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Genre Genreleserunde Historische Romane

Dieses Thema im Forum "Kleine Leserunden" wurde erstellt von Helmut Pöll, 29. Oktober 2017.

  1. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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  2. Buchplauderer

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    Danke, dass Du meine Anregung aufgegriffen hast!

    Ich werde ganz weit in der Geschichte zurückgehen und "Eva" von Marianne Fredriksson zur Hand nehmen.
    Es müssen ja nicht immer Mittelalterromane sein ;-)
     
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  3. Literaturhexle

    Literaturhexle Bekanntes Mitglied

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    Ich kann an dieser Runde leider nicht teilnehmen, finde die Idee mit der Genre-Leserunde zu den Historischen aber prima!
    Bin das nächste Mal bestimmt dabei.
     
  4. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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  5. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Wieso, was ist denn so schlimm daran? Ist es langweilig? @Sakuko
     
  6. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Weiss ich noch nicht, aber viele Rezensionen meinten ja.
    Es ist halt erstmal ziemlich lang (> 800 Seiten). Ich habe es mir gekauft, weil es Fantasy ist, aber geschrieben wie ein Jane Austen Roman. Ich bin eigentlich ein großer Fan von Austen, also erstmal sehen, wie es mich mitreißt.
     
  7. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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  8. Tiram

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    Ich habe auch was Historisches gefunden. Es ist wohl eher ein Sachbuch. Mal schaun.



    Ein Buch über ein besonderes Kapitel des kirchlichen Umgangs mit der Frau: als "Heilige" wird sie ihres allgemein weiblichen Charakters entkleidet und auf die Altäre erhoben - als "Hexe" wird sie dämonisiert und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.
     
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  9. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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  10. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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  11. Tiram

    Tiram Moderator
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    "Heilige oder Hexen?" kann ich nicht auf einmal weglesen. Zu kurz sind die Kapitel für die verschiedenen aufgeführten Frauen. Und irgendwie ähneln sich ihre Schicksale alle.

    Ich werde es also zwischendurch immer mal zur Hand nehmen und mich jetzt einem Krimi zuwenden.
     
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  12. Literaturhexle

    Literaturhexle Bekanntes Mitglied

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    Wie angekündigt habe ich dieses Hörbuch begonnen. Mir wurde es wärmstens empfohlen mit der Begründung, dass es sprachlich an die großen russischen Autoren erinnere und eine tolle Geschichte erzähle.
    Ich habe nun etwas über 3 Stunden (von 18) gehört und suche noch die tolle Geschichte:confused:
    Manch Rezensent sprach davon, dass sich die Handlung nur langsam entfaltet.... zwei Stunden gebe ich noch zu, ansonsten droht der Umtausch ;)

    Ein älterer Graf lebt bereits seit 4 Jahren in einem Moskauer Edelhotel. Wir schreiben das Jahr 1920, die Bolschewiken sind an der Macht. Aufgrund eines kritischen Gedichtes wird der Graf zu lebenslangem Hotelarrest verurteilt. Seine Suite muss er verlassen, um eine kleine Kammer zu beziehen.

    Im Hotel lernt er die 9-jährige Nina kennen, mit der er die Etagen durchkämmt und Beobachtungen macht.
    Laut Klappentext wird er demnächst als Kellner arbeiten müssen. Vielleicht wird es für mich dann interessanter.

    Ich habe Schwierigkeiten, dieses Buch einzuordnen. Ich dachte, es wäre eine Fiktion auf historischem Hintergrund. Aber mir fehlt gerade noch die Glaubwürdigkeit. Auf einen Slapstick mit "Opa und Enkelin- Charakter" habe ich nämlich wenig Lust.
     
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  13. Literaturhexle

    Literaturhexle Bekanntes Mitglied

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    Mein Vater las sehr gerne Historische Romane. Diese Saga hat er regelrecht verschlungen und ich hatte immer wieder ein gutes Geschenk für ihn ;)
    Die Autorin muss ihr Handwerk beherrschen.
     
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  14. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Also moderner Klassiker heißt wirklich geschrieben wie ein Klassiker. Mir gefällt es sehr gut, aber ich verstehe, warum Leute das langweilig finden.
    Das Tempo ist ziemlich langsam.

    Man erfährt zuerst über die Magiergesellschaft von York, die realistisch gesehen nur Historiker sind, denn Magie wirkt schon seit Jahrhunderten niemand mehr wirklich. Man schreibt und ließt halt nur noch über die großen Magier des Mittelalters.
    Bis zwei der Magier sich in den Kopf setzen herauszufinden, warum das den überhaupt so ist. Sie entscheiden sich einen 3ten Magier in York zu besuchen, der nicht Teil der Gesellschaft ist, aber eine große Bibliothek haben soll. Als sie diesen Norrell aber besuchen, behauptet er doch tatsächlich, Magie zu praktizieren.
    Die Gesellschaft, streithaft wie Magier halt sind, glaubt Mr. Norrell nicht und schreibt ihm einen bösen Brief, dass sie eine Demonstration erwartet. Dazu werden alle in die Kathedrale von York beordert, müssen aber unterschreiben, dass falls Norrell es schafft, Magie zu wirken, sie sich selbst nicht mehr Magier nennen dürften. Alle unterschreiben, bis auf einen der Besucher von Norrell, den er selbst glaubt ja, das Norrell zaubern kann.
    Mr. Norrell schafft es dann auch, alle Steinstatuen in der Kathedrale reden zu lassen und die Magiergesellschaft muss sich auflösen.

    Mr. Norrell hingegen zieht nach London, um Magie wieder nach ganz England zu bringen.
     
  15. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Rebecca Gable hat einen guten Schreibstil und schreibt wirklich gut recherchierte Bücher. Leider sind oft es die vielen Seiten, die mich davon abhalten, ein Buch von ihr zu lesen!
     
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  16. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Ich habe diesmal einen Roman gewählt, der in der Geschichte sehr weit zurückgeht, aber nichtsdestotrotz unter den Begriff "historisch" entspricht laut Duden "alt, einer früheren Epoche angehörend" fällt.

    Wir reisen zurück bis an die Anfänge der Menscheit in:


    Marianne Fredriksson erzählt in ihrem Erstlingswerk „Eva“ eine etwas andere Geschichte über Adam und Eva, die Anfänge der Menschheit und die Vertreibung aus dem Paradies.

    Sehr bildlich beschreibt sie die Entwicklung der Menschheit, die Probleme zwischen Mann und Frau und unterschiedliche Vorstellungen von Gott.

    Eva macht sich auf in das verlorene Paradies, in die Welt des Lichts. Dort leben Menschen voller Gefühl und Härte, sie haben keine Worte. Sie können Gut nicht von Böse unterscheiden und leben im JETZT. Sie kennen keine Vergangenheit und keine Zukunft. Und sind deshalb glücklich. Auch wenn sie eher sterben. Doch der Tod ist für sie nicht relevant, weil sie ihn nicht realisieren.

    Eva selbst realisiert auf ihrer Reise in die Vergangenheit, dass durch den Erwerb von Wissen die Intuition und die Einheit mit der Natur verloren geht.

    "Eva" ist der erste Teil einer Trilogie. "Abels Bruder" und "Noreas Geschichte" sind die beiden folgenden Teile.
     
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  17. Börgdahl

    Börgdahl Aktives Mitglied

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  18. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Ich liebe es, großartiges Buch.

    Mr. Norrell zieht nach London und findet auch gleich einen "Freund". Drawlight erfindet Geschichten über Mr. Norrell um sich bekannt zu machen, aber als man sich dann kennen lernt, macht die Schleimerei des Mannes ihn gleich sympathisch und da er alles und jeden kennt, führt er Norrell also in London ein. Leider ist Norrell das typische Bild eines langweiligen Historikers, nicht das, was Leute sich als einen waschechten Magier vorstellen. Hinzu kommt, das Mr. Norrell sich weigert, Magie zu wirken und auch generell praktisch allen Magiern Verachtung entgegen bringt.
    Dabei möchte Mr. Norrell so gerne im Krieg gegen die Franzosen helfen, also besorgt er sich ein Treffen mit dem Premierminister. Dieser ist allerdings komplett gegen Magie und wiegelt ab. Dann verstirbt aber dessen Verlobte, eine sehr kranke, reiche junge Frau, nur Tage vor der Heirat. Mr. Norrell hat die Idee, sich beliebt zu machen, indem er sie wieder zum Leben erweckt. Drawlight ist begeistert von der Idee und arrangiert sofort alles.
    Mr. Norrell beschwört also eine Fee, und bittet diese, die Frau wiederzubeleben. Diese Fee verlangt nur, dass die Frau ihr halbes Leben als seine Begleiterin verbringt und Norrell stimmt zu. Ein halbes Leben ist ja sicher besser als ganz tot, und so bekommt die junge Dame, Miss Wintertowne, ihr Leben wieder, minus ein kleiner Finger...
     
  19. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Harry kommt mit Stipendium auf die neue Schule. Er hat Angst und ganz unberechtigt sind die Befürchtungen des Jungen nicht. Unter den Kindern aus der Oberschicht wirkt er eher wie ein Alien. Das fängt bei den Gesprächen und Tischsitten an. Was soll er beispielsweise zum Smalltalk zweier Jungen beisteuern, die sich über Details beim Ausritt zu einer Fuchsjagd unterhalten?
     
  20. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Absolut @Literaturhexle . Obwohl die Bücher richtige Wälzer sind wird einem nie langweilig. Die Geschichten sind außerdem hervorragend recherchiert und so ganz nebenbei eine tolle Geschichtsstunde.
     
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