Genre Genreleserunde Gegenwartsliteratur - ab 05.02.17

Sakuko

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27. Juni 2016
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NRW

Wiremu arbeitet als Bouncer und als Ladensicherheit.
Eines Tages bemerkt er wie Sid ein paar Sachen stehlen will, und stellt ihn, wobei er ihn aus versehen zu Boden takelt. Aber als er sieht, das der junge Mann nur Seife, Kekse und Kinder-Vitamine klaut, für den Geburtstag seiner Schwester, hat er Mitleid und bezahlt die Sachen selbst, statt Sid zu melden.

Ein paar Tage später bringt er Sid Tupperdosen voll mit Essen. Sid ist erst sehr verunsichert und scheu. Er lebt alleine mit seiner 8-jährigen Schwester in einer heruntergekommen Wohnung, viele Fenstergläser sind kaputt und mit Pappe überklebt. Eigentlich möchte er keine Almosen annehmen, aber nach ein paar Besuchen taut er auf, läd Wiremu ins Haus ein und bastelt ihm im Tausch Freundschaftsbänder und hört mit ihm Aufnahmen von Asimov an. Sid arbeitet als Bibliothekar und ist nebenbei Straßenmagier.

Wiremu fühlt sich zu Sid hingezogen, weiss aber gar nicht so recht, wie er sich verhalten soll, weil Sid so oft verunsichert und ängstlich wirkt. Wire ist eigentlich ein sehr liebenswerter Mann, fühlt sich aber durch seine Größe und sein gemeines Aussehen definiert und hat außerhalb seiner großen Familie nie wirklich Freunde gehabt.

Ich finde das Buch gut, es ist einfach so herzerwärmend niedlich.
 
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Buchplauderer

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25. Januar 2015
1.609
2.761
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63
Die zweite Geschichte erzählt von Susan, der alkoholkranken Ehefrau eines Vikars, die für kurze Zeit aus ihrem tristen Leben ausbricht, in dem sie eine Affaire mit einem indischen Gemüsehändler anfängt.
Irene landet durch ihr ständiges Briefeschreiben im Gefängnis und ist noch nicht einmal unglücklich darüber.
Lesley ist eine naive Schauspielerin, die viel gibt und wenig dafür erntet.

Trotz alder Tragik, die hinter den Geschichten steht, gelingt es Bennet einen durch seine Schreibweise immer wieder zum Schmunzeln zu bringen.
 

parden

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13. April 2014
5.082
5.334
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Niederrhein
www.litterae-artesque.blogspot.de
Buchinformationen und Rezensionen zu Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster von Susann Pásztor
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Damit beginne ich spätestens morgen. Ich LIEBE die Bücher von Susann Pásztor. 'Ein fabelhafter Lügner' war so schön - einfühlsam und respektlos, ernst und komisch, charmant, leichtfüßig, erfrischend und liebenswert. Aber auch 'Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts' war toll - ein Buch, das entschleunigt, das einen mitnimmt auf eine Reise nach innen, das berührt, belustigt und Sehnsüchte weckt... Hach, schwärme ich?

Nun gibt es also das neueste Buch der Autorin...

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen. Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.

Susann Pásztor erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte über die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung – unpathetisch und humorvoll, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen.

Die Hälfte ist nun gelesen - und ich habe leider nur noch eine Hälfte vor mir, *schniiiief*. Es gibt diese Bücher, da fängt man an, langsamer zu lesen, damit es länger dauert, bis die letzte Seite gelesen ist. Dies ist so eines. Warmherzig. Einfühlsam. Berührend. Zum Schreien komisch. Ironisch. Lakonisch. Einfach nur liebenswert. Hach. Hoffentlich schreibt diese Frau noch viele Bücher!
 

parden

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Buchinformationen und Rezensionen zu Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster von Susann Pásztor
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Damit beginne ich spätestens morgen. Ich LIEBE die Bücher von Susann Pásztor. 'Ein fabelhafter Lügner' war so schön - einfühlsam und respektlos, ernst und komisch, charmant, leichtfüßig, erfrischend und liebenswert. Aber auch 'Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts' war toll - ein Buch, das entschleunigt, das einen mitnimmt auf eine Reise nach innen, das berührt, belustigt und Sehnsüchte weckt... Hach, schwärme ich?

Nun gibt es also das neueste Buch der Autorin...

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen. Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.

Susann Pásztor erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte über die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung – unpathetisch und humorvoll, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen.

Und aus die Maus, *schnief*. Dieses Buch ist definitiv mein bisheriges Jahreshighlight. Ich verliere hier nicht mehr viele Worte - nur noch den Hinweis auf die Rezension, falls sie von Interesse ist:
whatchareadin.de: Rezension - Rezension (5/5*) zu Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster: Roman von Susann Pásztor.
 

parden

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Buchinformationen und Rezensionen zu Birk von Jaap Robben
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Mit dem Buch mache ich weiter, und hier bin ich schon sehr gespannt... Passt auf jeden Fall auch noch in diese Runde! :)

Auf einer abgelegenen Nordseeinsel lebt der neunjährige Mikael mit seinen Eltern. Eines Tages bricht das Schicksal in diese Abgeschiedenheit ein: Birk, der Vater, ertrinkt unter tragischen Umständen im Meer - bei dem Felsen, von dem Mikael eigentlich "nie-nie-nie, schau mich an" runterspringen darf. Mikael kehrt nach Hause zurück und verschweigt seiner Mutter, was genau passiert ist. Verschweigt, dass Birk in den Fluten verschwand. Behauptet, der Vater sei einfach weggeschwommen. Die Mutter setzt eine großangelegte Suchaktion in Gang, doch Birk bleibt unauffindbar. Mikael, geplagt von Schuldgefühlen, zieht sich immer weiter in seine eigene Welt zurück. Und seine Mutter beginnt langsam, aber unaufhaltsam, psychische Gewalt auszuüben. Sucht sie in ihrem Sohn einen Ersatz für den verlorenen Ehemann? Will sie Mikael für den Verlust bestrafen? Existenzielle Fragen, die in einen dramatischen Schluss münden ...
 

Buchplauderer

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25. Januar 2015
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Die Hälfte ist nun gelesen - und ich habe leider nur noch eine Hälfte vor mir, *schniiiief*. Es gibt diese Bücher, da fängt man an, langsamer zu lesen, damit es länger dauert, bis die letzte Seite gelesen ist. Dies ist so eines. Warmherzig. Einfühlsam. Berührend. Zum Schreien komisch. Ironisch. Lakonisch. Einfach nur liebenswert. Hach. Hoffentlich schreibt diese Frau noch viele Bücher!
Den Namen werde ich mir merken!
 

Helmut Pöll

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9. Dezember 2013
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9.674
49
München
25. Mai 1934. Sie kommen südlicher und das Wetter wird wärmer. Sie geniessen das Leben an Deck, Thomas Mann liest seinen Don Quijote, während sie sich zwischendurch die Zweit weiter mit Bordpsielen vertreiben.
Aber unter der heilen Oberfläche sind sie doch sehr angespannt, nagen die politischen Entwicklungen in Europa an ihnen. Man merkt es an einigen Bemerkungen Manns. Einmal lässt er sich lang und breit über die Toleranz in den Werken von Cervantes aus, die jetzt in Gefahr ist. Am Deutlichsten wird die Unruhe aber, als er kurz über die "alberne Bordzeitung" spricht. Mittags wird sie unter der Kabinentür durchgeschoben.
[zitat]Wir lesen sie sofort, denn wer weiß, was Europa alles anstellt.[/zitat]
Es wir dnoch ein paar Jahre bis zum Krieg dauern, aber bei den beiden stehen die Signale auf Abschied.
 

Sassenach123

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27. Dezember 2015
3.292
6.655
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Buchinformationen und Rezensionen zu Im Schatten das Licht von Jojo Moyes
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Durch einen unglücklichen Umstand lernen sich Sarah und Natasha kennen. Natasha bemerkt schnell die Not des Mädchens, welches nach dem Schlaganfall Ihres Opas allein versucht zurecht zukommen. Sie holt Ihren Noch-Ehemann Mac hinzu, der mittlerweile bis zum Verkauf des gemeinsamen Hauses wieder bei ihr eingezogen ist. Dieser hilft Sarah und bietet ihr weiterhin Hilfe an, die Sarah nach einigen missglückten Anläufen in mehreren Pflegefamilien auch annimmt. Sie schwänzt ständig die Schule ist generell unpünktlich, keiner ahnt das Sarah in großer Not ist, da sie sich ja weiterhin um Boo kümmern muss, und sie hat kein Geld. Bei dem Thema Geld hilft ihr der gutmütige Cowboy John, der Besitzer des Gestüts, aus. Doch der baldige neue Besitzer Malteser Sal ist nicht so gutmütig.
Schließlich ruft Sarah in ihrer Not Mac an, und landet vorübergehend bei den Malcaulys.
 
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Helmut Pöll

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28. und 29. Mai 1934. Der 28. ist der letzte komplette Tag auf See. Die amerikanische Küste kommt in Sicht, abends gehen sie vor der Küste von Long Island vor Anker, um dann im Morgennebel des 29. Mai 1934 auf Manhattan zuzulaufen.

In der Beschaulichkeit des zu Ende gehenden Sommertages denkt Thomas Mann über den Krieg nach. Das wirkte auf mich ein wenig gruselig. Er scheint den heraufdämmernden Krieg schon zu ahnen. Auslöser ist die Begegnung der Volendam mit einem dänischen Schiff und der Austausch von Grüßen zwischen den beiden Fahrzeugen.
[zitat]höflich gegeneinander, so lange, bis sie sich bekriegen. Aber das werden die Niederlande und Dänemark nicht tun. Es sind kleine, vernünftige Länder.. da die großen im Grunde nichts anderes im Kopfe haben als Krieg..[/zitat]
Mit solchen Worten schließt er seine Tagebuchaufzeichnungen ein wenig niedergeschlagen.


Beinahe prophetisch
 

Buchplauderer

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Die letzten beiden Geschichten erzählen von Muriel, die nach dem Tod ihres Ehemanns ihr Hab und Gut verliert und zur tragischen Figur wird.
Und von Doris, die sich nicht immer von ihrer Pflegerin bevormunden lassen will, denn in ihren Augen ist sie durchaus noch fähig, selbst Staub zu wischen. Allerdings endet diese Aktion unglücklich.

Bei den Kurzgeschichten von Alan Bennett bekommt man einen guten Einblick in die menschliche Psyche. doch bei jeder Geschichte - mag sie noch so humorvoll geschrieben sein - klingt der Ernst des Lebens durch.
 

Sassenach123

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Buchinformationen und Rezensionen zu Im Schatten das Licht von Jojo Moyes
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Habe diesen Roman nun beendet, und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart haben mir gut gefallen. Die Emotionalität kam auch nicht zu kurz. Ein typisches Werk aus der Feder von JoJo Moyes
 

Renie

Moderator
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19. Mai 2014
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Essen
renies-lesetagebuch.blogspot.de

Ich habe dieses Buch bereits vor ein paar Tagen beendet, bin allerdings nicht dazu gekommen, etwas dazu zu schreiben, was ich hiermit nachhole.

Die Geschichten haben mich begeistert. Ich bin erstaunt, dass man ein Thema wie "Liebe" derart nüchtern behandeln kann. Genau das ist der Autorin gelungen. Fernab von Kitsch und Gefühlsduselei hat sie sich darauf konzentriert, wie gerade bei Paaren die Liebe unterschiedlich wahrgenommen wird. Es gibt kaum Einigkeit zwischen Mann und Frau in diesem Buch. So gibt die Autorin z. B. Gespräche zwischen Paaren wieder, die sich an die Anfänge ihrer Beziehung erinnern. Doch man und frau haben unterschiedliche Erinnerungen. Teilweise fühlt man sich an eine Paartherapie erinnert: Das Paar sitzt auf der Couch und beantwortet die Fragen des Therapeuten auf unterschiedliche Art und Weise. Der Leser ist in dem Fall der Therapeut.

Doch die Geschichten geben nicht nur Gespräche zwischen Paaren wieder. Man findet auch Geschichten, die in sich abgeschlossen sind, mit einem Handlungsfaden, unterschiedlichen Schauplätzen, unterschiedliche Charaktere etc.

Auch, wenn das Thema "Liebe" hier nüchtern behandelt wird, musste ich doch an mir feststellen, dass die Geschichten mich berührt haben. Es gibt doch zuviele Parallelen zum wirklichen Leben. Man stellt häufig fest, dass einem Situationen oder Gefühlslagen bekannt vorkommen, weil man sie selbst schon irgendwann einmal durchlebt hat. Und ich schätze, dass aufgrund der Vielzahl an "Liebesvariationen" in diesem Buch, für jeden etwas dabei ist und sich jeder Leser ebenfalls in diesem Buch wiederfinden wird.
 

Renie

Moderator
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19. Mai 2014
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Essen
renies-lesetagebuch.blogspot.de
Ich habe gestern mit dem nächsten Buch angefangen:

Die ersten Seiten haben mich mächtig aufgewühlt: Da verkauft ein Vater irgendwo in Afrika seinen 6-jährigen Sohn für umgerechnet 23 EUR an eine Frau, die eine Agentur betreibt, in der sie Kinder an reiche Afrikaner als Haushaltshilfen (Sklaven?) vermittelt. Es ist wohl nicht ungewöhnlich, dass Eltern, die arm sind, ihre Kinder verschachern, um so zu Geld zu kommen. Die Geschichte ist aus der Sicht des Jungen erzählt, der so gar nichts mehr von einem 6-Jährigen hat. Ich könnte heulen :(
 

parden

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13. April 2014
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Niederrhein
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Buchinformationen und Rezensionen zu Birk von Jaap Robben
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Mit dem Buch mache ich weiter, und hier bin ich schon sehr gespannt... Passt auf jeden Fall auch noch in diese Runde! :)

Auf einer abgelegenen Nordseeinsel lebt der neunjährige Mikael mit seinen Eltern. Eines Tages bricht das Schicksal in diese Abgeschiedenheit ein: Birk, der Vater, ertrinkt unter tragischen Umständen im Meer - bei dem Felsen, von dem Mikael eigentlich "nie-nie-nie, schau mich an" runterspringen darf. Mikael kehrt nach Hause zurück und verschweigt seiner Mutter, was genau passiert ist. Verschweigt, dass Birk in den Fluten verschwand. Behauptet, der Vater sei einfach weggeschwommen. Die Mutter setzt eine großangelegte Suchaktion in Gang, doch Birk bleibt unauffindbar. Mikael, geplagt von Schuldgefühlen, zieht sich immer weiter in seine eigene Welt zurück. Und seine Mutter beginnt langsam, aber unaufhaltsam, psychische Gewalt auszuüben. Sucht sie in ihrem Sohn einen Ersatz für den verlorenen Ehemann? Will sie Mikael für den Verlust bestrafen? Existenzielle Fragen, die in einen dramatischen Schluss münden ...

Und auch dieses Buch ist gelesen. Keine Inselidylle hat Jaap Robben hier geschaffen, sondern ein beeindruckendes Kammerspiel des Grauens - von Menschen, die Gefahr laufen, selbst zu Inseln zu werden. Eine Erzählung mit Nachhall... Empfehlenswert!

Hier geht es bei Interesse zur Rezension:
whatchareadin.de: Rezension - Rezension (4/5*) zu Birk von Jaap Robben.
 

Sassenach123

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27. Dezember 2015
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Buchinformationen und Rezensionen zu Überleben ist ein guter Anfang: Roman von Andrea Ulmer
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Dann schiebe ich meinen ersten Lesevorschlag zum Abschluss hinterher, das Buch ist nun endlich da:

Anja Möller hat Brustkrebs und wird von ihrem besorgten Mann in eine Selbsthilfegruppe gedrängt. Ihre Erwartungen beim ersten Treffen sind nicht hoch, sie geht nur ihrem Mann zu liebe hin. Doch schnell merkt sie, dass die Frauen alle ihre eigenen Probleme mitbringen, die geboren aus den unterschiedlichen Lebenssituationen auch unterschiedlich ausfallen. Bin gespannt wie es weitergeht.
Interessant ist noch zu erwähnen, dass die Mutter der Autorin selbst dem Leiden erlag, so dass die Autorin auch persönlich betroffen ist von diesem schwierigen Thema.