Thema Länder-Leserunde IRLAND ab 10. Mai 2019

Literaturhexle

Moderator
Teammitglied
2. April 2017
9.863
18.482
49
Hier lesen wir einen Monat lang Bücher, die von irländischen Autorinnen und Autoren geschrieben wurden oder in Irland spielen.

Für unsere neuen Mitglieder: einfach ein passendes Buch "aus dem Vorrat" schnappen, lesen und hier darüber berichten.

Wir freuen uns auf viele tolle Lesetipps zum Thema IRLAND :reader3!

@Querleserin @Renie @Tiram @Buchplauderer @Helmut Pöll @kingofmusic @renee @KrimiElse @ulrikerabe @ElisabethBulitta @Sassenach123 @Anjuta @parden @MRO1975

und natürlich alle anderen!

Hier findet ihr ein paar Anregungen:
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Tiram

Bekanntes Mitglied
4. November 2014
3.413
4.052
49
Danke schön, liebe @Literaturhexle :)

Ich bin ja kürzlich im Buchladen über ein Buch gestolpert, das hier passt:


Die Geschichte spielt nicht nur in Irland, der Autor ist auch noch in Dublin geboren und im Süden Irlands aufgewachsen.
Morgen früh zum Kaffee werde ich damit beginnen.
 

Tiram

Bekanntes Mitglied
4. November 2014
3.413
4.052
49
Dieses Buch fiel mir in meiner Buchhandlung auf dem Tisch mit den Neuerscheinungen ins Auge. Ich hoffe, dass sich die Lobeshymnen bewahrheiten, da ich Familiengeschichte und Geschichten, die in Irland spielen, recht gerne lese.
Der Name Graham Norton sagt mir gar nichts. Laut Klappentext soll er in der englischsprachigen Welt eine der bekanntesten Fernsehpersönlichkeiten sein, ist Schauspieler, Comedien und Talkmeister. Er wurde in Dublin geboren und wuchs in Südirland auf.

Elizabeth Keane (was für ein Name, habe ich doch nun laufend die Lizzy Keen von "Blacklist" vor mir) lebt mit ihrem Sohn in New York. Sie ist nach acht Jahren Ehe von ihrem Mann geschieden, da sie rausgefunden hat, dass er homosexuell ist. Ihre Mutter ist gestorben und so macht sie sich auf den Weg nach Buncarragh in Irland, um den Haushalt aufzulösen. Es herrscht noch immer die erstickende Enge von früher, und so wäre sie froh, wenn sie so schnell wie möglich wieder heimkehren könnte. Doch so fix geht das nicht.

Sie findet eine Handvoll Briefe. Wie sich rausstellt, sind die von ihrem Vater Edward, von dem sie nur weiß, dass er schon lange tot ist. Als sie sich mit dem Anwalt in Verbindung setzt, bat er sie vorbeizukommen. Wie sich rausstellt, hatte sich ein Schreiben aus den Unterlagen ihrer Mutter selbstständig gemacht. Kurz und gut: Elizabeth erbt noch ein Haus. Irgendwo draußen in der Walachei.

In Rückblenden erfahren wir, wie ihre Mutter Edward kennengelernt hat, nämlich durch eine Annonce. Doch bei ihrem zweiten Besuch, sie hat mittlerweile auch Edwards Mutter kennengelernt, erfährt sie, dass Edward gar nicht lesen und schreiben kann. Als sie am nächsten Morgen wach wird, weiß sie nicht, was am Abend vorher noch geschehen ist. Mit der Zeit wird ihr klar, dass sie von der Mutter durch den Tee unter Drogen gesetzt wurde und im Haus festgehalten wird. Als endlich jemand kommt, um nach ihr zu schauen, ist sie zu schwach, um um Hilfe zu rufen. Irgendwann bekommt sie Edward so weit, dass er ihr zur Flucht verhelfen will, doch sie läuft in die verkehrte Richtung und verfängt sich im Morast.
Noch etwas später bringt ihr die Mutter Post: Es sind Glückwünsche zur Hochzeit mit Edward, von der sie selbst nichts weiß.

Elizabeth will sich das Haus von Edward anschauen. Als sie in der Ortschaft ankommt, erfährt sie von einem Brian, den sie dort trifft, dass ihr Vater noch lebt. Er bringt sie zu einem Altenheim, doch er ist gar nicht mehr ansprechbar, obwohl er manchmal lichte Momente haben soll. In einer Schublade findet sie Fotos. Auf einem ist ein Hochzeitspaar zu sehen: Edward und eine Mary. Elizabeth kommt ins Grübeln...

So weit, so gut. Diese Geschichte hat mich dazu gebracht, wieder Lesetagebuch zu schreiben. Eine Geschichte, wie ich sie zur Entspannung liebe. Sie spielt in Irland, es geht um eine Familie und Geheimnisse, die gelüftet werden. Noch dazu spielt sie auf zwei Zeitebenen. Ich kann mich auch gar nicht entscheiden, welche Geschichte für mich spannender war: die von Elizabeth aus dem Heute, oder die ihrer Mutter von damals.

Auf jeden Fall war sie so kurzweilig, dass ich die 344 Seiten in drei Tagen durchgelesen habe, was für mich schon was heißt.
 

ElisabethBulitta

Bekanntes Mitglied
8. November 2018
1.318
2.368
49
50
Ich habe doch glatt auch ein Buch aus Irland in meinem Vorrat gefunden (eigentlich zwei, aber eines habe ich schon gelesen, nämlich Tana Frenchs "Der dunkle Garten", hat mir übrigens gut gefallen): "Gefrorener Schrei" von Tana French. Aber ich werde es wohl nicht schaffen, es diesen Monat zu lesen.

Ansonsten hätte ich noch einen Lesetipp, der auch nicht so lang ist und den ich vor 20 Jahren oder so mal gelesen habe: nämlich Heinrich Bölls "Irisches Tagebuch".
 

ulrikerabe

Bekanntes Mitglied
14. August 2017
2.305
5.032
49
Wien
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Danke schön, liebe @Literaturhexle :)

Ich bin ja kürzlich im Buchladen über ein Buch gestolpert, das hier passt:


Die Geschichte spielt nicht nur in Irland, der Autor ist auch noch in Dublin geboren und im Süden Irlands aufgewachsen.
Morgen früh zum Kaffee werde ich damit beginnen.
Ich überlege mir das als Hörbuch zu nehmen, oder das hier:
 

Buchplauderer

Bekanntes Mitglied
25. Januar 2015
1.488
2.360
49
62

„Bücher auf Rädern" von Ian Sansom

Israel Armstrong, ein ehrgeiziger Jungbibliothekar aus London macht sich auf den Weg in die nordirische Provinz, um dort eine Stelle als Bibliothekar anzutreten.

Doch statt der erwarteten überschaubaren Kleinbibliothek findet er dort einen klapprigen, rostigen, alten Bücherbus vor. Allerdings ohne Bücher. Es fehlen 15000 Bücher. Und er soll sie finden. Und nicht nur das. Auch die eigenwilligen Einheimischen und anhängliche Hühner machen ihm das Leben schwer!

Eigentlich eine Geschichte, die vielversprechend klingt!

Laut „THE INDEPENDENT“ soll man während der Lektüre des Buches, nichts trinken, da man das Getränk vor lauter Lachen verschütten würde!

Also ICH habe kein einziges Mal gelacht!!

Ich habe keinen Zugang zu der Geschichte gefunden.. ich las und las und las und langweilte mich und fragte mich bei jedem Seiten umblättern, was das eigentlich soll und weshalb ich immer noch las ….
 
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ulrikerabe

Bekanntes Mitglied
14. August 2017
2.305
5.032
49
Wien
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Wer es noch nicht kennen sollte, das hier hat mich begeistern können:

liegt noch auf meinem SUB

Ebenfalls am SUB:

Der Beginn dieser Krimireihe hat mir auch gefallen:
, da schlummert auch noch etwas auf meinem SUB
 
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KrimiElse

Bekanntes Mitglied
26. Januar 2019
2.883
5.151
49
buchmafia.blogspot.com
Dieses Buch fiel mir in meiner Buchhandlung auf dem Tisch mit den Neuerscheinungen ins Auge. Ich hoffe, dass sich die Lobeshymnen bewahrheiten, da ich Familiengeschichte und Geschichten, die in Irland spielen, recht gerne lese.
Der Name Graham Norton sagt mir gar nichts. Laut Klappentext soll er in der englischsprachigen Welt eine der bekanntesten Fernsehpersönlichkeiten sein, ist Schauspieler, Comedien und Talkmeister. Er wurde in Dublin geboren und wuchs in Südirland auf.

Elizabeth Keane (was für ein Name, habe ich doch nun laufend die Lizzy Keen von "Blacklist" vor mir) lebt mit ihrem Sohn in New York. Sie ist nach acht Jahren Ehe von ihrem Mann geschieden, da sie rausgefunden hat, dass er homosexuell ist. Ihre Mutter ist gestorben und so macht sie sich auf den Weg nach Buncarragh in Irland, um den Haushalt aufzulösen. Es herrscht noch immer die erstickende Enge von früher, und so wäre sie froh, wenn sie so schnell wie möglich wieder heimkehren könnte. Doch so fix geht das nicht.

Sie findet eine Handvoll Briefe. Wie sich rausstellt, sind die von ihrem Vater Edward, von dem sie nur weiß, dass er schon lange tot ist. Als sie sich mit dem Anwalt in Verbindung setzt, bat er sie vorbeizukommen. Wie sich rausstellt, hatte sich ein Schreiben aus den Unterlagen ihrer Mutter selbstständig gemacht. Kurz und gut: Elizabeth erbt noch ein Haus. Irgendwo draußen in der Walachei.

In Rückblenden erfahren wir, wie ihre Mutter Edward kennengelernt hat, nämlich durch eine Annonce. Doch bei ihrem zweiten Besuch, sie hat mittlerweile auch Edwards Mutter kennengelernt, erfährt sie, dass Edward gar nicht lesen und schreiben kann. Als sie am nächsten Morgen wach wird, weiß sie nicht, was am Abend vorher noch geschehen ist. Mit der Zeit wird ihr klar, dass sie von der Mutter durch den Tee unter Drogen gesetzt wurde und im Haus festgehalten wird. Als endlich jemand kommt, um nach ihr zu schauen, ist sie zu schwach, um um Hilfe zu rufen. Irgendwann bekommt sie Edward so weit, dass er ihr zur Flucht verhelfen will, doch sie läuft in die verkehrte Richtung und verfängt sich im Morast.
Noch etwas später bringt ihr die Mutter Post: Es sind Glückwünsche zur Hochzeit mit Edward, von der sie selbst nichts weiß.

Elizabeth will sich das Haus von Edward anschauen. Als sie in der Ortschaft ankommt, erfährt sie von einem Brian, den sie dort trifft, dass ihr Vater noch lebt. Er bringt sie zu einem Altenheim, doch er ist gar nicht mehr ansprechbar, obwohl er manchmal lichte Momente haben soll. In einer Schublade findet sie Fotos. Auf einem ist ein Hochzeitspaar zu sehen: Edward und eine Mary. Elizabeth kommt ins Grübeln...

So weit, so gut. Diese Geschichte hat mich dazu gebracht, wieder Lesetagebuch zu schreiben. Eine Geschichte, wie ich sie zur Entspannung liebe. Sie spielt in Irland, es geht um eine Familie und Geheimnisse, die gelüftet werden. Noch dazu spielt sie auf zwei Zeitebenen. Ich kann mich auch gar nicht entscheiden, welche Geschichte für mich spannender war: die von Elizabeth aus dem Heute, oder die ihrer Mutter von damals.

Auf jeden Fall war sie so kurzweilig, dass ich die 344 Seiten in drei Tagen durchgelesen habe, was für mich schon was heißt.
Das klingt verlockend. Ich hatte das Buch auch schon liegen sehen in der Buchhandlung. Aber die Zeit...ich merke es mir mal vor, den ich mag Familiengeschichten auch sehr. danke für deine Eindrücke.
 

KrimiElse

Bekanntes Mitglied
26. Januar 2019
2.883
5.151
49
buchmafia.blogspot.com
Ich habe auch erst kurzem einen Draht zu Hörbüchern. Ich höre jetzt oft am Weg zur bzw von der Arbeit, beim Sport oder bei der Hunderunde.
Ich bin zu Hörbüchern gekommen, als ich wieder Englisch lernen musste, und bin hängen geblieben. Für mich ist der Sprecher wesentlich, ich kann mir eine guten Geschichte nicht von einem schlechten Sprecher vorlesen lassen. Und anspruchsvolles geht nicht immer im Auto, aber ansonsten ist das für mich eine sehr gute Variante.
 
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ElisabethBulitta

Bekanntes Mitglied
8. November 2018
1.318
2.368
49
50
Oh, das habe ich noch gar nicht bemerkt...das wäre sicher was fürs Auto.

Das habe ich jetzt angefangen, aber irgendwie komme ich nicht rein. Mal schauen, ob ich's doch schaffe.

Aber das mit den Hörbüchern ist interessant. Als mein Vater erblindet war und nicht mehr lesen konnte (und er hat auch ständig gelesen), habe ich ihm ebenfalls zu HB geraten und ihm welche geschenkt. Doch auch er hat einfach keinen Gefallen daran gefunden.
 

KrimiElse

Bekanntes Mitglied
26. Januar 2019
2.883
5.151
49
buchmafia.blogspot.com
Das habe ich jetzt angefangen, aber irgendwie komme ich nicht rein. Mal schauen, ob ich's doch schaffe.

Aber das mit den Hörbüchern ist interessant. Als mein Vater erblindet war und nicht mehr lesen konnte (und er hat auch ständig gelesen), habe ich ihm ebenfalls zu HB geraten und ihm welche geschenkt. Doch auch er hat einfach keinen Gefallen daran gefunden.
Ich habe mir eben die von @Tiram gelobte Irische Familiengeschichte aufs Handy geladen. Mal sehen, ob ich es diesem Monat schaffe, den Stephanie Mailer nervt mich gerade ein wenig...

Meine Mama wollte auch erst nicht hören:D Aber sie hat mittlerweile großen Gefallen daran gefunden. Gekauft habe ich sie mit den vier Bänden Sagen des Altertums von Michael Köhlermeyer. Allerdings könnte sie auch noch lesen, sie muss aber immer ihre Hände bewegen...
 

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