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Ist das Geschlecht des Protagonisten relevant für euch?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von Sakuko, 4. Juli 2016.

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Lest ihr lieber Bücher, bei denen der Protagonist euer Geschlecht hat?

  1. Ich bin männlich und lese lieber Bücher über Männer

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  2. Ich bin männlich und lese lieber Bücher über Frauen

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    0,0%
  3. Ich bin männlich und es ist mir egal

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    35,7%
  4. Ich bin weiblich und lese lieber Bücher über Frauen

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  5. Ich bin weiblich und lese lieber Bücher über Männer

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  6. Ich bin weiblich und es ist mir egal

    8 Stimme(n)
    57,1%
  7. Ich fühle mich keinem binären Geschlecht zugehörig

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  1. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Ich bin gerade in einem englischen Forum auf die Aussage gestoßen, dass Frauen es egal ist, ob sie Bücher mit männlichen oder weiblichen Protagonisten lesen, weil sie seit Kindheit daran gewöhnt sind und wenig Auswahl haben, wenn man nicht über Liebes- oder Frauenromane redet, Männer aber eigentlich nur Bücher über männliche Protagonisten lesen wollen, wenn sie die Wahl haben.
    Das fand ich irgendwie seltsam, und mich würde interessieren, ob das in deutschsprachigen Gefilden auch so sein würde.

    Persönlich ist es mir nämlich tatsächlich egal ob der Protagonist männlich oder weiblich ist, solange er gut geschrieben ist und mir das Thema zusagt, allerdings kenne ich von meinem Mann und meinen Freunden nichts anderes.

    Ich möchte allerdings nicht von meiner kleinen, sozialen Nische auf alle schließen, deswegen gebe ich die Frage mal an euch weiter:
    Ist es für euch relevant, welches Geschlecht der Protagonist hat? Bevorzugt ihr Bücher, bei denen der Protagonist euer Geschlecht hat, wenn ihr eine Auswahl habt? Könnt ihr euch besser in Protagonisten mit eurem Geschlecht hinein versetzen als in die des anderen Geschlechts?
     
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  2. Tiram

    Tiram Forumlegende

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    In Romanen ist es mir absolut egal.
    Bei Biografien ist es so, dass ich, was Menschen aus früheren Zeiten betrifft, doch eher Biografien über Frauen lese.
     
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  3. Fridolin

    Fridolin Mitglied

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    Mir ist es ebenfalls egal, welches Geschlecht die Protagonisten in einem Roman haben.
    Meistens gibt es in den Büchern, die ich lese, mehrere Hauptfiguren, die i.d.R. unterschiedliche Geschlechter haben. Somit ist eine solche Aussage grundsätzlich schwierig zu treffen.
     
  4. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Das ist ein sehr interessantes Thema, @Sakuko . Vielen Dank. Gab es in diesem Artikel auch eine Begründung dafür, warum Männer lieber Bücher mit männlichen Protagonisten lesen?

    Ich wähle Bücher danach aus, ob mir die Geschichte interessant erscheint. Wenn ich jetzt aber mal meine letzten Bücher Revue passieren lasse, dann sind die Protagonisten tatsächlich mehrheitlich Männer. Aber das ist wohl eher Zufall.
     
  5. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    9. Dezember 2013
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  6. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    27. Juni 2016
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    Ich habe es so verstanden, das die Person davon ausgeht, das jedes Kind erstmal über sein eigenes Geschlecht lesen will, das Mädchen aber davon weg erzogen werden, während man Jungen nicht zugemutet, mädchenhafte Sachen lesen zu müssen, sie sogar davon fernhält, so dass sie kein Interesse dafür entwickeln können, und deswegen die Vorliebe bei Männern bestehen bleibt.

    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich das ernst nehmen soll, oder ob sich das eher in Richtung Feminismus geprägte Aussage bewegt.
    So liest z.B. der 8- jährige Sohn der Cousine meines Mannes auch Bücher die eher für Mädchen vermarktet werden (Pia Pfefferkorn oder so?) und auch früher gab es genug Kinderbuch- Charaktere die weiblich und für beide Geschlechter beliebt waren, wenn man mal an Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter oder Bibi Blocksberg denkt, wobei der größere Teil schon männlich war.
     
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  7. Frank1

    Frank1 Autor

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    Ich lese gerne (Urban-)Fantasy, gerne auch mit jungen Helden. Dabei ist mir aufgefallen, dass es bei Büchern mit jugendlichen Hauptfiguren sogar recht viele (und gute) mit Mädchen in der Hauptrolle gibt, bei erwachsenen Hauptfiguren Frauen aber eher die Ausnahme bilden. Bei mehreren meiner Lieblingsbuchreihen sind Mädchen die Hauptfiguren. ("Mara und der Feuerbringer", Lockwood & Co.", "Die ägyptischen Abenteuer von Kathrin Black")

    Die letzte Antwortmöglichkeit in der Abstimmung finde ich lustig. :eek:
     
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  8. Sassenach123

    Sassenach123 Platin Mitglied

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    Mir ist es ebenfalls egal, ob Männlein oder Weiblein die Hauptrolle übernehmen. Muss ehrlich gestehen, dass ich mir bei der Auswahl meiner Lektüre darüber auch noch nie Gedanken gemacht habe.
     
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  9. alfee

    alfee Autor

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    30. März 2016
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    Schon in meiner kindheit las ich gerne abenteuer romane. Egal welches geschlecht die helden hatten., wobei ich auch pippi als abenteuerroman sehe. Ist mir immer noch nicht bewusst, ob ich darauf unbewusst schaue. Di e protas meiner eigenen sp romane sind männlich, sowie weiblich, d.h. personen beiderlei geschlechts kommen vor und sind vertreten.
     
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  10. Klara Bellis

    Klara Bellis Autor

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    Mir ist es egal beim Lesen. Ich kann mich leicht in weibliche oder männliche Protagonisten hineinversetzen. Hauptsache die Charaktere sind glaubwürdig und nachvollziehbar ausgearbeitet. Ob es da eine männliche oder weibliche Hauptfigur gibt, würde meine Kaufentscheidung eher nicht beeinflussen. Wobei ich derzeit allergisch auf Klappentexte reagiere, die mit „Die siebzehnjährige Soundso ... “ beginnen. Wobei das aber wieder an meiner Facebookblase liegt, und dem, was da ständig an mir vorbeitreibt.
     
  11. Fridolin

    Fridolin Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2016
    Beiträge:
    92
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    Ist das ein Insider? Irgendwie versteh ich das nicht :confused:
     
  12. Klara Bellis

    Klara Bellis Autor

    Registriert seit:
    23. März 2014
    Beiträge:
    464
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    @Fridolin : „Facebookblase“ bedeutet die Informationsblase, in der ich mich durch mein Facebookprofil befinde. Da werden mir ja nur Infos von Seiten angezeigt, die ich irgendwann mal, meist nach Aufforderung „Like meine Seite!“ reflexartig geliket hatte oder es werden Dinge angezeigt, die andere Leute geliket haben, mit denen ich dort um drei, vier Ecken vernetzt bin. Oder die Buchtipps, die in Lesergruppen geteilt werden, in denen ich Mitglied bin. Manchmal habe ich dann den rein subjektiven Eindruck, dass überdurchschnittlich viele Bücher über 17jährige Mädchen handeln, die einen geheimnisvollen fremden Mitschüler kennenlernen. Das ist ein Thema, was mich als schon lange nicht mehr 17jährige (die, als sie noch in dem Alter war, auch nur Jungs kannte, die eher nicht geheimnisvoll, sondern noch sehr kindlich-verspielt waren) nicht weiter interessiert.
     
  13. JessicaPeretti

    JessicaPeretti Neues Mitglied

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    5. Juli 2016
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    Ich lese ehrlich gesagt lieber Romane aus der Perspektive einer Frau :oops:
    Das liegt vielleicht daran, dass ich mich dann besser in die Personen reinversetzen kann? Aber damit bin ich anscheinend hier und auch im Bezug auf den Artikel eher eine Ausnahme :rolleyes:
     
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