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Leseabschnitt 1 Kapitel 1-27

Dieses Thema im Forum "Leserunde "Die Rache der Wale" (ab 22.10.)" wurde erstellt von meerschreiber, 20. Oktober 2014.

  1. meerschreiber

    meerschreiber Neues Mitglied

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    Ich habe das Buch in drei Leseabschnitte eingeteilt
    Dieser erste Abschnitt beschreibt die Vorbereitungen der Protagonisten
     
  2. meerschreiber

    meerschreiber Neues Mitglied

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    Wenn Ihr soweit seid und das Buch auf Eurem Reader habt, können wir anfangen. Ich wünsche Euch spannende Unterhaltung und vielleicht ein paar neue Erkenntnisse über das Meer und seine Bewohner
     
  3. parden

    parden Bekanntes Mitglied

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    Ich wollte nur mal mitteilen, dass ich inzwischen angefangen habe zu lesen: Prolog und die ersten beiden Kapitel liegen nun hinter mir... Greenpeace war mir immer schon sehr sympathisch, wenn ich das mal so sagen darf, und Du bringst die Dinge, um die es geht, ja auch gnadenlos auf den Punkt.

    Bereits jetzt fällt auf, wie genau Du recherchiert haben musst, was den modernen Fisch- oder auch den Walfang anbelangt. Darf ich fragen, woher die Informationen stammen? Irgendwie habe ich die Vorstellung, dass Du mal mitgefahren bist, *grins* - aber vielleicht ist das auch zu idealistisch angesetzt.
    Auch Deine Kritik angesichts des menschlichen Umgangs mit dem Meer und seinen Bewohnern kommt ungebremst zum Tragen, was mir gut gefällt. Ebenso die Geschichte mit der Nahrungskette - letztlich vergiften wir uns ja selbst. Stimmt doch.

    Ein paar Fragen (außer der nach den Recherchen, s.o.) hätte ich jetzt schon. Wenn es zu viel wird, bitte bremsen... ;)

    1. Wie bist Du auf dieses Thema gekommen? Gibt es Berührungspunkte in Deinem Leben (außer dass man durch Dokumentationsfilme und Nachrichten auf das Dilemma aufmerksam wird)?

    2. Bist Du inzwischen Vegetarier? Ich war es über 10 Jahre bis zu meiner Schwangerschaft, seither nicht mehr. Wenn ich solch ein Buch lese, kommen mir ernsthafte Gedanken, das wieder zu ändern...

    3. Gab es ein Lektorat? Mir sind da nämlich noch einige Fehler aufgefallen, was doch ungewöhnlich ist.

    4. Was mir nicht nur bei Dir auffällt - aber Dich kann ich ja mal fragen - ist die gelegentliche Erwähnung von Markennamen. Bei Dir: die japanische Zigarettenmarke 'Hope'. Weshalb macht man das als Autor? Ist das (strenggenommen) zulässig? Warum würde es nicht reichen zu sagen: 'Eine Schachtel Zigaretten'? Ich wundere mich immer darüber.

    Spätestens morgen werde ich weiterlesen... :)

    Wie weit sind denn die anderen?

    Liebe Grüße,

    die Anne
     
  4. meerschreiber

    meerschreiber Neues Mitglied

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    Hallo Anne, zu Deinen Fragen:
    Zu 1.
    Da ich schon sehr oft auf dem Meer gesegelt bin und dabei auch schon viele Wale und Delfine gesehen habe, interessiert mich das Meer allgemein. Ich bin fasziniert davon, dass wir gar nicht wissen, was dort alles kreucht und fleucht.
    Bei YouTube bin ich auf ein paar Videos gestoßen, die beweisen sollen, dass es dort Meerjungfrauen gibt. Das war der Auslöser für die Story. Der Rest entstand beim Schreiben.
    Bei den weiteren Recherchen bin ich natürlich auf Videos vom Walfang gestoßen.Das hat mich wütend gemacht...
    Noch schlimmer waren die Bilder vom Delfinschlachten in Taiji.
    Dem Thema habe ich mein zweites Buch gewidmet. Eine Fortsetzung von die Rache der Wale. Ich hoffe, dass es bald erscheinen wird.
    Die Abläufe des Fischfangs mit Schleppnetzen habe ich recherchiert.
    Mitgefahren bin ich nicht. Die Walfänger nähmen mich wohl sowieso nicht mit. Aber die Abläufe lassen sich anhand von Fotos und Berichten sehr gut nachvollziehen.

    Zu2.
    Nein ich bin kein Vegetarier. Du wirst lesen, das die Protagonisten viel Fisch essen. Auch die Meerwesen ernähren sich hauptsächlich von Fisch.
    Es wäre mir unglaubwürdig vorgekommen, wenn alle Personen in der Story nur noch Pflanzen und Algen essen würden.
    Aber die Frage ist durchaus berechtigt und ich hatte beim Schreiben auch manchmal Bedenken ob das so richtig ist. Aber so ist die Natur eben, fressen und gefressen werden. Es wird jedoch nie zum Spaß getötet.

    Zu 3 Es gab die Rechtschreibprüfung von Word und dann ein Lektorat, aber Nobody is perfekt.

    Zu 3. Wenn ich Markennamen verwende, ist das wesentlich authentischer.
    Du bist als Leser doch viel näher dran, als wenn ich z.B. nur Zigarette schreiben würde. Ich habe extra recherchiert was die Japaner so rauchen. Was hört sich besser an? Sie roch an der Blume, oder sie roch an der Rose? Er stieg aus den alten Auto, oder er stieg aus dem alten Kadett.
    Ob die Verwendung von Markennamen zulässig ist weiß ich nicht. Welche Firma sollte etwas dagegen haben, wenn ich nicht gerade ihr Image versaue, im Stiel von "Der Serienkiller rauchte nur Marlborow, das gab ihm den besonderen Kick beim zerlegen der Opfer".

    Bisher bist Du die Erste die Fragen stellt.
    Ich wünsche Dir weitere spannende Stunden.
    viele Grüße
    Wolfgang
     
  5. parden

    parden Bekanntes Mitglied

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    Oh, hey, danke für die ausführlichen Antworten, das finde ich echt klasse. Erstaunlich nur, dass immer noch niemand anderer sich hier blicken hat lassen. Naja, die werden wohl noch kommen - der Abschnitt ist ja auch wirklich sehr lang für eine Leserunde. (Finde ich jedenfalls... ;) ).

    Ich bin jetzt aber durch damit, und gleich kommen die Anmerkungen dazu... :)
     
  6. parden

    parden Bekanntes Mitglied

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    Also erst einmal: es lässt sich super flüssig lesen, und spannend finde ich es auch. Ein wirklich mal ganz anderes Buch mit einem ernsten Thema als Hintergrund. Mir gefällt es richtig gut!

    Ich stutzte etwas, als ich von der Idee mit den explodierenden Walen las. Aber nicht aufgrund der Idee als solcher, sondern weil ich zuletzt "Der Allesforscher" von Heinrich Steinfest gelesen habe. Und dessen Buch beginnt sozusagen mit einem explodierenden Wal. So was. Das ist doch eigentlich kein alltägliches Thema... Und nun gleich zweimal hintereinander... ;)
     
  7. parden

    parden Bekanntes Mitglied

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    Ein interessantens Völkchen, diese Meerjungfrauen. Atmung über Kiemen und Lungen, Telepathie - wobei sich mir dies noch nicht ganz logisch erklärt. Irgendwo war einmal die Rede davon, dass Menschen bereit sein müssten, um ebenfalls in der Form zu kommunizieren oder auch von den Meerjungfrauen verstanden zu werden. An einer anderen Stelle aber, als Adrian morgenmuffelig dachte, die hätten ruhig auch ein paar Minuten später auftauchen können, hat Anep offensichtlich diesen Gedanken lesen können, auch wenn Adrian das sicher nicht recht war. Aber vielleicht bin ich auch zu 'kleinkariert'... ;)
     
    #7 parden, 26. Oktober 2014
    Zuletzt bearbeitet: 26. Oktober 2014
  8. parden

    parden Bekanntes Mitglied

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    Schön, dass auch so viel Witziges eingebaut ist, ohne dass es 'albern' wirkt!

    • "Die Haie hatten sich das Lätzchen schon umgebunden"
    • der Einbruchsversuch des abgerissenen Pärchens auf Adrians und Emmis Jacht - als deren Schlauchboot plötzlich wie von Geisterhand gezogen einen ganz anderen Kurs einnahm, Motorbootschnelle annehmend und schließlich, ups, die Luft verlor...
    :D:D:D
     
  9. parden

    parden Bekanntes Mitglied

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    Ein paar Fragen habe ich natürlich auch wieder - wie gesagt: wenn es zu viel wird, ich kann mich auch zurücknehmen!

    • Diese polynesischen Wörter - das klingt, als seien sie nicht ausgedacht. Bist Du ein Sprachenkünstler oder hattest Du sichere Quellen?
    • Das Johnston-Atoll ist ja tatsächlch mit Plutoniium und chemischen Waffen 'in Berührung gekommen'. Im Buch ist es angeblich 'gereinigt' worden und gilt nun als 'unbedenklich'?! Ich habe ja kein Studium der Physik oder der Chemie absolviert, aber über gewisse 'Halbwertzeiten' habe ich schon etwas gelernt. Stimmt das, was da im Buch steht? Und: glaubt das irgendjemand (das 'unbedenklich')?!
    • Erst musste ich grinsen, als ich las, dass Walgesänge etc. wichtig seien für die Aufrechterhaltung der positiven Schwingungen der Erde. Aber dann hast Du ja noch nachgelegt mit diesen Astronauten, die fern der natürichen Schwingungen der Erde krank würden. Was davon ist Wahrheit, was entspring der Fantasie?!
     
  10. parden

    parden Bekanntes Mitglied

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    Als letztes noch: Die Geschichte finde ich auch gut aufgebaut. Der Wissenschaftler (Derek), der beginnt, erste Skrupel bezüglich des Umgangs mit der gefangenen Meerjungfrau zu entwickeln sowie der Reporter Jeff Fletcher spielen sicher noch eine bedeutsame Rolle im Verlauf. Die Vorbereitungen für die Walrettungsaktion (für die witzigerweise Wale sterben müssen) sind weitestgehend abgeschlossen, man darf gespannt sein, wie Reedereien, Regierung und Öffentlichkeit reagieren. Und wie die Geschichte um Sira weitergeht, natürlich auch.

    Ich freue mich aufs Weiterlesen!
     
  11. meerschreiber

    meerschreiber Neues Mitglied

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    Hallo Anne, ich finde es gut das du so viele Fragen hast.
    Zu der Telepathie: So richtig nachgewiesen wurde da<s ja noch nicht, aber viele glauben, das es geht. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, das die Telepathie von Tieren angewendet wird. In dem Buch bin ich davon ausgegangen, das beide Seiten dazu bereit sein müssen. Das Anep die Gedanken lesen konnte, liegt ganz einfach daran, dass er verdammt gut mit der Telepathie zurecht kommt, und Adrian unterbewusst dazu bereit ist, bewusst jedoch noch nicht damit umgehen kann.
     
  12. meerschreiber

    meerschreiber Neues Mitglied

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    Die Bedeutung der Polynesischen Worte und namen kann man im Internet nachlesen. Ich habe sie nicht erfunden. Den Namen der Insel Una Hina habe ich erfunden. er setzt sich aus Una, das bedeutet auf Polynesisch Telepathie
    (ist ja vielleicht doch was dran) und Hina Die bedeutendste Göttin Polynesiens, der Mondgöttin zusammen.

    Das Johnston Atoll ist laut meinen Quellen im Internet "gereinigt" worden. Im Dialog zwischen Major Flemming und Derek Forster habe ich versucht klarzustellen, das beiden nicht so recht an die Reinigung glauben. Aber ich glaube das Soldaten, zumindest die Amis so etwas nicht wirklich hinterfragen.

    Das mit den russischen Astronauten und den Frequenzen ist die Wahrheit.
    Das mit den Walgesängen stammt von einer Esoterik Seite, muss also nicht stimmen, kann aber... Viele, zum Beispiel die Indianer, glauben, das unser Planet Erde nicht nur ein Haufen Fels und Wasser ist, sonder ein lebendes Wesen. Da ist das mit den Schwingungen und deren Aufrechterhaltung ist also gar nicht so abwegig. Ich hielt das für eine plausible Erklärung für die Existenzberechtigung von Walen und Delfinen.

    Die Wale, die sterben müssen, haben sich freiwillig gemeldet. Aber das wird
    bei der Durchführung der Anschläge noch deutlich.
     
  13. parden

    parden Bekanntes Mitglied

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    Danke noch einmal für die ausführlichen Antworten.

    Ich möchte nur anmerken, dass es für mich nicht notwendig ist, Walen und Delfinen eine Existenzberechtigung zuzuschreiben. Hm.

    Ich habe mal bei Amazon.de nach den Rezensionen geschaut. Fast ausschließlich sehr gute, echt klasse. Eine aber ist dabei, die fand wohl gerade diese Walexplosionsgeschichte irritierend - es erinnere sie an die Selbstmordattentate fanatischer Muslime (jetzt mal sinngemäß wiedergegeben). Darüber habe ich nachgedacht, komme für mich aber zu dem Schluss, dass es eher einer (zwar radikalen, aber eben doch) Sterbehilfe ähnelt, und das auch noch für einen guten Zweck. Das Problem dieser Rezensentin habe ich also nicht... :)
     
  14. meerschreiber

    meerschreiber Neues Mitglied

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    Das sehe ich genau so. aber ich habe die Leserin nicht überzeugen können.
    Sie war für meine Argumente nicht zugänglich.
     
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