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Genre Genreleserunde Gegenwartsliteratur - ab 05.10.17

Dieses Thema im Forum "Kleine Leserunden" wurde erstellt von supportadmin, 1. Oktober 2017.

  1. supportadmin

    supportadmin Administrator

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    Hier startet am 05.10.17 unsere nächste Genreleserunde Gegenwartsliteratur.

    Für alle Neueinsteiger: bei einer Genreleserunde geben wir kein bestimmtes Buch vor, sondern nur das Genre, allso z.B. Gegenwartsliteratur oder Krimis & Thriller.
     
  2. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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  3. parden

    parden Forumlegende

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  4. Xirxe

    Xirxe Aktives Mitglied

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    Das Floss der Medusa als Gegenwartsliteratur? Es ist doch mehr ein historischer Roman, würde ich meinen. Oder bezieht sich Gegenwartsliteratur nicht auf den Inhalt, sondern auf die Zeit, wann es geschrieben wurde?
     
  5. supportadmin

    supportadmin Administrator

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    Ja, stimmt. Ich habe mal ein wenig dazu recherchiert, weil es mich auch interessiert. Das Buch wird vom Verlag in beiden Kategorien "Gegenwartsliteratur" und "Historische Romane" beworben. Das ist wohl eines der Bücher, für die beide Kategorien stimmig sind. Einmal der historische Roman, weil die Handlung 1812 spielt, zum anderen die Gegenwartsliteratur, weil der Roman die gerade aktuelle Flüchtlingsthematik behandelt. Ähnlich hat sich auch die Presse dazu geäußert.
    Franzobel hat mit seinem Roman das Unmögliche geschafft: Er ruft uns einerseits die Historie in Erinnerung, zum anderen hat er einen erstaunlich lebendigen und hochaktuellen Roman geschrieben.. Ein verstörendes Meisterwerk. Carsten Otte, Tagesspiegel, 08.02.17
    @Xirxe
     
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  6. Literaturhexle

    Literaturhexle Aktives Mitglied

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    Sehr gute Recherche. Mir wäre das auf Anhieb gar nicht aufgefallen. Aber die Erklärung ist durchaus schlüssig. Für den Verlag natürlich geschickt, das Buch gleich in zwei Genres bewerben zu können ;)
     
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  7. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Colin und Mary sind als Touristen in einer alten Stadt unterwegs. Durch die Beschreibung der Meernähe und der Kanäle vermute ich, dass Venedig gemeint ist, ohne dass es explizit erwähnt wird.
    Einmal mehr fällt mir auf, was für ein exzellenter Beobachter #ian mcewan ist. Er schildert beispielsweise eine Szene, die Colin vom Hotelfenster aus beobachtet und in der ein älterer Herr versucht ein Foto zu schießen, was aber durch die Störung von Passanten verhindert wird.
    Durch seine Erzählung verspätet sich ihr üblicher Abendausgang deutlich. Es ist Nacht, als sie losziehen. In den engen Gassen wird ein Minotaurus auf sie warten. Bin sehr gespannt, wie Ian McEwan das beschreibt.
     
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  8. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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  9. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Also ich muss sagen, dass ich nach einem Drittel des Buches eher gelangweilt bin. Die Sprache ist schön, präzise, wie immer bei McEwan.

    Die Geschichte, naja, ein eigentlich todlangweiliges Ehepaar trifft im nächtlichen Venedig einen Fremden, Robert, der sich als unheimlich aufdringlich erweist und schön erzählen kann. Robert berichtet vom mondänen Leben als Diplomatensohn in London, von seinem goldenen Käfig. Und jetzt? Wo bleibt der Minotaurus?

    Aber jetzt greift der Autorenbonus bei mir. Wäre es nicht McEwan, würde ich das Buch zuklappen und ins Regal zurück stellen. So lese ich weiter, weil ich McEwan doch immer wieder überraschende Wendungen zutraue.
     
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  10. Literaturhexle

    Literaturhexle Aktives Mitglied

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    Dieses ist eine ganz ruhige Erzählung, bislang ohne nennenswerten Spannungsbogen.

    Pietros Eltern stammen aus den Bergen, müssen wegen ihrer Arbeit jedoch nach Mailand übersiedeln, was insbesondere für den Vater sehr schwer ist.

    Bald beginnen Mutter und Sohn die Sommer in dem kleinen Bergdorf Grana zu verbringen, der Vater stößt nur für seine Urlaubszeit hinzu. Er ist leidenschaftlicher Wanderer.

    Pietro freundet sich mit dem einheimischen Bruno an, gemeinsam erkunden Sie die Gegend und erleben kleine Abenteuer. Doch auch Pietros Eltern finden an dem Jungen Gefallen und wollen ihm helfen, was wiederum dessen Vater nicht gefällt...

    So nach und nach entwickelt sich ein unterschwelliger Sog: Nachdem sich die Freunde aus den Augen verloren haben, kommen sie als Erwachsene wieder zusammen, um ein Haus zu bauen...
    Dabei stellt Pietro fest, dass sein Vater über Jahre engen Kontakt zu Bruno gehabt hat....

    Diese Familienbeziehungen und die klare Darstellung der Figuren machen das Buch seh lesenswert.
     
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  11. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Die Wendung ist da, aber anders als erwartet. ich habe das Buch heute abgebrochen. Das passiert mir sehr, sehr selten, und schon gar nicht hätte ich mir das von einem Buch von McEwan vorstellen können.

    Sein Schreibstil ist toll, aber die Handlung völlig unspannend, für mich langweilig, und langweilig sollte ein Buch nicht sein, egal von wem.
     
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  12. Literaturhexle

    Literaturhexle Aktives Mitglied

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    Ich sage doch immer: Lesezeit ist Lebenszeit, und mit ihr muss man umsichtig umgehen.

    Ein Buch abzubrechen ist immer unbefriedigend. Und muss dennoch manchmal sein, weil zu viele andere (möglicherweise bessere?) Bücher auf uns warten.
    Auf ein Neues, @Helmut Pöll !
     
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  13. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Ray ist psychiatrischer Gutachter fürs Gericht. Ein junger Mann hat in einem Zug eine Geisel genommen und sich für 3 Tage in einem Abteil verschanzt, weil er sich verfolgt fühlte und die Geisel ist an Herzversagen verstorben.
    Ray stellt die Umstände der Geiselnahme möglichst genau an sich selbst nach um vor Gericht berichten zu können, wie sehr der Mann durch Dehydrierung und Wahnvorstellungen beeinflusst sein könnte.
    Er gerät selbst in eine Psychose, verlässt das Abteil und wird von einem Polizisten angeschossen, den Ray für ein Monster hielt. Vor Gericht wird seine Aussage aber rausgeworfen, da er genau wie der Angeklagte genetische Marker für Psychose hat und somit nicht als Glaubwürdig eingestuft wird.

    Bisher keine Spur von Lovecraft in dem Buch. Würde das Psychothriller nennen, scheint aber ganz nett gemacht zu sein.
     
  14. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Nachdem die Einleitung ganz cool gemacht war mit dem Verwirrspiel, um wenn es gerade geht, geht das Buch eher vorhersehbar weiter.
    Ray, scheint psychisch etwas abzurutschen. Er wird auf einen neuen Fall angesetzt, ein Geschichtsprofessor soll seine Frau ermordet haben. Der Mann erzählt ihm, dass er mit einem Freund zusammen versucht hatte, Lovecrafts Werke und sein Leben möglichst genau zu analysieren um herauszufinden, was an seinen Werken wirklich dran ist.

    In der Zwischenzeit versucht ein junger Mann aus der Mammuthöhle wieder heraus zu kommen, wo er von seiner geführten Gruppe getrennt wurde. Er fühlt sich von etwas verfolgt.

    Eher übliche Plotelemente für Horrorgeschichten und ich sehe da auch keine wirklich lovecraft-artigen Ansätze, nur das der Professor eben Lovecraft untersucht hat. Besonders angsterregend ist es auch noch nicht.
     
  15. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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  16. Literaturhexle

    Literaturhexle Aktives Mitglied

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  17. Tiram

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    Und Buchliebhaber werden ganz tief Luft holen müssen. Aber ich verrate nichts.
     
  18. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Stimmt@Literaturhexle. Man sieht, dass Du meine Beiträge genau liest, freut mich!
    Aber ich kann´s einfach nicht lassen, bei Büchern über Bücher werde ich schwach!
    @ Tiram: Es ist ja ein Secondhand-Buch und vorne steht handschriftlich geschrieben:
    Es regt nicht nur zum Träumen an, man möchte darin versinken & schwelgen & schwelgen & schwelgen ...

    Na da bin ich ja mal gespannt!!!
     
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  19. supportadmin

    supportadmin Administrator

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  20. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Ja, die kenne ich.Ich habe gerade nachgezählt, 20 Bücher davon habe ich auch schon gelesen! Danke trotzdem für den Hinweis!
     
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