann schätzen, der sie wiederum zärtlich liebt. Auch sie scheint ein Trauma aus der Vergangenheit zu haben....

    Ich habe noch keine Ahnung, wohin die Geschichte mich führen wird. An Friede/Freude/Eierkuchen mag ich nicht glauben...

    Unglaublich schön geschrieben entfaltet diese kleine Geschichte von nur 150 Seiten einen Lesesog ;)
     
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  9. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Ich schreibe ja normalerweise nicht über meine M/M Romanzen, weil Nische, aber das hier ist eins der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Eine der besten Icherzählungen die eine Person mit niedriger Intelligenz zeigt, ohne unterschwellig Abwertend zu werden. Wie mit der Unzuverlässigkeit des Erzählers gespielt wird, weil er Motive und Gefühle nicht besonders gut lesen kann ist toll und im Kontrast zu der tiefgreifenden Verständnis seiner eigenen Reaktionen, die die meisten Leute so nie zugeben würden.
     
  10. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Kate Marsden, die nächste mutige Reisende, war eine britische Krankenschwester, die sich Ende des 19. Jahrhunderts für die Erforschung von Lepra und für Leprakranke in Jakutien einsetzte. 1890 erhielt sie eine Einladung vom Roten Kreuz nach Sankt Petersburg, um eine Auszeichnung für ihre Leistung im Russisch-Türkischen-Krieg entgegenzunehmen. Dort erläuterte sie in mehreren persönlichen Gesprächen mit Zarin Marija Fjodorowna ihr Forschungsvorhaben. Ausgestattet mit einem persönlichen Schreiben von Königin Viktoria und der Zarin trat Kate Marsden 1891 von Moskau aus eine Reise durch Russland und Sibirien an. Auf der Rückreise nach Moskau traf sie mit Politikern, lokalen Autoritäten und Kirchenvertretern zusammen, um die Notwendigkeit einer finanziellen und medizinischen Unterstützung von Leprakranken, die als Ausgestoßene häufig in Wäldern oder Bergen lebten, aufzuzeigen. Elf Monate später erreichte Kate Marsden Moskau und begann Spenden zu sammeln sowie den Plan einer Leprastation zu entwickeln, der später auch verwirklicht wurde.
     
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