parden

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Da hat mich mein Gefühl also nicht getrogen: Jeff Fletcher und Derek Foster kommt noch eine gewichtige Rolle zu. Simone ist noch hinzugekommen, was sicher auch nicht schaden kann...

Irgendwie überrascht einen ja keine der Reaktionen der Beteiligten. Die Walfänger gehen nach wie vor auf Jagd, die Trawler mit den Schleppnetzen ebenso. Es wird nur 'aufgerüstet'. U-Boote scheinen mir am gefährlichsten für die Aktion zu sein. Nicht so sehr das kleine gelbe auf dem Trawler, dem der Wal mal eben einen Besuch abstattete... ;) Sorgen machen mir eher die japanischen U-Boote - weniger die norwegischen Fregatten, die ihre Walfänger begleiten sollen.

Der Abschnitt ließ sich sehr zügig lesen, es war zu keinem Zeitpunkt zäh oder langweilig. Insgesamt muss ich sagen, die Balance zwischen der Vermittlung von Fachwissen und 'jetzt ist aber auch gut damit' ist für mich gut gelungen... ;)

Im zweiten Abschnitt hat mich trotz des Todes der drei Wale vieles amüsiert. Dabei ist mir der Gedanke gekommen: für welche Zielgruppe ist das Buch eigentlich konzipiert? Als Jugendbuch fände ich es glaube ich noch am ehesten geeignet, weil die Jugendlichen sich vielleicht noch nicht sonderlich intensiv mit der genannten Thematik auseinandergesetzt haben und hier die Problematik mit dem dazugehörenden Fachwissen anschaulich aber nicht überfrachtend vermittelt wird. Verschiedene Perspektiven werden ausgeleuchtet, aber die moralische Richtung ist eben ganz klar: es kann nur ein Miteinander geben, sonst rächt sich das auch an der Menschheit.

So, dann auf zum letzten Abschnitt. Jetzt freue ich mich, dass Du erwähnt hast, dass es noch eine Fortsetzung geben wird. Aber erst einmal: weiterlesen!
 

meerschreiber

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11. August 2014
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Es ist, trotz der wenigen Toten, eigentlich nicht als Jugendbuch konzipiert. Oder besser gesagt es schrammt hart an der Grenze. Ich würde es mit Büchern meiner Lieblingsautoren, Carl Hiassen und Christopher Moore vergleichen. Die gehen auch nur Stellenweise als Jugendbuch durch. Der zweite Band wird da schon etwas härter, allerdings auch wieder mit vielen Stellen zum schmunzeln.
 

parden

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Christopher Moore hätte ich jetzt gar nicht zu den Jugendbuchautoren gezählt, zumindest nicht die Bücher, die ich bisher von ihm kenne... ('Ein todsicherer Job', 'Der törichte Engel').
Aber nachdem ich Dein Buch nun beendet habe, würde ich es schon eher unter 'Jugendbuch' sehen - was ja nicht ausschließt, dass auch Erwachsene es lesen. Ich für meinen Teil lese gelegentlich durchaus gerne mal ein Jugendbuch...
 

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