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Genre Krimileserunde - ab 15.12.17

Dieses Thema im Forum "Kleine Leserunden" wurde erstellt von Helmut Pöll, 15. Dezember 2017.

  1. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Nun bin ich ein gutes Stück weiter gekommen. Auch dieser Teil mit Jakob Franck als Kommissar a.D. erinnert von der Machart her an den ersten Teil (Ein namenloser Tag).

    Der Junge wurde auf dem Spielplatz getötet, wahrscheinlich in der stürmischen Nacht seines Verschwindens. Franck lässt nicht locker, zumal seine eigene Schwester im Alter von 15 Jahren einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Er ermittelt, interviewt. Er findet einen Nachbarn mit pädophilen Neigungen, dessen Handy zum Tatzeitpunkt am Tatort angemeldet war.... Jener sagt nicht die Wahrheit....

    Extrem interessant auch die Nebenhandlung: Die Mutter Tanja hat eine extrem innige Beziehung zu ihrem Bruder Max. Max wiederum hat ein sehr dunkles Geheimnis, das er vor ca. 15 Jahren mit seiner Schwester teilte. Durch den Tod ihres Sohnes quillt dieses wieder aus ihr hervor und sie leidet entsetzlich. Franck scheint dem Bruder auch auf die Schliche zu kommen...

    Psychologisch extrem dicht, intelligent und völlig unblutig. Ein toller Autor!
     
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  2. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Forumlegende

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    das stimme ich dir zu, @Literaturhexle . Ich mag die Bücher von #friedrich ani auch sehr gerne.
     
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  3. Helmut Pöll

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    Irgendein Irrer will tatsächlich die Pest in Paris verbreiten. Und es gibt den ersten Toten und die dazu gehörigen Flöhe. Gruselig. Laut den Erläuterungen von Kommissar Danglard, dem Assistenten von Adamsberg, hat die Pest in Mitteleuropa ganze Landstriche entvölkert. Man geht heute davon aus, dass die Pest zwischen 30% und 60% der damaligen Bevölkerung in MItteleurpa dahingerafft hat, die Seuche also wirklich apokalyptische Ausmaße hatte.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwa...d_politische_Auswirkungen_des_Schwarzen_Todes
    Schwarzer Tod – Wikipedia
    de.wikipedia.org
     
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  4. Querleserin

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    Ein echter Gruselkrimi, in dem sich die mysteriösen Vorgänge nicht gänzlich auflösen. Damit muss man rechnen und das muss man mögen, sonst hat meinen keinen Spaß an dem Krimi.
    Wie interpretierst du den Schluss @Helmut Pöll ?
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    Ist Katrín tot und jetzt diejenige, die auf Rache sinnt?

    Habe gestern Abend noch lange nachgedacht und hielt das für die wahrscheinlichste Lösung, insofern man hier von Wahrscheinlichkeit reden kann ;)
     
  5. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Forumlegende

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    ..So habe ich es verstanden, dass Katrin tot ist und sozusagen der neue "Hausgeist", der den rachezyklus fortsetzt.

    @Querleserin
     
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  6. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    @Helmut Pöll , gut. Und deine Meinung insgesamt? Zu mysteriös?
     
  7. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    Sorry, @Helmut Pöll habe jetzt erst deinen Kommentar unter der Rezension gesehen :oops:
     
  8. Helmut Pöll

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    "Fliehe weit und schnell" ist in weiten Teilen auch eine Sozialstudie, mal erschreckend, mal unheimlich witzig. Es ist schon beeindruckend, mit welcher Detailversessenheit #fred vargas die Widersprüchlichkeiten ihrer Protagonisten beschreibt. Da ist beispielsweise der Ermittler Danglard, ein Kopfmensch, tagsüber immer wie aus dem Ei gepellt, der zum Clochard wird, sobald die Haustüre hinter ihm ins Schloss gefallen ist.

    Und dann ist da die Massenhysterie in Paris angesichts der Pest, die sich durch keinerlei vernünftige Argumente in Schach halten lässt. Da ist eine Medienmeute, die ohne einen Funken Verantwortung dankbar die Panik schürt, um morgen wieder neue Schlagzeilen zu haben.
     
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