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Kapitel 19 - Kapitel 34

Dieses Thema im Forum "Leserunde zu "Blind" - ab 04.03.19" wurde erstellt von claudi-1963, 28. Februar 2019.

  1. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    2. Leseabschnitt Seite 96 - 182: Nathaniel erfährt Caroles Nummer durch Millas Freund Sandro
     
    #1 claudi-1963, 28. Februar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 28. Februar 2019
  2. ElisabethBulitta

    ElisabethBulitta Aktives Mitglied

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    Und es geht spannend weiter. Die Szenen von Caroles Gefangenschaft gefallen mir nach wie vor gut, sie bringen Spannung und eine bedrückende Stimmung. Was sie alles angestellt hat, um schwanger zu werden, finde ich ja schon ein bisschen abgefahren, aber: jedem das Seine. Jedenfalls scheint sie entführt worden zu sein, weil jemand ihr Kind möchte - ein gruseliger, wenngleich nicht ganz neuer Gedanke.

    Auch die Ganze AIDS-Geschichte finde ich nach wie vor ziemlich mysteriös. Mit Akupunkturnadeln kann man HI-Virus bestimmt nicht übertragen (jedenfalls nicht sicher), aber der Gedanke, dass die Musikschüler/innen heimlich von ihrem Lehrer infiziert wurden, ist schon erschreckend. Ein wenig lachen musste ich über Millas Gedanken, dass Maria, Rudellis Klavierschülerin, wohl Mitglied einer Freikirche sei.

    Inzwischen stellt Nathaniel anhand eines Stimmenvergleichs fest, dass die vermeintliche Carole nicht die wahre sein kann. Ein interessanter Schachzug. Als er daraufhin ihre Post durchsucht und abfotografiert, verfolgt er diejenige Person, die Caroles Briefkasten leer – und landet prompt im Inselhospital. Hier kommt mir dann der Gedanke, dass es doch einen Zusammenhang zwischen den AIDS-Fällen und dem Fall Carole geben könnte. Nathaniel scheint jetzt auch seinerseits verfolgt zu werden. Es wird immer verzwickter und spannender. Wer ist der/die Verfolger/in?

    Das Telefonat mit Felix Winter stellt zudem den Bezug zum Prolog her. Es ist also anscheinend so, wie ich gedacht habe: Nathaniel ist das überlebende Opfer aus dem Prolog.

    Außer Milla bittet Nathaniel auch noch seine alte Nachbarin, Veronika, um Hilfe. Auch sie scheint mir eine sehr sympathische Person zu sein, die ein offenes Ohr für den Blinden hat. Von ihr werden wir bestimmt ebenfalls noch mehr lesen.
     
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  3. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Nach wievor liest sich das Buch sehr gut und es macht Spaß weiter zurätseln.

    Das Nathaniel keine Ruhe findet habe ich mir gedacht, wie gut das er durch Milla eine Hilfe bekommt, auch wenn sie erst nicht so recht möchte.
    Ich kann verstehen das die Beziehung eines Kommissares und einer Journalistin, die ständig in seine Arbeit pfuscht nicht immer einfach ist.

    Carole tut mir am meisten leid, so im Dunkel eingesperrt zu sein und nicht zu wissen warum man sie entführt hat. Wenigstens ist sie jetzt nicht mehr gefesselt und sie wird mit Essen und trinken versorgt. Das jemand ihr Kind möchte, das war auch meine anfängliche Befürchtung.

    Sehr komisch empfand ich die Kollegin von Carole, die Nathaniel so am Telefon abgefertigt hatte. Ob sie was mit der Sache zu tun hat?

    Auch diese AIDS Geschichte finde ich sehr suspekt, was hat den dieser Musikprofessor davon wenn er seine Schüler mit AIDS Viren infiziert? Ich vermute auch das es keine Akupunkturnadel ist die er da einsticht, sondern vielleicht injiziert er ihnen da tatsächlich etwas. Für mich ist diese ganze Sache noch sehr geheimnisvoll. Ob sich diese beiden Dinge irgendwann zueinander zusammenfügen? Vielleicht ist es ein- und dieselbe Organisation? Auf jedenfall haben wir es hier nicht mit einem Einzeltäter zu tun, sondern mit mehreren.

    Das Carole damals bei der Reportage die Probantin war, das ist ein eigenartiger Zufall, aber so entdeckt auch Milla nun das Carole nicht Carole ist. Das es Nathaniel sofort auffällt war mir klar. Der Alleingang von ihm fand ich ganz schön gewagt und ich vermute das er dadurch nun auch in den Fokus der Organisation gerückt ist. Zumindest wissen sie jetzt wie er heißt.

    Veronika fand ich sehr sympathisch das sie dann wirklich an der Treppen einen Unfall hatte ist schon makaber.

    Jetzt bin ich gespannt wie es weitergeht, den ich habe inzwischen ein wenig Angst das Nathaniel das nächste Opfer sein könnte.
     
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  4. ElisabethBulitta

    ElisabethBulitta Aktives Mitglied

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    Dass die Kollegin was damit zu tun hat, denke ich jetzt nicht (unbedingt). Nun erzählt ja Nathaniel eine ziemlich abstruse Geschichte, sodass sie wahrscheinlich eher froh ist, ihn los zu sein.
     
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  5. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    Der Verdacht, den Carole hat, sie könnten es auf ihr Kind abgesehen haben, ist sehr besorgniserregend. Sie hat sowieso schon genug Angst und dann auch noch der Gedanke, es geht in Wirklichkeit um das Kind.

    Veronika ist echt klasse, sehr bodenständig und hilfsbereit. Ich glaube, sie kann Nathaniel helfen, sich zu erden. Obwohl er mit seinen Ideen, die anderen vielleicht abstrus erscheinen, doch ziemlich richtig liegt.

    Zum Glück konnte er Milla überzeugen, dass an seiner Geschichte etwas dran ist. Den Zufall mit der Aufnahme für die Sendung, fand ich etwas konstruiert.

    Millas Recherche über die Aids-Infektionen ist sehr spannend und unheimlich. Die Vorstellung, jemand könnte Leute absichtlich infizieren, ist echt krass. Als der Hund Nathaniel zum Krankenhaus geführt hat, dachte ich auch, es muss einen Zusammenhang geben. Da ist Milla wohl einer größeren Geschichte auf der Spur.

    Nathaniel erweist sich als ganz schön guter Detektiv. Allerdings belastet ihn die Auskunft Winters, er habe den damaligen Fall bearbeitet. Er schreckt davor zurück, sich damit zu beschäftigen. Doch der Vergangenheit kann man nicht entkommen. Vielleicht ist es besser, sich zu stellen.
     
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  6. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Das sie Caroles Kind haben möchten war mir spätestens klar, als sie Carole mit Essen und Trinken versorgt haben.

    Das zufällig Carole damals auch bei der Aufnahme am telefon war, sehe ich jetzt nicht unbedingt als konstruiert an. Den wer weiß vielleicht steckt diese Organisation ja auch hinter der APP?

    Ja da hast dur recht das ist wirklich schlimm und mir war auch klar das da nicht nur die Akupunkturnadel ausreicht, sondern er da schon was gespritzt hatte. Schon allein die Vorstellung hat mir eine Gänsehaut beschert, stell dir mal das real vor, das wäre ja durchaus machbar.
     
  7. ElisabethBulitta

    ElisabethBulitta Aktives Mitglied

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    Das habe ich jetzt ganz und gar nicht so empfunden. Es gibt Zufälle, die gibt es nicht. Ich habe mal in Novosibirsk, wo ich damals gearbeitet habe und man die Zahl der Bundesdeutschen an einer Hand abzählen konnte, eine Frau getroffen, die aus einem Nachbardorf von mir stammte. Sachen gibt's, die gibt's nicht. Und die Welt ist ein Dorf. Wenn sowas selbst bei 82 Mio. Deutschen möglich ist, dann erstrecht bei den wenigen Einwohner/innen, die die Schweiz hat.
     
  8. ElisabethBulitta

    ElisabethBulitta Aktives Mitglied

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    Ehrlich gesagt, finde ich diese Vorstellung beruhigender als einen Medizinskandal mit verunreinigten Blutreserven in einem zivilisierten Land wie der Schweiz (was meine erste Befürchtung war), denn ich mache mir bei sowas keinen Kopf (bzw. würde mir keinen machen).
     
  9. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Ja das wäre jetzt für mich ehrlich gesagt auch nicht auffällig gewesen, den wie du schreibst die Welt ist ein Dorf. Wir haben auch schon Dinge erlebt wo ich mit dem Kopf geschüttelt habe und dachte was für ein Zufall.
     
  10. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Wie du findest die Vorstellung von jemanden infiziert zu werden beruhigender als einen Blutskandal? Das finde ich jetzt gar nicht, schon die Vorstellung das dies einer bewusst macht bereitet mir Gänsehaut. Den Blutskandal gab es nämlich mal vor Jahren, das Blutkonserven mit AIDS Viren infiziert waren. Aber eher weil die Spender HIV positiv waren und das Geld von den Blutbanken brauchten. Den bei Blutbanken im Krankenhaus bekommt man oft eine geldliche Entschädigung. Zwar nicht viel aber immerhin für Stricher ein gutes Zubrot, wenn der sich ordentlich anzieht siehst du das keinem an. Und auch Homosexuellen mit HIV positiv sah man das am Anfang nicht an. Inzwischen werden die Leute ja seit Jahren darauf getestet, aber am Anfang eben nicht. Dadurch wurden ja viele Bluter und Mensche die einen Blutkonserve brauchten ebenfalls angesteckt.
     
  11. ElisabethBulitta

    ElisabethBulitta Aktives Mitglied

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    Ich meine insofern "beruhigender", als dass es eben für mich jetzt keine so reale Gefahr darstellt wie Blutkonserven im KH. Die Folgen sind dieselben. Nur finde ich, muss man Gefahren auch danach beurteilen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass etwas passiert. Bsp.: Wenn wir in der Schule mit Eltern darüber sprechen, dass auch sie im Rahmen der Verkehrserziehung (die immer auch Elternsache ist) mit ihren Kindern üben und darauf achten müssen, wie man sich im Straßenverkehr verhält, heißt es: "Es passiert sowieso nichts." Dieselben Eltern aber haben Angst, dass die Kinder von "Asylanten" überfallen werden - und das in einem Dorf mit 600 EW, in dem es gar keine Asylanten gibt. Ich selber habe noch nie eine Blukonserve gebraucht, aber ich glaube, dass die Angst, darüber mit dem HI-Virus infiziert zu werden, mein geringstes Problem wäre (wobei ich schon weiß, dass es absolut Sicherheit nicht gibt, aber die gibt es ja nie im Leben, und ich vertraue darauf, dass schon nach bestem Wissen und Gewissen getestet wird). Nur weiß ich nicht, in welche Panik das Gros der Bevölkerung geraten würde, wenn so etwas im Buch/TV als Gefahr dargestellt würde. Und ich persönlich finde nichts schlimmer als Bücher, Filme etc., die irgendetwas als Horrorszenario darstellen, was im Prinzip nicht so real ist.
     
  12. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Also ich hatte schon einige Blutkonserven nach Operationen, aber ich hatte auch nie die Angst HIV zu bekommen. Eher noch die Angst Hepatitis mir einzufangen.

    Allerdings als AIDS damals in den Medien so groß publiziert wurde, hätte ich ehrlich gesagt keine Blutkonserve gewollt. Den Fakt ist das man lange danach nicht kontrollieren konnte und man ja auch erst später dahinter kam das die Viren auch durch Blut übertragbar sind. Vorher nahm man ja immer an das es durch Spermien bzw. bei Geschlechtsverkehr übertragen wurde. Erst als Betroffene auftauchten, die nicht homosexuell oder schwul waren, da wurde weitergesucht.

    Aber klar ich kann verstehen die Menschheit macht sich ihre Ängste auch oft alleine, gerade auch was die Asylanten anbelangt. Man sollte nicht von einem, immer auf alle schieben.
     
  13. ElisabethBulitta

    ElisabethBulitta Aktives Mitglied

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    Ich weiß, aber das ist ja auch schon Jahre her.
     
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  14. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Zum Glück ist das schon Jahre her und trotzdem werden die Leute heutzutage schon wieder unvernünftig. Viele haben heute wieder Sex mit mehreren Partnern ohne Kondome, was sehr leichtsinnig ist. Selbst das was Carole hier gemacht, hätte durchaus anders ausgehen können.
     
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  15. ElisabethBulitta

    ElisabethBulitta Aktives Mitglied

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    Diese ganze Aktion fand ich eh unverständlich und leichtsinnig.
     
  16. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen wie viele lesbische Paare so zu ihren Kindern kommen.
     
  17. ElisabethBulitta

    ElisabethBulitta Aktives Mitglied

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    Ich auch nicht, macht die Sache aber nicht weniger leichtsinnig.
     
  18. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

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    Eine grauenhafte Situation für Carole. Sie ist im Dunkeln in ihrem Keller (das finde ich eine interessante Duplizität mit Nathaniels Blindheit) und weiß nicht was ihr geschieht. Doch allmählich dämmert ihr, dass ihre Entführung mit dem Kind zusammenhängt. Jemand will ihr Baby, was für eine furchtbare Vorstellung und schrecklich für Carole, als ihr das klar wurde.

    Die HIV Geschichte kann ich noch nicht einordnen, aber mir scheint der Musiklehrer ist völlig durch den Wind. Wäre es überhaupt möglich, sich über eine infizierte Akupunkturnadel anzustecken? Ich glaube eher nicht. Mir scheint das eine Injektion schon wahrscheinlicher. Aber warum sollte der Mann das tun. Lebt er in einem Wahn? Wurde er selbst angesteckt und rächt sich nun?

    Nathaniel ist so überzeugt, dass er wirklich viel auf sich nimmt, Carole zu finden und er stellt sich dabei gar nicht so ungeschickt an, wenn man sein Handicap berücksichtigt. Veronika, die Nachbarin ist eine echte Freundin und Unterstützung, vor allem weil sie Nathaniel ernst nimmt.

    Nathaniel und Winter haben Kontakt, ein erstaunlicher Zufall und nun bin ich gespannt, ob Nathaniel etwas von früher wissen will. Als Kind wurde er sicher therapiert, aber ob ihm alles erklärt wurde, kann ich mir bei seinem damaligen Alter nicht vorstellen.
     
  19. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

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    Eine durch und durch sympathische Frau und echte Stütze für Nathaniel.
     
  20. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

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    Wie ihr das bewusst wurde, muss schrecklich gewesen sein.
     
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