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Klappentexte sind eine Wissenschaft für sich

Dieses Thema im Forum "News aus der Buchwelt" wurde erstellt von Renie, 22. Juni 2018.

Tags:
  1. Renie

    Renie Moderator
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    Ich gebe zu, dass ich ein gestörtes Verhältnis zu Klappentexten habe. Zu häufig bin ich durch dämliches Spoilern der einen oder anderen Überraschung in einem Buch beraubt worden. Daher habe ich mir mittlerweile angewöhnt, Klappentexte erst nach Ende der Lektüre eines Buches zu lesen. Und, oh Wunder, oft frage ich mich, ob ich ein anderes Buch als der Klappentexter gelesen habe.
    Dank des Artikels im Börsenblatt
    https://www.boersenblatt.net/artikel-von_der_kunst_verfuehrerischer_klappentexte.1479269.html

    Von der Kunst verführerischer Klappentexte / Gut geklappert

    Sie sind Verführungskünstler in Zeilenform. Besser gesagt: Sie sollten es sein. Denn oft genug erzählen Klappentexte längst nicht so starke Geschichten wie die Romane, die sie bewerben.
    boersenblatt.net


    habe ich gelernt, dass Klappentexten kein Praktikantenjob ist - auch wenn es manchmal den Anschein hat, wobei sich ein pfiffiger Praktikant wahrscheinlich mehr Mühe geben würde als mancher Profi. Tatsächlich ist Klappentexten eine Wissenschaft für sich. Manche Verlage scheinen leider erst am Anfang ihrer Forschung zu sein.
    Es gibt jedoch auch Verlage, die sich Gedanken machen. Denn sie klappentexten zielgruppenorientiert. Heißt das jetzt, dass ich zur falschen Zielgruppe für ein Buch gehöre, wenn mich dessen Klappentext nicht anspricht? Dann bleibe ich lieber bei meiner Vorgehensweise: erst das Buch lesen, entscheiden, ob es mir gefallen hat ... und der Klappentext kommt ganz zum Schluss.
     
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  2. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Das glaube ich nicht @Renie . Ich orientiere mich schon lange nicht mehr an Klappentexten, weil ich sie zu oft als Mogelpackungen erlebt habe, als Sammelbecken von Superlativen, die dann doch zu einer Leseenttäuschung führen.
     
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  3. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Klappentexte lese ich in der Regel auch nicht!
     
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  4. ManfredsBücherregal

    ManfredsBücherregal Diamant Mitglied
    1. MANFREDs Bücherregal

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    Solche Erfahrungen hatte ich Leider auch schon.
    Andererseits wie will man sonst beim stöbern wissen um was in einem Buch geht das man nicht kennt. Da möchte ich nun auch nicht ständig mein Smartphone bemühen um mir im Netz infos zu holen
     
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  5. Tiram

    Tiram Moderator
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    Das wäre auch meine Frage. Ich verzichte ja schon darauf, Rezensionen zu lesen, wenn ich weiß, ich habe das Buch. Aber ganz ohne Inhaltsangabe mag ich mir auch kein Buch kaufen.
     
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  6. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    In letzter Zeit lese ich auch keine Klappentexte mehr - Spoilergefahr! Dasselbe gilt für Rezensionen, die oft eine Inhaltsangabe bis zur letzten Seite mitliefern...
    Meist verlasse ich mich auf mein Näschen oder Tipps von Menschen, die einen ähnlichen Lesegeschmack haben wie ich. In der Tat nutze ich das www zum Bücherkauf :confused:
     
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  7. mpzsportundbiz

    mpzsportundbiz Neues Mitglied

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    Ohnehin ist die Frage ja, warum man ein Buch kauft oder nicht? Bei Sachbüchern ist das weniger ein Problem, aber ich habe festgestellt, dass es oftmals, jedenfalls bei mir, auf ein gutes Cover ankommt. Aber auch hier ist natürlich die Gefahr, dass das Cover mehr verspricht als das Buch hält.
     
  8. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Bei mir schafft es das Cover höchstens, dass mir ein Buch unter vielen anderen Büchern auffällt. In der Buchhandlung ist das seltener der Fall, weil dort mangels Platz oft nur die Bestsellertitel frei daliegen. Von den anderen sieht man nur den Buchrücken.

    Ich schnappe mir aber schon mal ein Buch nur wegen des Covers. Dann lese ich die ersten Seiten und die Inhaltsangabe. Dann weiss ich ziemlich sicher, ob mir die Geschichte gefällt.
     
  9. mpzsportundbiz

    mpzsportundbiz Neues Mitglied

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    Kommt natürlich auch darauf an, was für ein Buch es ist? Bei Krimis ist es schon schwieriger einen guten Titel zu finden, auch wenn man den Klappseitentext liest. Bei z.B. politischen- und zeitgeschichtlichen Büchern kann man schon vom Titel beurteilen, ob das interessant ist?
     
  10. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Letztlich ist es natürlich immer eine Einzelfallentscheidung. Ich bin mir nicht sicher, ob es bei Krimis schwieriger ist, werde aber in Zukunft mal darauf achten.
     
  11. mpzsportundbiz

    mpzsportundbiz Neues Mitglied

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    Habe auch schon gesehen, dass es Online-Büchershops gibt, wo man Leseproben anfordern kann. Wäre auch eine Methode? Allerdings kaufe ich persönlich lieber im kleinen Büchershop vor Ort.
     
  12. Sheyla McLane

    Sheyla McLane Neues Mitglied

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    Hm, mag sein, dass ich altmodisch bin. Wenn ein gut designtes Cover mich anspricht, nehme ich das Buch in die Hand (oder klicke drauf, hehe) und lese den Klappentext.
    Dass einige sagen, sie achten nicht aufs Cover, weil dessen Qualität nichts über den Anspruch des Inhalts aussage, lesen aber auch den Klappentext nicht, wegen der Spoilergefahr... wie entscheidet ihr dann, ob ihr ein Buch lesen möchtet oder nicht? o_O
    Per Empfehlung? Das mag für manche ein passender Weg sein, ich persönlich mag den Gedanken nicht, mich von der fremden Meinung anstatt vom eigenen Gefühl leiten zu lassen. Leider habe ich damit angefangen, regelmäßig Bewertungen zu lesen - eine schlechte Angewohnheit, die ich unbedingt wieder wegtrainieren muss, denn mit der subjektiven Brille anderer Leser im Hinterkopf, verschiebt sich meine Sicht auf das Buch und ich achte weniger auf die Dinge, die mir wichtig sind, weil ich gedanklich die Bewertungen der anderen mit dem Original abgleiche. :reader3
     
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  13. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Es kommt natürlich darauf an, WER dir etwas empfiehlt ;)
    Hier in unserem kleinen feinen Forum könnte ich dir adhoc 5 LeserInnen nennen, auf deren Empfehlung ich größte Stücke lege. Weil einfach der Geschmack sehr ähnlich ist.
    Leider tue ich das auch, zumindest überfliege ich sie. Einfach aus der Befürchtung heraus, dass ich mir ein Buch kaufe, dass dann doch schlecht ist. Ich merke aber zunehmend, dass sich mein Geschmack vom Mainstream unterscheidet. Deshalb sind Bewertungen und Bestsellerlisten mit Vorsicht zu genießen.
     
  14. Sheyla McLane

    Sheyla McLane Neues Mitglied

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    Ja, ich kann mir vorstellen, dass das ein hinreichender Grund ist, das Lesen der Bewertungen auszulassen. Zudem durchschaue ich nicht ganz, nach welchen Kriterien manche Leute ihre Sterne verteilen. Und wieso es teilweise so riesige Unterschiede gibt.
    (Es gab ein Happy End, 5 Sterne! - Oh, war nicht mein Humor, 1 Stern.)
    Aber das bleibt wohl ein Rästel im anonymen Raum des World Wide Web. ^^
     
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