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Genre Krimileserunde - ab 20.04.16

Dieses Thema im Forum "Kleine Leserunden" wurde erstellt von supportadmin, 15. April 2016.



  1. Einstieg

    Ich gestehe, bisher noch kein Buch dieser Autorin gelesen zu haben. Ich recherchierte daher ein wenig, mit wem ich es zu tun habe.
    Ingrid Noll kam bereits 1935 in Shanghai zur Welt. Im Jahre 1949 kam sie schließlich nach Deutschland. Sie war 55 Jahre alt, als sie mit dem Schreiben begann. 1993 veröffentlichte sie ihren ersten Kriminalroman.

    Der vorliegende Roman erschien in dem von Diogenes so gewohnten Design und wirkt somit so schlicht wie elegant. Das Titelbild zeigt einen Ausschnitt aus dem Gemälde 'David und Bathseba' von Lucas Cranach dem Jüngeren.

    Im ersten Abschnitt des Buches lernen wir Nelly, die Ich-Erzählerin kennen. Sie ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder: Simon und Caroline. Nach dem Umzug, in das von ihren Großeltern geerbte Haus, trifft sie zufällig Regine, eine ehemalige Klassenkameradin. Es ergibt sich, dass Regine bald regelmäßig bei Nelly und deren Kindern zu Mittag isst. Selbstverständlich will sie dafür auch bezahlen. Kurz darauf bringt Regine noch eine Kollegin mit, welche wiederum ihren Vater mitbringt. Diese drei regelmäßigen Mittagsgäste regen nun an, Nelly solle doch weitere, ihnen bekannte Gäste mit bewirten und geben damit den Startschuss für den sogenannten Mittagstisch.

    Sprachlich finde ich dieses Buch recht ansprechend und ich mag den Humor, der zwischendurch immer mal wieder spürbar wird. Wenn ich bedenke, dass Ingrid Noll diesen Roman wohl mehr oder weniger zu ihrem 80. Geburtstag schrieb, kann ich nur sagen "Hut ab".
     
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  2. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Buchinformationen und Rezensionen zu Schwestern der Nacht (metro) von Masako Togawa
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    Der gutaussehende Verführer Herr Honda ist nun wirklich kein Sympathieträger. Hinter der schönen Fassade gähnende Leere, die er durch seine Umtriebe im Tokioter Nachtleben vergeblich zu schließen versucht. Daran lässt Masako Togawa keinen Zweifel. Aber jetzt ist er in der Situation, dass seine Liebschaften ermordet wurden und irgendjemand Interesse daran hat, dass ihm die Morde in die Schuhe geschoben werden. Das Todesurteil ist gesprochen.

    Ihn trennt nur noch das Revisionsgericht vor dem Galgen. Und hier tritt der alte Anwalt Hatanaka auf den Plan, der überzeugt ist, dass Herr Honda zwar ein schwacher und oberflächlicher Mensch ist, aber kein dreifacher Mörder. Bin sehr gespannt, wie es weiter geht.
     
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  3. Sassenach123

    Sassenach123 Platin Mitglied

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    Buchinformationen und Rezensionen zu Mörderische Wahrheiten von Theresa Prammer
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    Es wird langsam spannend. Carlotta nimmt den an Amnesie leidenden Konrad bei sich auf. Das gestaltet sich schwieriger als man denkt. Denn er ist hilflos, weiß die grundlegendsten Dinge nicht mehr. Eine befreundete Ärztin, die im gleichen Haus wohnt, macht eine verheerende Entdeckung. Man gab Konrad die falschen Medikamente mit. Diese verwirren ihn nur noch mehr. Hat jemand Angst, dass Konrad zuviel weiß. Carlotta hat eine Aktennotiz zum Riedl- Fall von Konrad gefunden, lediglich eine Zahl, aber irgendetwas muss es ja bedeuten. Und aus dieser Akte geht ebenso hervor, dass Konrad Alfred Riedl in der Haft mehrfach besucht hat.
    Carlotta kennt die Ex-Frau des verstorbenen Häftlings durch ihre berühmte Mutter. Sie sucht diese nun auf, und ermittelt auf eigene Faust, ganz zum Verdruss ihres Mannes Hannes, der bei der Polizei offiziell mit dem Fall betraut ist. Reiberein sind vorprogrammiert.........
     
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  4. parden

    parden Forumlegende

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    Will ich auch unbedingt noch lesen... :)
     
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  5. parden

    parden Forumlegende

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    Buchinformationen und Rezensionen zu Blaubeermorde: Kriminalroman von Mareike Marlow
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    Ich habe mich jetzt endlich auch für einen Krimi entschieden... :) Scheint eine Art 'Wohlfühlkrimi' zu sein, wenn man den Rezensionen glauben darf. Ich werde jetzt mal versuchen herauszufinden, was man wohl darunter zu verstehen hat... ;)
     
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  6. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Das würde mich auch interessieren, @parden
     
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  7. parden

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    Ich ahne allmählich, was damit gemeint ist. Es gibt zwar gleich am Anfang eine Tote (scheint zumindest so), aber danach ist erst einmal gar nicht mehr die Rede davon. Viel mehr erfährt man etwas von den offensichtlichen Hauptcharakteren: Jana, 63, die nach dem Tod ihres Vaters ihre Landarztpraxis aufgegeben hat und nun in ihr Elternhaus ziehen will - und Tessa, 32, Fotojournalistin, wohnhaft in Berlin. Bei der Testamentseröffnung stellt sich heraus, dass die beiden Schwestern sind, Janas Vater war ihrer Mutter wohl nicht immer treu. Das liest sich alles eher wie ein Frauenroman in ländlicher Idylle als wie ein Krimi. Hm. Mal sehen, wie es weitergeht...
     
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  8. parden

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    So, nun ist schon die zweite Leiche aufgetaucht. Eine im See, eine im Wald, gleich in der Nähe des geheimen Bärlauchbestandes. Die zwei Schwestern müssen sich wohl oder übel zusammenraufen, denn sonst ist das Erbe futsch. So hats der Vater im Testament verfügt. Die Polizei ist - naja. Der eigentliche Dorfpolizist treibt sich auf Mallorca herum, der andere ist noch jung und unerfahren und widmet sich lieber den Küchenfreuden als den Brutalitäten dieser Welt. Und der eilends herbeigerufene Kripobeamte aus der nächsten Stadt ist einfach ein A... Selbstherrlich, arrogant, vermutlich auch komplett unfähig. Und so müssen wohl die Schwestern ran, wenn nicht der Falsche verhaftet werden soll. Ein Drittel ist jetzt gelesen...
     
    #48 parden, 23. April 2016
    Zuletzt bearbeitet: 23. April 2016
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  9. apple

    apple Gold Mitglied

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    hallo an alle (auch an die netten Neuen :)), ich habe heute Morgen die Zeit wenigstens mal reinzuschnuppern ...

    also zum Lesen komme ich noch nicht, (jedenfalls nicht zum effizienten) und Krimis sind leider nicht ganz meine Kragenweite (das viele Blut, die vielen Toten)
    aber es hat Spaß gemacht, eure vertrauten Stimmen zu lesen, auch eine Form von Lesespaß ... schön, dass ihr noch alle da seid, lieben Gruß, apple
     
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  10. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    "

    Zwischendrin wollte ich den Krimi tatsächlich weglegen, weil sich die Handlung zerfasert hat. Der Sohn der Rechtsanwältin trägt ein dunkles Geheimnis und ist irgendwie mit dem Hauptverdächtigen Jorma verbandelt und dessen Tochter. Dann spielt noch ein pädophiler Maler eine Rolle, der die Kindheit Alascas wiederum beeinflusst hat und sich jetzt an Jormas Tochter heranmacht. Weitere Brände und damit verbunden Morde geschehen, so dass in einem Forum, iin dem über die Brände in Öland diskutiert wird, Lynchjustiz gefordert wird. Wahrscheinlich auch aus dem Grund nimmt die Polizei Jorma in Haft und Alasca übernimmt seine Verteidigung, obwohl sie eigentlich auf Opfer spezialisiert ist. Der gerissene Anwalt Stellan Qvist, der offenkundig in Alasca verliebt ist, hatte bisher Jorma betreut. Zwischendrin wird die Lebensgeschichte der Familien Rosengren ausgehend von Borghild (Alascas Großmutter) und Brolin, ausgehend von Alvik Brolin, der Großmutter Jormas geschildert. Beide Mädchen kamen Anfang des 20.Jahrhunderts als Kinder lediger Mütter zu Pflegeeltern nach Öland, während Borghild in eine ihr freundlich gesinnte Familie aufgenommen wurde, musste die 5jährige Alvik bereits schwere Arbeit verrichten. Diese "Familienzuweisung" determiniert auch noch das Leben der Folgegenerationen. Im letzten Drittel - nach Aufklärung der Familienverhältnisse - nimmt der Krimi etwas an Fahrt auf und ich werde ihn doch noch heute zu Ende lesen.
     
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  11. parden

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    So, ausgelesen. Und ich kann ur unterstreichen: es ist in der Tat ein Wohlfühlkrimi - ein bisschen wie in einer Vorabendserie im TV. Der Beginn einer Reihe, und wenn der zweite Band herauskommt, werde ich sicher mal Ausschau halten danach... Mir hat es gefallen - Rezension folgt! :)
     
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  12. parden

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    Eigentlich wollte ich jetzt etwas aus einer anderen Sparte lesen, aber ich merke, dass ich Lust habe, auch noch diesen Krimi zu lesen. Band 2 der Reihe um Zoe Lenz, die jüngste Bestatterin Deutschlands. Das erste Kapitel ist gelesen und es sei gesagt: unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen! Hier werden u.a. kurz noch einmal die Geschehnisse aus Band 1 zusammengefasst und ordentlich 'gespoilert', was die Geschehnisse im vorherigen Band anbelangt. Eine schräge Praktikantin hat Zoe inwischen in ihrem Bestatterunternehmen - die spielt bestimmt eine wichtige Rolle in diesem Krimi. Noch muss Zoe aber nicht ermitteln, das kommt sicher erst noch... :)
     
    #52 parden, 24. April 2016
    Zuletzt bearbeitet: 24. April 2016
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  13. Querleserin

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  14. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Buchinformationen und Rezensionen zu Schwestern der Nacht (metro) von Masako Togawa
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    Hat der alte Anwalt Recht, dass seinem Mandanten eine Falle gestellt werden sollte? Wurden die Frauen nur getötet, um Herrn Honbda ans Messer zu liefern? Schreckliche Vorstellung, und vor allem warum?

    Ich weiss nicht warum, aber manche Passagen kommen mir vor wie aus einem James Bond-Film. Vielleicht ist es die Zeit der 1960er Jahre, die auf den ersten Blick undurchdringliche Verschwiegenheit, die japanische Höflichkeit, mit der alle miteinander umgehen.
     
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  15. parden

    parden Forumlegende

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    Ein Drittel ist jetzt in etwa gelesen. Ich mag die Personen einfach, die ich ja schon im ersten Band kennenlernen durfte. Zoe darf durch ihre Fähigkeit, Totenmasken zu erstellen, nun auch erstmals an einer Obduktion teilnehmen, in deren Folge sie die Gesichter zweier Kinderleichen zu rekonstruieren versucht. Der Leichenfundort lag in den Wäldern bei Zoes Dorf - sie vermutet, dass es sich um ermordete Kinder handelt. Die Anzeichen sind da, dass die Kinder jahrelanger Folter durch Stromstöße ausgesetzt waren - und unter der Haut fand sich jeweils ein metallenes Implantat in Form eines Fisches. Metall leitet Strom... Ist der Fisch das Symbol einer religiösen Sekte (Fisch = frühchristliches Zeichen für Jesus Christus)?
    Schön finde ich, dass man durch gelegentliche Einschübe das Gefühl hat, nahtlos an das Geschehen von Band 1 anzuknüpfen. Vermutlich sind mir die Charaktere deshalb gleich wieder so nah. Morgen geht es dann weiter... :)
     
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  16. Renie

    Renie Moderator
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    Ich habe jetzt die Hälfte gelesen und bin völlig begeistert. Die Hauptprotagonistin Emma Carow ist Fallanalystin (= Profilerin auf Fernsehdeutsch), Vergewaltigungsopfer und sehr eigenwillig, was ihre Ermittlungsarbeit angeht. Eigentlich darf man von Ermittlung nicht reden. Denn das ist Aufgabe der Kollegen vom Ermittlungsteam. Emma soll diesen Kollegen mit ihren Täterprofilen nur zuarbeiten. Das scheint ihr jedoch nicht zu reichen. Sie mischt sich gern ein, folgt ihrem Instinkt und manipuliert auch Kollegen, um sie in die (für Emma) richtige Ermittlungsrichtung zu pushen. Emma eckt an, sie tut sich schwer im Umgang mit ihren Kollegen oder anderen Menschen. Es mangelt ihr an Sozialkompetenz, was mit Sicherheit auf das traumatische Erlebnis der Vergewaltigung zurück zu führen ist. Also, ein hochinteressanter Charakter in diesem sehr spannenden Krimi.
     
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  17. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Auch im siebten Eberhofer-Roman gefällt die gelungene Mischung aus Regionalkrimi und Provinzposse.

    Im Vordergrund steht der Eberhofer Franz, seine Familie und die Bewohner von Niederkaltenkirchen, die einem mittlerweile schon sehr vertraut und ans Herz gewachsen sind.

    Gekonnt hat Rita Falk beide Komponenten Krimi und Posse miteinander verknüpft. Ihr unverwechselbarer Schreibstil, der zugegebenermaßen anfangs erst mal gewöhnungsbedürftig ist, macht die Lektüre zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen.
     
#57 Buchplauderer, 25. April 2016
Zuletzt bearbeitet: 26. April 2016
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  • Tiram

    Tiram Forumlegende

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    Die Polizei hat schnell einen Verdächtigen gefunden. Doch der bringt sich in der Untersuchungshaft um und der Fall wird abgeschlossen und zu den Akten gelegt.
    Was Mabel überhaupt nicht recht ist. Sie ist fest davon überzeugt, dass die Polizei den Falschen auf dem Kieker hatte und macht sich an ihre eigene Untersuchung.
    Das geht so weit, dass sie sich abends noch einmal ins Haus des Toten schleicht, dort ein brisantes Notizbuch findet und zu allem Übel dem Inspector, der dort auftaucht, eine Vase über den Schädel schlägt.
     
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  • Anjuta

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    Ich bin fertig mit dem Schwedenkrimi und es bleibt der Eindruck bestehen: Geschichte und Spannung leiden an den vielen Handlungssträngen, die einigermaßen unbeeinflusst nebeneinander herdümpeln.
    Der Feuertod eines Mannes in der Gudrun-Sturmnacht vor 10 Jahren, in der in Südschweden große Teile des Waldes zerstört wurden, war nicht wie damals angnommen ein Unfall, sondern ein Mord. Dafür sprechen einige HInweise aus den Ermittlungen zu einem neuen Mord an gleicher Stelle 10 Jahre später. Die Ermittler finden eine ganze Reihe von Ansätzen für Motive und Täter des alten Mordes in Form unaufgearbeiteter Geschichten aus dieser 10-Jahre-alten Vergangenheit. Nur gehen ihnen die Protagonisten nach und nach verloren. Alle verschwinden irgendwie, irgendwohin. Die Ermittlung wird immer mehr zum Aufspüren verschwundener Personen. Am Ende gibt es dann ein Showdown mit einigen er Verschwundenen im schwedischen Wald, in dem eigentlich nur noch geklärt werden muss, welche der unaufgeklärten Geschichten denn nun den Hintergrund für den Mord in Vergangenheit und Gegenwart geliefert hat.
    Als eine Schwäche des Romans empfinde ich auch. dass er sich ganz bewusst den Wald mit seiner Wildheit und Gefährlichkeit für den zivilisierten Menschen(nicht den gezähmten Wald, wie wir ihn in Deutschland kennen) als Handlungsort wählt, diese Wildheit aber dann doch nicht überzeugend zu übermitteln versteht.

    Hallo liebe Leserunde,
    ich verabschiede mich jetzt wieder vom Genre des Krimis - ist vielleicht doch nur in Ausnahmefällen etwas für mich. Ich habe es genossen, Eure Beiträge zu lesen und setze meine Lektüre nun wieder auf anderem Gebiet fort. Dazu mehr in meinem Lesetagebuch
    Anjuta
     
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  • Sassenach123

    Sassenach123 Platin Mitglied

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    Der Krimi ist beendet. Am Ende drehte sich viel um die Befragung von Alfred Riedls Familienmitgliedern, seine Kinder, seine damalige Frau. Carlotta schafft es mit Konrad Fürsts Hilfe zu entschlüsseln, was die Aktennotiz von früher zu bedeuten hat. So kommen sie letztendlich auch der Lösung näher. Andere private Dinge rücken an den richtigen Platz, und alles ist gut.
    Das Ende konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Es war sehr naheliegend. Aber da der Weg bis dahin spannend war, und mir Carlotta als Figur gut gefallen hat, vergebe ich dann doch die 4 Sterne!
     
    #60 Sassenach123, 26. April 2016
    Zuletzt bearbeitet: 26. April 2016
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