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Genre Krimileserunde - ab 05.07.18

Dieses Thema im Forum "Kleine Leserunden" wurde erstellt von Helmut Pöll, 8. Juli 2018.

  1. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Am 05.07.18 startet hier unsere nächste #genreleserunde Krimis/Thriller.

    Für alle neuen Leser: bei einer Genreleserunde geben wir kein bestimmtes Buch vor, nur das Genre. Viel Spaß.
     
  2. Renie

    Renie Moderator
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  3. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Ich habe gerade mein Regal inspiziert und habe einen noch eingeschweißten Krimi von Jan Seghers herausgezogen, den mir meine Lieben zu Weihnachten geschenkt hatten. Es wird also Zeit und diese Leserunde ist der willkommene Anlass:

    Früher habe ich schon 2 oder 3 Krimis dieses Autors gelesen, auch Kommissar Marthaler ist mir bekannt. Nun die Menschenfischer. Schaun wir mal!
     
  4. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    Ich habe im Urlaub diesen Roman begonnen, nachdem ich vor einiger Zeit von der Autorin den Vorgänger gelesen habe:


    Eine lebenslustige, sehr sympathische Zahnärztin Leo gerät in Fälle hinein und ermittelt selbstständig. Seit dem letzten Band (Bd. 2 der Serie) ist passenderweise mit dem Hauptkommissar Jakob Zimmer liiert. Die Krimis sind witzig und spielen in Köln. Der Perspektivwechsel zwischen Tätern oder Opfern, einem personalen Erzähler aus der Sicht Jakobs oder Leos (eigentlich Leocordia Huberta Kardiff) und die Ich-Perspektive Leos sowie Szenen, die eingebaut werden (wie bei einem Theaterstück) üben einen besonderen Reiz aus. Unterhaltsame Krimilektüre ;)
     
  5. Renie

    Renie Moderator
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    Ich habe gestern mit diesem Krimi begonnen. Wenn ich nicht wüsste, dass es sich hierbei um einen japanischen Roman handelt, würde ich ihn sprachlich in Amerika ansiedeln. Vielleicht liegt es an der Übersetzung.
    Nach 20 Seiten ist noch nicht viel passiert - abgesehen von einem Bombenattentat in einem Park, das der Protagonist miterlebt. Er (hat noch keinen Namen) ist der Typ "einsamer - aber betrunkener Wolf". Er gönnt sich am frühen Morgen schon ein bis 10 Schnäpschen. Leider in eben diesem Park. Aber er scheint eine geheimnisvolle Vergangenheit zu haben. Denn er weiß genau, was bei einem Bombenattentat zu tun ist - fast als wäre ihm solch eine Situation nicht fremd. Mal sehen, was dahinter steckt.
     
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  6. Maria Braig

    Maria Braig Mitglied

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    Krimis lese ich nur phasenweise. Aber derzeit bin ich an der Reihe von Monika Geier. Kommissarin Bettina Boll wird von den Vorgesetzten immer belächelt, arbeitet als Alleinerziehende nur Teilzeit und löst dennoch alle Fälle. Mal was anderes, schön geschrieben, spannend, einfach alles da, was man so braucht.
    Begonnen habe ich mit dem letzten Band - war ein Geschenk - und bin dadurch auf den Geschmack gekommen. Schön dabei: Ein Quereinstieg in die Reihe mit der Kommissarin Bettina Boll ist durchaus möglich
    Gerade begonnen habe ich nun den 4. Band Die Herzen aller Mädchen
     
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  7. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    30 Grad im Schatten. Endlich mal wieder Zeit, um faul auf der Hollywoodschaukel zu schwingen und zu lesen :rolleyes:

    Robert Marthaler, der Frankfurter Ermittler, wird ins Französische Marseillan gerufen: Sein alter pensionierter Kollege Ferres braucht seine Hilfe.
    Vor 20 Jahren wurde im Gallusviertel ein Junge brutal ermordet. Ferres hat wie ein Besessener an dem Fall gearbeitet, jedoch denTäter nie ermitteln können. Jetzt hat er die Akten neu ausgewertet und glaubt, Marthaler könne den Fall mithilfe einer erneuten TV-präsentation lösen...

    Hm. Kein Reißer bislang. Solide Krimikost mit einigem französischen Urlaubskolorit im ersten Drittel. Ferres ist der typische Aussteiger: sympathisch, aber gern alkoholisiert. Marthaler der solide Beamte. Etwas überzogen erschien mir, dass er einem dubiosen Mordversuch auf dem Friedhof in Marseillan zum Opfer fiel. Da erwarte ich Aufklärung.

    Seht ihr, ohne die Krimirunde hätte ich dieses Buch mit Sicherheit noch nicht gelesen! Und wenn es anschließend ins offene Bücherregal wandert, ist der SuB trotzdem geschrumpft :)
     
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  8. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern ?!?
    Der Krimi nimmt Fahrt auf: Im Hinterland des Taunus lebt eine zurückgezogene Frau und produziert Selbsterzeugnisse für Feinkostläden. Ihr laufen zwei völlig verschreckte, ausländische Kinder zu, die wie abgerichtet einen offenen Umgang mit ihrem Unterleib zeigen, um sich "beliebt zu machen". Am nächsten Tag sind die Kinder auf mysteriöse Weise verschwunden....

    Gleichzeitig bekommt Marthaler einen wichtigen Hinweis...

    Die Gemächlichkeit des Krimis ist dahin! Bestimmt werde ich diese zweite Hälfte schneller lesen! Jetzt will ich's wissen...
     
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  9. Renie

    Renie Moderator
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    Na bitte, der lange Atem zahlt sich aus :cool:
     
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  10. Renie

    Renie Moderator
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    Ich habe den Krimi bereits ausgelesen, möchte aber trotzdem noch ein paar Sachen loswerden.
    Der Autor Iori Fujiwara hat diesen Krimi geschrieben, weil er Geld brauchte. Na gut, wer braucht das nicht. Aber in seinem Fall nahm seine Finanzknappheit lebensbedrohliche Ausmaße an. Denn er hatte Spielschulden bei den Yakuza, die ja bekanntlich nicht zimperlich sind, beim Eintreiben ihrer Forderungen.
    Also hat er aus der Not heraus diesen Krimi geschrieben und mal eben innerhalb kürzester Zeit 2 japanische Literaturpreise abgesahnt. Einer davon war mit 10 Mio Yen ( irgendwas zwischen 75 und 80 TEUR) dotiert. Ob die Yakuza mit in der Jury saßen?
    Zumindest hätten sie Geschmack bewiesen. Denn dieser Krimi ist ein Besonderer. Mich hat das Lesen an ein Puzzlespiel erinnert. Zum Einen, was die Spannung angeht. Es gibt so gut wie gar keine Hochspannungsmomente und trotzdem bin ich in dem Buch völlig versunken - wie beim Puzzeln.
    Es gibt in diesem Roman viele kleine Hinweise auf den Täter. Man versucht sie zu kombinieren - was manchmal gelingt, aber oft auch nicht. Und oft ist man erstaunt, wenn Teile tatsächlich zusammenpassen.
    Man ist beim Lesen also gut beschäftigt.
    Mein erster Eindruck, was die "amerikanische Sprache" angeht, ist geblieben. Ich fühlte mich sehr an die Philip Marlowe-Geschichten von Raymond Chandler erinnert.
     
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  11. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Auch der 6. Band um Kommissar Marthaler brachte grundsolide Krimikost, wie ich sie mag. Ein Attentat mit mehreren Toten und der brutale Mord an zwei Kindern halten die Kripo in und um Frankfurt auf Trab. Hinzu kommt bereits der oben erwähnte Mord an einem Teenager vor 20 Jahren.

    Seghers spinnt die Geschichte zunächst ģemächlich, stellt die handelnden Charaktere und ihr persönliches Umfeld vor. Dann jedoch geht es los und spätestens ab der zweiten Hälfte will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dabei gibt es auch Überraschungen, die wunderbar nachvollziehbar bleiben. Der Showdown war so gestaltet, dass auch zartere Leser durchhalten können;)

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
    Pünktlich kann ich mit unserer gemeinsamen Lektüre "Am Seil" beginnen.
     
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