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  1. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Ich habe mir Zeit gelassen Widerfahrnis zu Ende zu lesen, aber mein Eindruck hat sich im zweiten Teil nicht verändert. Die präzise, schöne Sprache hält bis zur letzten Seite. Die Geschichte hat auch das Zeug zu einem wirklich bewegenden Buch: zwei in die Jahre gekommene Singles brechen spontan zu einer Reise auf und merken, dass es mit ihnen im Herbst ihres Lebens klappen könnte.
    Auf ihrer Fahrt durch Italien werden sie mit dem großen Thema unserer Zeit konfrontiert: der Flüchtlingskrise. Sie nehmen ein Mädchen im Auto mit. Wie sie es tun ist ein wenig naiv, planlos, aber in seiner Absicht rührend.
    Aber emotional in Fahrt kommt diese Geschichte nicht wirklich. Dieses Verliebtsein zwischen den Beiden, über das ich in einigen Rezensionen gelesen habe, konnte ich nicht entdecken. Man wird als Leser nicht wirklich tief berührt. Vielleicht ist es diese gemeißelte Sprache, vor der man eher ehrfurchtsvoll steht, die das nicht zulässt.
     
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  2. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Auf meiner endlosen Wanderung durch die Frankfurter Buchmesse habe ich heute ein interessantes Buch vom Kunstmann-Verlag geschenkt bekommen.

    Der Krimi von Max Bronski "Der Pygmäe von Obergiesing" spielt in München. Bin sehr gespannt.
     
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  3. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Die Hochzeit von Kluftingers Sohn wird konkret. Ich bin sehr gespannt wie Autoren das Aufeinanderprallen von allgäuern und Japaner meistern. Kluftinger selber scheint ja nicht so begeistert, wenn er auf Smalltalk machen muss.
     
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  4. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Immer wieder stelle ich fest, dass das Autorenduo einen Hang zum Komödiantischen hat - und das tut der Geschichte gut. Bei der Szene, in der der sehr sparsame - um nicht zu sagen geizige - Kluftiger zusammen mit seiner Frau einen Hochzeitsanzug kaufen will, hin und her gerissen zwischen Eitelkeit und Geiz, bin ich lachend auf der Couch gelegen. Kommissar Kluftinger ist wirklich perfekt getroffen. Würde mich interessieren, ob das alles frei erfunden ist, oder ob die Beiden einfach nur eine gute Beobachtungsgabe für andere Leute haben.
     
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  5. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    So, die Sazukas sind da, die Schwiegereltern aus Japan. Es ist so turbulent wie befürchtet. Die kulturellen Unterschiede sind doch zu gross. Auch die Mordermittlungen gehen zügig weiter, Kluftinger hat einen Hauptverdächtigen, wenn nicht den Täter. Da ich noch 150 Seiten vor mir habe vermute ich aber, dass Klüpfel / Kobr noch einige Wendungen aus dem Hut zaubern werden.
     
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  6. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Der Mordfall hat nun tatsächlich eine völlig überraschende Wendung genommen. Alte, grausame Geheimnisse werden gelüftet, die manche der Figuren nach über 30 Jahren einholen. Kluftinger, bei allem Dilletantismus, den er mitunter an den Tag legt, entpuppt sich als gewiefter Ermittler.
     
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  7. Buchplauderer

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    Ich sag´s ja, Kluftinger ist Kult und das nicht ohne Grund!
     
  8. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Ja, in jedem Fall, @Buchplauderer .Ich bin jetzt mit meinem ersten Kluftinger durch und bin ganz begeistert, obwohl ich ja ansonsten keine Regionalkrimis mag.
     
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  9. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    Da bin ich ja mal auf die Leserunde gespannt.
     
  10. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Bin auch gespannt, wsa Du sagst, @Querleserin
     
  11. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    @Helmut Pöll: Habe gestern Abend nur mal die ersten Seiten gelesen. Ich weiß, was du mit der geschliffenen Sprache meinst. Man spürt förmlich, dass jedes Wort ganz bewusst gesetzt wurde - nichts ist dem Zufall geschuldet. Dadurch wirkt es sehr kognitiv - weiß grad nicht, wie ich es besser ausdrücken soll - und wenig emotional - bin gespannt. Lesegenuss kann ja auch durch wohl geformte Sprache entstehen - schön ist, wenn beides bedient wird.
     
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  12. Momo

    Momo Platin Mitglied

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    Das hast du aber schön gesagt, Tina. :D Tja, dann weiß ich ja ungefähr, was mich erwartet. Ich mag eigentlich auch beides lieber; wenn Kopf und Seele sprechen.
     
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  13. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Stimme dir zu, @Momo . ich halte mich aber jetzt ein wenig zurück bis die Leserunde losgeht. Sonst haben wir vorher schon alles besprochen ;)
     
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  14. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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  15. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Gossec (wird da noch ein Vorname auftauchen?) ist ein bayerischer Grantler, ein Trödler, dessen Laden die beste Zeit hinter sich hat, wenn er je bessere gesehen hat. Er ist einer, der gerne beim einen oder anderen Bier in der Kneipe alleine vor sich hin sinniert und dann bei zehn Strichen auf dem Bierdeckel (das Standardbier in Bayern hat 0,5 l) nach Hause torkelt.

    Für mich ist das Buch unter anderem deshalb so interessant, weil ich die Straßen, durch die Gossec streift, alle kenne, ebenso die Münchner Stadtviertel, das eher einfache Giesing und das gehobenere und vornehme Nymphenburg. Da Autor Max Bronski auch Münchner ist und etwa im Alter von Gossec sein müsste, kam mir gerade die Frage inwieweit Gossec Bronskis Alter Ego sein könnte.

    Ein schwarzer Urbayer ist auch gerade aufgetaucht, schwarz von der Hautfarbe, das muss man in Bayern dazusagen. Und schenkt man dem Klappentext Glauben, dann sollen die für München unvermeidlichen Kokshändler auch bald noch auftauchen. Schon nach 40 Seiten erkenne ich meine Heimatstadt authentisch beschrieben wieder ;) In jedem Fall bin ich gespannt wie es weiter geht.
     
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  16. Tiram

    Tiram Moderator
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    Das finde ich ja auch toll. Ich glaube, unser bekanntester Regionalkrimischreiber ist Klaus-Dieter Wolff mit seinen Ostfriesenkrimis. Da kenne ich die Lokation auch und freue mich, wenn die Kommissarin sich ihr Frühstück bei meinem Bäcker holt.
     
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  17. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    das verstehe ich ;). Geht mir auch so, @Tiram
     
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  18. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Ich denke, das macht die Beliebtheit der Regionalkrimis aus, dass man die Lokalitäten kennt!
     
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  19. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    "Die geheime Geschichte des Autismus und warum wir Menschen brauchen, die anders denken." Das klingt richtig interessant. Kommt auf meinen SUB
     
  • Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Kurz vor Weihnachten 1980: Am Strand von The Spit, einer schmalen Landzunge vor Christchurch, wird die Leiche der 17-jährigen Lucy Asher gefunden.
    Das Buch hat mich schon nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen. Carl Nixon erzählt beiläufig, in kurzen knappen Sätzen ohne jeden Schnörkel, diese schreckliche Geschichte.
    Welches Entsetzen dieses Verbrechen an dem jungen Nachbarsmädchen auslöst merkt man ganz besonders daran, dass die Nachbarsjungen - inzwischen Familienväter - 30 Jahre lang Informationen zum Fall sammeln und dazu sogar eine Garage als Archiv anmieten. Schon nach 20 Seiten eine bewegende Geschichte und ein toller Krimi, der ganz ohne detailliert geschilderte Bestialitäten auskommt.
     
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