Featured Lesemontag 11.12.2023

Ausgewählte Beiträge

milkysilvermoon

Bekanntes Mitglied
13. Oktober 2017
1.803
5.061
49
Hallo zusammen,

ich freue mich schon auf unsere Leserunde zu:


Ansonsten habe ich beschlossen, mich selbst zu Weihnachten mit ein oder zwei Büchern (vermutlich von der Wunschliste) zu beschenken. Deshalb werde ich diese Woche wohl mal in der Buchhandlung nach neuem Stoff stöbern. :smileeye

Habt einen schönen Adventsabend!
 

Leserose

Aktives Mitglied
25. Juli 2022
295
2.043
44
Endlich mal wieder ein Buch, das mich zum Lesen zieht, auch wenn es ein schwieriges Thema ist. Das dünne Büchlein ist schon halb gelesen und was dann kommt, weiß ich noch nicht.
Vielleicht lese ich mal ein Buch von Nick Hornby, zwei stehen im SuB Regal, gelesen habe ich noch keins von ihm, zu Silvester würde passen
Buchinformationen und Rezensionen zu A Long Way Down: Roman von Nick Hornby
Kaufen >
 

dracoma

Bekanntes Mitglied
16. September 2022
1.421
5.442
49
Buchinformationen und Rezensionen zu Unsereins von Inger-Maria Mahlke
Kaufen >

Das Buch habe ich beendet und jetzt muss ich erst einmal bisschen drüber nachdenken.


Ansonsten lese ich immer noch
Buchinformationen und Rezensionen zu Die vierzig Tage des Musa Dagh von Franz Werfel
Kaufen >
Inzwischen irritieren mich so einige Sachen, allen voran, dass Werfel ein Vokabular benutzt, das wir heute als nationalsozialistisch bezeichnen würden wie "Volkskörper", "Führergehorsam" und dergleichen. Auch irritierend finde ich es, wenn von hochstehenden und primitiven Kulturrassen gesprochen wird. Dass Werfel weder Nationalist noch Rassist war, steht außer Frage.
Na ja, Rassist vielleicht ein bisschen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bücherfreundin

Aktives Mitglied
6. November 2022
433
2.020
44
58
Das Buch habe ich beendet und jetzt muss ich erst einmal bisschen drüber nachdenken.
Gestern im Buchclub auf 3Sat - bzw. In der 3Sat Mediathek- war eine der Kritikerinnen übrigens der Ansicht, das Buch sei das Gegenstück zu den Buddenbrooks und zeige die Hansestadt Lübeck aus Sicht der kleinen Leute - diese Sichtweise teile ich nicht. Das Leben der Ratsdiener, der Köchinnen und Dienstmädchen bekommt hier vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit als bei Thomas Mann. Aber im Zentrum der Geschichte stehen diese Figuren für mich nicht…
 

dracoma

Bekanntes Mitglied
16. September 2022
1.421
5.442
49
as Buch sei das Gegenstück zu den Buddenbrooks und zeige die Hansestadt Lübeck aus Sicht der kleinen Leute
Also dass das Buch ein Gegenstück zu Buddenbrooks ist oder "Buddenbrooks anders" ist, das merkt man ja schnell, und das finde ich auch reizvoll, weil die Autorin den Ton so schön trifft. Aber sonst sehe ich das wie Du: diese kleinen Leute stehen nicht im Zentrum.
 

otegami

Bekanntes Mitglied
17. Dezember 2021
1.755
6.072
49
71
Nach Japan, Irland, Slowenien, 'Südtirol/Oberdonaugau' bin ich seit gestern in Israel mit

gelandet! Es handelt von der Psychologin Abigail, die seit Jahren das israelische Militär berät, wie Soldaten besser auf ihren Einsatz vorbereitet werden können.
Die Szene einer Gefangenenübung - wieviel hält derjenige aus ohne dass er Geheimnisse verrät - war recht heftig (-> die Soldatin nässte ein). Also für Zartbesaitete ist dieses Buch absolut nichts. (Der 'Gefangene' weiß nicht, dass es nur eine Übung ist - wird alles sehr realistisch dargestellt - und ist permanent ein Abwägen, was noch vertretbar ist oder nicht!)

Ich bin ja jetzt gespannt, wie sich bei Abigail auswirkt, dass ihr Sohn jetzt beim Militär eingetreten ist.
 

RuLeka

Bekanntes Mitglied
30. Januar 2018
6.249
23.200
49
66
Gestern im Buchclub auf 3Sat - bzw. In der 3Sat Mediathek- war eine der Kritikerinnen übrigens der Ansicht, das Buch sei das Gegenstück zu den Buddenbrooks und zeige die Hansestadt Lübeck aus Sicht der kleinen Leute - diese Sichtweise teile ich nicht. Das Leben der Ratsdiener, der Köchinnen und Dienstmädchen bekommt hier vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit als bei Thomas Mann. Aber im Zentrum der Geschichte stehen diese Figuren für mich nicht…
Für mich war es ein breites Panorama und die Dienstboten und Angestellten treten ebenfalls sehr oft auf, nicht nur in ihrer Funktion ( wie bei Thomas Mann). Insoweit stimmt die Behauptung schon.
 

Die Häsin

Bekanntes Mitglied
11. Dezember 2019
4.458
15.856
49
Rhönrand bei Fulda
Ich habe einen kleinen Klassiker eingeschoben.


Es geht um einen Leinweber, dem in seiner Jugend in der streng religiösen Gemeinde, in der er damals lebte, ein großes Unrecht widerfahren ist. Das hat ihn aus der Gemeinde in die Fremde getrieben und menschenscheu gemacht. Er tut nichts anderes als weben und sein dadurch verdientes Geld zählen und wird immer wunderlicher. Als ihm dann auch noch jemand seine zwei Geldbeutel mit den Ersparnissen klaut, ist ihm vollends alle Freude genommen. Doch dann passiert etwas ganz Besonderes. Und nein, es geht nicht um eine Frau.
Schönes kleines Buch, hat mir Spaß gemacht. George Eliot ist eine phantastische Beobachterin und führt eine sehr treffende Sprache.
 

GAIA

Bekanntes Mitglied
27. Dezember 2021
2.213
10.302
49
Thüringen
Nun habe ich recht begeistert „Vater unser“ beendet und nehme wieder ein Buch zu einem ganz anderen Thema in einem ganz anderen Setting:

Ein 2021 veröffentlichter Abenteuerroman, bei dem es sich um zwei Personen aus Roald Amundsens Team geht und eine Liebesverwicklung mit einer sehr modernen Frau, die ihrer Zeit voraus ist. Was ich jetzt schon weiß: Mir wird beim Lesen bestimmt sehr kalt werden. Wie wenn von leckeren Speisen die Rede ist, so wird mir auch immer kalt, wenn in einem Buch sehr anschaulich Kälte beschrieben wird…
 

pengulina

Bekanntes Mitglied
22. November 2022
1.176
3.899
49
67
Für eine Rezension reicht es nicht, aber hier mein Leseeindruck von:
Jens Andersen: Tove Ditlevsen – Ihr Leben
Buchinformationen und Rezensionen zu Tove Ditlevsen: Ihr Leben von Jens Andersen
Kaufen >

Aus der Kopenhagen-Trilogie erfährt man ja schon einiges über Tove Ditlevsen und ihr Leben. Sie ist ein Produkt ihrer Zeit und dabei zutiefst zerrissen, widersprüchlich und traumatisiert. Interessant an dieser Biografie fand ich aber vor allem, wie sie fünfzehn Jahre lang als Kummerkastentante einer Frauenzeitschrift agierte und was sie den oft in einer lieblosen Ehe gefangenen Frauen riet, nämlich sich nicht scheiden zu lassen, sondern sich zu bescheiden, denn als alleinerziehende Mutter war man noch mehr benachteiligt.

Und ihre Gedichte nehmen in der Biografie ebenfalls einen breiten Raum ein.

Ich zitiere mal die 24-jährige Tove (Seite 212): Körperlos gleiten die Worte von den trockenen Blättern und legen sich wie ein Trost und ein Versprechen von Ewigkeit über das Gemüt.
 

Beliebteste Beiträge in diesem Forum