Leseabschnitt 1:

huskie-style

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30. April 2014
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Holzwickede
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Der Abschnitt wäre erst einmal geschafft. ;)

Spannend fand ich es, daß das erste Kapitel nicht sofort mit einem Knalleffekt gestartet ist, wie man es vielfach bei Thrillern findet. War mal was Anderes.

Die Personen finde ich bis jetzt detailliert und nachvollziehbar geschildert.

Bislang habe ich noch keine Ahnung, wie die drei Handlungsstränge, die ich herauslese, miteinander verknüpft werden, aber es gibt ja noch ein paar Kapitel. :reader3
 
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Sonja Rüther

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@Sonja Rüther Ja, ich brauche nun noch ne Entschuldigung für die Arbeit. :oops: :)
Aber wie kommt man auf "Valentaten" als Nachnamen? Das ist ja mal ungewöhnlich. Wolltest Du da jemanden aus Deinem Bekanntenkreis würdigen? ;)

Bei den Namen ist mir wichtig, dass ich sie selber gerne höre, weil ich so viel Zeit mit ihnen verbringe ;-) Tatsächlich kannte ich auch mal jemanden, der mit Nachnamen Valentaten hieß, was mir allerdings erst im Laufe des Schreibens auffiel, da wir den Bekannten immer nur "Brains" nannten und der letzte Kontakt mindestens 10 Jahre zurück liegt. Da hat mein Unterbewusstsein federführend die Wahl getroffen ;-)
 
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Kassandra

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Moin Sonja
Mich würde im Allgemeinen interessieren, wie Du zu diesem Thema gekommen bist.
Auf jeden Fall ist es sehr toll, wie detailreich die Personen dargestellt sind, bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt :):reader3
 
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Sonja Rüther

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Moin Sonja
Mich würde im Allgemeinen interessieren, wie Du zu diesem Thema gekommen bist.
Auf jeden Fall ist es sehr toll, wie die detailreich die Personen dargestellt sind, bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt :):reader3

Alles fing mit einer Erzählung an, die ich aufgeschnappt hatte. Die Schwester einer Freundin wollte den besten Freund ihres Mannes in einem Hotel treffen. Zu dem realen Treffen kam es nicht, aber ich fand die Idee spannend, daraus eine Liebesgeschichte zu stricken. Bis dahin hatte ich eher Fantasy geschrieben und wollte diesen Gedanken nur als Fingerübung weiterführen.
Aber dann passierte das Unvorhergesehene im Hotel und die Geschichte entwickelte so viel Eigenleben, dass ich sie zu Ende schreiben musste.

Bei dieser Gelegenheit stellte ich auch zu meiner eigenen Überraschung fest, dass mir dieses Genre viel besser liegt als das, was ich am liebsten lese.
 

Renie

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Kennt jemand den Begriff "Anfüttern"? Anfüttern ist ein Begriff aus der Sportfischerei. Hierbei werden Futterbröckchen ins Wasser geschmissen, um die Fische anzulocken. Die Fische kommen angeschwommen, futtern und zack! ehe man es sich versieht, hat man sie an der Angel.

So ähnlich geht es mir mit dem Beginn des Buches. Es dauert fast 12 Kapitel, bis tatsächlich das entscheidende Verbrechen passiert - ich meine damit, dass Sylvia verschwindet. Nicht, dass wir uns falsch verstehen! Ich habe jede Seite dieser 12 Kapitel genossen. Schließlich bin ich in diesen 12 Kapiteln immer wieder mit "Bröckchen gefüttert" worden, die Appetit auf mehr gemacht haben. Diese Hinweise und Andeutungen auf Geheimnisse, merkwürdige Personen usw. machen das Buch sehr spannend. Ich denke da z. B. an Holger, den Arbeitskollegen von Sylvia, oder Edith, die Krankenschwester, oder den Pathologen im Hotel.

Um nochmal aufs Angeln zu kommen, liebe @Sonja Rüther : Das Anfüttern im ersten Leseabschnitt ist dir gelungen, mich hast du schon mal am Haken;):cool:

Ich mag übrigens deinen Humor. Gleich am Anfang gibt es einen Empfang, bei dem Karl auf einen verhassten Kollegen der Botox-Front trifft. Karl's Gedanke "Man soll der Jugend nicht nachjagen" ist urkomisch. Diesen Satz von einem Schönheitschirurgen zu hören ist zum Brüllen.

Und welchen Spruch ich noch nicht kannte und mit Sicherheit in mein Repertoire übernehmen werde ist: "Ich kann hören, wie dein IQ sinkt."
 

Sonja Rüther

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@Renie Vielen Dank!

Freut mich, dass dir das Messen mit zweierlei Maß aufgefallen ist.
Ich finde es spannend, wenn Menschen im Grunde etwas ablehnen, aber genau das so gut können, dass sie damit schlicht reich werden und das Geld der Ethik vorziehen ;-)
Und ich habe mich tatsächlich gefragt, wie es wohl für einen Schönheitschirurgen sein muss, zwischen der eigenen Kundschaft zu stehen, die man zuvor abgeschminkt und narkotisiert auf dem Tisch liegen hatte.
 

Renie

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@Renie Vielen Dank!

Und ich habe mich tatsächlich gefragt, wie es wohl für einen Schönheitschirurgen sein muss, zwischen der eigenen Kundschaft zu stehen, die man zuvor abgeschminkt und narkotisiert auf dem Tisch liegen hatte.

Ich stelle mir vor, dass der Schönheitschirurg sich als Künstler sieht, der stolz seine Werke betrachtet. Er hat wahrscheinlich eher ein Problem mit Menschen, die nicht seinem Schönheitssinn entsprechen und dermaßen aufgebrezelt sind. Bei Karl ist es so, wenn man bedenkt, wie er auf Edith, die Krankenschwester, reagiert.
 
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Sonja Rüther

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Ich stelle mir vor, dass der Schönheitschirurg sich als Künstler sieht, der stolz seine Werke betrachtet. Er hat wahrscheinlich eher ein Problem mit Menschen, die nicht seinem Schönheitssinn entsprechen und dermaßen aufgebrezelt sind. Bei Karl ist es so, wenn man bedenkt, wie er auf Edith, die Krankenschwester, reagiert.

Denke ich auch.
Ich könnte mir ebenso vorstellen, dass ein gewisser Respektverlust mit einher geht. So wie bei Mentalisten, die Menschen gezielt manipulieren können, oder?
 

Renie

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Denke ich auch.
Ich könnte mir ebenso vorstellen, dass ein gewisser Respektverlust mit einher geht. So wie bei Mentalisten, die Menschen gezielt manipulieren können, oder?

Den Eindruck habe ich auch. Ein Schönheitschirurg nimmt seine Mitmenschen wahrscheinlich anders wahr als andere. Die extremen Exemplare reduzieren ihre Mitmenschen bestimmt nur auf Äußerlichkeiten. Die sogenannten "inneren Werte" treten in den Hintergrund. Wenn das nicht respektlos ist, dann weiß ich nicht. Karl ist für mich übrigens einer von der extremen Sorte. Ich habe mich auch anfangs gefragt, warum er seine Frau geheiratet hat. Anfangs sah es für mich so aus, dass er seine Frau wie eine Trophäe ansieht.
Zum Ende des 1. Leseabschnittes bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher. Dafür ist er viel zu sehr um sie besorgt und überlegt, wie er sie glücklich machen kann. Ist da etwa doch Liebe vorhanden? Oder hat er andere Beweggründe? Mal sehen, wie sich die Geschichte noch entwickelt.
 

Der-Lesefuchs

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Hallo @Sonja Rüther ,
vielen Dank schon jetzt, für dieses tolle Buch.
Die ersten Kapitel sind gelesen und ich muss sagen, es kann so weiter gehen. Nicht gleich die volle Action, sondern ein langsames Herantasten, sozusagen "aus dem Alltag" heraus. Die einzelnen Akteure hast du gut vorgestellt. Langsam aber detailiert hat sich mir ein Bild je Protagonist gebildet.
Alles sind tolle Charaktere - ob es der Schönheitschirurg ist, der sich um seine Frau sorgt; Silvia, die ihren Mann liebt und doch an Sven denkt oder der alternde Polizist, der so gerne noch etwas bewegen möchte, bevor er in Rente geht. Ich habe alle schon lieb gewonnen. Und ich mich interessiert brennend, wer Silvia angerufen und sie so aufgewühlt hat, dass sie nicht mehr an das Abenteuer mit Sven denkt. Bin gespannt, wie es weiter geht... :)
 

parden

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Auch ich bin jetzt in das Buch eingestiegen und kann mich dem Geschriebenen hier nur anschließen. Ich mag es, wenn sich eine Geschichte Zeit lässt, verschiedene Handlungsstränge beginnen und man sich fragt, wie die denn wohl zusammengehören könnten...
Man ahnt schon, dass der Kommissar Riekers und die junge Moll letztlich doch den Fall der verschwundenen Frauen auf den Tisch bekommen werden - und dass Silvia wohl eine von ihnen ist. Ihr Kollege Holger lässt einen schon etwas gruseln (so ein Norman Bates Typ irgendwie... ;) ), und auch der Pathologe im Hotel: uäh. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Karl mehr mit der Sache zu tun hat, als man jetzt noch glauben soll. Schließlich ist Silvia seiner Frau sehr ähnlich - und die hatte einen "Unfall", aber man weiß nicht genau, was da jetzt wohl geschehen ist. Als er zum Kongress fuhr, schlief sie noch, mit Verbänden um den Kopf und an einer Dialyse angeschlossen... Und Karl war derjenige, der Sven etwas von einem Anruf erzählt hat - ob das stimmt?

Hach, ich liebe es, zu spekulieren... ;) Morgen gehts weiter!
 
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