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Lesemontag 15.02.

Dieses Thema im Forum "Lesemontag" wurde erstellt von Helmut Pöll, 13. Februar 2016.

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Jeden Montag Abend treffen wir uns hier im Forum, um uns über die Bücher, die wir gerade lesen, auszutauschen. Neue Leser sind herzlich eingeladen.
  1. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Der nächste #lesemontag steht vor der Tür. Bei wird es dieses Buch sein,
    Buchinformationen und Rezensionen zu Ein untadeliger Mann: Roman von Jane Gardam
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    werde aber heute schon anfangen, bin einfach zu neugierig.
     
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  2. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    Werde mit zwei Büchern an den Start gehen, wobei ich Xerubian im Rahmen der Leserunde beginnen werde:
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    Freue mich schon darauf.
    Das 2.Buch, das ich jetzt pararllel lese, ist:
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Eine Biographie.
 
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  • Sassenach123

    Sassenach123 Platin Mitglied

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    Buchinformationen und Rezensionen zu Never Say Anything: Thriller von Michael Lüders
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  • apple

    apple Gold Mitglied

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    (mit oder ohne Glück ;))

    und, da ich vor allem Sachbücher lese, dieses

    The English Resistance: The Underground War Againt the Normans: Amazon.co.uk: Peter Rex: 9781445604794: Books
     
  • #4 apple, 14. Februar 2016
  • apple

    apple Gold Mitglied

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    (mit oder ohne Glück ;) )

    und, da ich vor allem Sachbücher lese

    The English Resistance: The Underground War Againt the Normans: Amazon.co.uk: Peter Rex: 9781445604794: Books

    sein.
     
    #5 apple, 14. Februar 2016
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  • Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    Etwa die Hälfte der Biographie habe ich bereits gelesen:

    Lorenz Beckhardt rollt die Geschichte seiner Familie auf und das sehr akribisch. Am Anfang geht er dabei sehr assoziativ vor, schildert zunächst die Rückkehr Fritz nach Sonnenberg im Jahre 1950. Dort hatte er 1926 den Kolonialwarenhandel von seinem Schwiegervater übernommen und um eine Kaffeerösterei erweitert. Er schildert das Ausbleiben der Kundschaft, die sich erst allmählich wieder einstellt. Kurt wird diesen Laden weiterführen und auch Lorenz wächst mit darin auf. Ausgehend von eigenen Kindheitserinnerungen z.B. an seine Zeit in einem katholischen Internat, zieht Lorenz immer wieder Parallelen zu seinem Großvater.
    Fritz Beckhardt gelang es den 1.Weltkrieg als Helden zu überleben, er machte sogar eine Ausbildung zum Piloten und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, was von einem außergewöhnlich tapferen Soldaten zeugt. In der Schatulle mit den Orden verbirgt sich auch Hakenkreuz Medallion, das den Autor u.a. dazu veranlasst hat die Geschichte seines Großvaters, der noch während Lorenz´erstem Lebensjahr gestorben ist, aufzurollen.
    Das hat mich zu Beginn sehr irritiert, denn auf Fritz´ Flieger (auch auf dem Cover zu sehen) ist ein großes Hakenkreuz-Symbol abgebildet. Die Internetseite "Zukunft braucht Erinnerung" gibt folgende Auskunft:
    Das Hakenkreuz ist keine Erfindung der Nationalsozialisten. Als religiöses Symbol findet es sich beinahe weltweit in unterschiedlichsten Kulturen, in China, Indien, Griechenland, bei den Kelten, den Germanen und nordamerikanischen Indianern. Soweit es sich noch rekonstruieren lässt, symbolisierte das Hakenkreuz häufig das Sonnenrad oder stand für das Leben schlechthin. In Teilen der altindischen Mythologie galt die „Svastika“, wie das Hakenkreuz dort genannt wurde, als Symbol des vollkommenen Lebens: (Vorgeschichte des Hakenkreuz-Symbol)

    Fritz erzählt, "eine feindliche Kugel sei an der Brusttasche abgeprallt, in der er den Tailsmann getragen habe, den ihm seine Schwester geschenkt habe. Das silberne Hakenkreuz habe ihm das Leben gerettet. Das erklärt, warum Fritz es auf seinen Flieger gemalt hat.
    So wurde aus ihm der Jude mit dem Hakenkreuz, er ziert sogar das Titelbild des Buches: Jüdische Flieger im Weltkrieg, das 1925 im Schild-Verlag erschienen ist.
    Im Folgenden schildert Lorenz Beckhardt sehr eindrucksvoll am konkreten Beispiel seiner Familie (dazu gehören: die Urgroßeltern Emil und Johanna, seine Großmutter Rosa Emma und Fritz sowie sein Vater Kurt und seine Tante Hilde), wie der Antisemitismus und der erstarkende Nationalsozialismus um sich greifen und das Leben seiner Familie immer stärker beeinträchtigen.
    Die geschichtlichen Daten sind letztlich bekannt, aber es ist eben dieses ganz konkrete Beispiel, das Geschichte erlebbar macht und einem bewusst vor Augen führt, dass sich Fritz mitnichten primär als Jude gefühlt hat, sondern als Deutscher, der im 1.Weltkrieg für sein Vaterland gekämpft hat. Ein Rabbiner, mit dem Lorenz Beckhardt auf einer Rabbinerkonferenz über seinen Großvater spricht, äußert sich dazu:
    "Ich kann mir nicht vorstellen, wie die deutschen Juden vor Hitler gefühlt haben, wie sie ihre deutsche Identität glebt haben, dass sie sich als Deutsche fühlte, während das Judentum nur eine Religion für sie war." (S.118)
     
    #6 Querleserin, 15. Februar 2016
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  • Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Buchinformationen und Rezensionen zu Ein untadeliger Mann: Roman von Jane Gardam
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    Die Geschichte und der Erzählstil von Jane Gardam entwickeln für mich eine Art sog. In Rückblenden erzählt Old Filth seinen Werdegang vom quasi Adoptivkind aus Malaysia bis zum angesehenen Kronanwalt in Hongkong.

    Betty, seine Frau, ist gerade gestorben und als die Kondolenzschreiben eintreten erinnert er sich am die Jahre vor dem Krieg. Heute wissen wir, dass der 2. Weltkrieg herauf dämmerte, aber damals, in der friedlichen ländlichen englischen Landschaft dachten vermutlich viele, das würde schon irgendwie vorüber gehen.

    Und irgendwie muss sich Old Filth mit seiner "Adoptivfamilie" überworfen haben, aber warum? Bin gespannt.

    Vielleicht lehne ich mich ein wenig weit aus dem Fenster, aber ich kann jetzt schon sagen, dass das eines der Lesehighlights 2016 sein wird.
     
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  • Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Ich habe inzwischen meinen "Göttertrank" beendet, da ich aber ein Schnellleser bin, muss ich die schönsten Passagen nochmals nachlesen!

    Buchinformationen und Rezensionen zu Göttertrank von Andrea Schacht
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  • Renie

    Renie Moderator
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    Was für ein Tag! Mir reicht's für heute. Trotzdem wollte ich euch noch schreiben, was ich gerade lese:


    Witzigerweise gehört die Buchbeschreibung zu einem anderen Buch. Tatsächlich geht es in meinem Buch um etwas ganz anderes als Fantasy und Science Fiction, nämlich...
    Eine Familie im freien Fall

    Vera Gerber fällt aus ihrer heilen Kleinfamilien-Welt: Ihr fünfzehnjähriger Sohn Luca bricht beim Bankomaten zusammen und bleibt liegen. Er wollte Geld für seine erste Reise ohne Eltern holen. Zehn Personen gehen an dem Jungen vorbei, die elfte ruft nach einer Stunde die Polizei. Später wird ein Hirnschlag diagnostiziert, der Jugendliche ist halbseitig gelähmt und redet nicht mehr.

    In knapper, eindringlicher Sprache erzählt der Roman, dem eine wahre Zeitungsmeldung zugrunde liegt, wie eine Sekunde alles verändert. Sandra Hughes spürt dem Schmerz der Mutter und ihrer Wut nach und zeigt die Suche der Familie nach einem neuen Gleichgewicht.

    Quelle: Dörlemann

    Kein Thema, das einfach zu lesen ist. Letztendlich wird hier ein Schicksalsschlag beschrieben, von dem man hofft, dass er immer nur die anderen trifft und man selbst verschont bleibt.
    Schrecklich!
     
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  • Sonnenblume

    Sonnenblume Platin Mitglied

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    Habe schon lange nicht mehr so gelacht......


    Paula ( 58 ) mit viel Humor und Witz gesegnet, nach 25 Jahren von ihrem Mann einem Konditor, Bäckermeister und Besitzer einer Großbäcker geschieden weil er sich eine jüngere schlanke blonde Frau angelacht hat , Biggi die nie verheiratet aber von ihrem Liebhaber um iher Ersparnisse gebracht wurde und Trudl (53) die vor zwei Jahren Witwe wurde (ihr Mann verstarbt an ihrem Geburtstag ). Diese drei Freundinnen ab 50 Plus treffen sich jeden Samstag in München im Café. Eigendlich war gedacht das man Traudl aus ihrer Trauerzeit rausholt und an den Mann bringt. Doch es kommt anders. Paula die in der Ich Erzählung dargestellt wird ist zur einer Verlobung ihres Sohnes eingeladen doch die Feierlichkeit findet im Haus ihres Ex Mannes statt. Zunächst will sie nicht hingehen... warum eingentlich nicht wenn sich ein netter Begleiter finden liese. Das Glück schlägt zu, Biggi´s Bruder Karl stellt sich zur Verfugung und so wird der Abend zu einem tollem Erfolg. Karl tritt sehr sympatisch im Roman auf. Alle drei Frauen haben so ihre Marotten doch die sind bodenständig und habe ihre reale Vorstellung das macht sie so sympatisch, die wollen noch mal richtig druchstarten. die Idee wurde geboren eine Datinggentur zu gründen, zuvor hat Paula ihr erstes Treffen mit einem Tom. Wie geschickt sich Paula mit Witz und Charme sich daraus geholfen hat.
    Der Speeddating ist als nächstes zu erkunden in dem Paula und Biggi mit machen fand ich herzlich beschrieben und wie der Zufall es will Karl ist auch dabei.....upps immer taucht er da auf wo man am wenigsten mit ihm rechnet. Zwischendurch kam auch ein Fitness- Studio an die Reihe da sollte man auch sein Glück versuchen.
     
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  • Sassenach123

    Sassenach123 Platin Mitglied

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    Buchinformationen und Rezensionen zu Never Say Anything: Thriller von Michael Lüders
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    So....habe das Buch nun ausgelesen. Und ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen. Es ist natürlich ein fiktiver Thriller, wartet aber mit erschreckenden Parallelen zur Realität auf.


    Never say anything ist ein Thriller von Michael Lüders und ist im CH. Beck Verlag erschienen

    Inhaltsangabe:
    Sophie Schelling ist Journalistin. Als sie mit ihrem Bekannten Hassan Maliki nach Marokko reist, um dort einen Bericht über die Himmelstreppe in Gourrama zu schreiben, erlebt sie schreckliches.
    Das kleine marokkanische Dörfchen wird Opfer eines Drohnenangriffes. Sophie ist die einzige Überlebende, die nur durch die Fürsorge ihr Unbekannter nicht selbst zum Opfer wird.

    Wieder in Berlin angekommen, will sie mit der Entdeckung, dass die Amerikaner das Dorf auf dem Gewissen haben, an die Öffentlichkeit. Doch es wird bereits von einer Verbindung zu Al-Qaida berichtet. Sophie wird klar, dass es schwer wird, die Menschen mit der Wahrheit zu konfrontieren.
    Doch sie will Gerechtigkeit, ahnt aber nicht, dass sie damit in ein Wespennetz sticht. Sie, und ihr tun werden auf Schritt und Tritt überwacht, sie muss um ihr Leben bangen.

    Meine Meinung:
    Never say anything ist ein Thriller, der es in sich hat. Er ist trotz seiner Fiktion nahe an der Realität. Zumindest sind große Teile für mich durchaus denkbar. Drohnenangriffe, Überwachung , wer hat noch nichts davon gehört? Und genau das, machte dieses Buch für mich so erschreckend. Ich konnte mich nicht zurücklehnen, und mir sagen, so etwas ist nicht möglich. Nein, ich musste mich der Tatsache stellen, dass diese Art Terror möglich ist.

    Michael Lüders hat mit Sophie Schelling einen Charakter geschaffen, der mir sehr gefiel. Sie will mit der Ungerechtigkeit an die Öffentlichkeit, lässt sich nicht unterkriegen, trotz der Ablehnung auf die sie fast überall stößt.
    Marc Lindsey, ehemaliger Soldat, hat sich ebenfalls dem Kampf gegen den Terror verschrieben. Dieser parallel verlaufende Handlungsstrang ist für die weitere Geschichte sehr wichtig.
    Einige Leute unterstützen Sophie. So zum Beispiel ihr langjähriger Freund Günther, oder die Nachbarin Helga, die zu einer wahren Verbündeten wird. Mir gefällt, dass die Hilfe oft unerwartet kommt. Allein wird kein Mensch mit so einer Bürde fertig, dass hat Michael Lüders erkannt, und Sophie die richtigen Personen an die Seite gestellt.

    Michael Lüders hat sein großes Hintergrundwissen in diesen Thriller gelegt. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Beschreibungen sind sehr detailliert und bildhaft. Der Schreibstil flüssig und ohne unnötige Umschreibungen.

    Möchte dieses Buch nun jedem empfehlen, der sich auch mit kritischen Themen auseinandersetzen möchte. Ist man bereit dazu, spreche ich meine absolute Leseempfehlung aus.
     
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