Geliebte Tochter

Literaturhexle

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2. April 2017
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Bastian ist mir fast zu ideal in seinen Reaktionen und in seinem Verhalten.
Das sehe ich auch so: Das Musterbild eines (Stief-)Vaters.
Und dann der Schlusssatz wie ein Paukenschlag.
Den habe ich mir auch doppelt angestrichen! Das ist auch das einzig richtige Ende der Geschichte. Es wäre ja verrückt, alles zu zerstören. Leicht wird es dennoch nicht.
 

parden

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13. April 2014
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Niederrhein
www.litterae-artesque.blogspot.de
Eine verstörende Erzählung, die mir aber gerade deshalb so gefallen hat. Wenn Schlink dick und fett eine schmalztriefende Idylle aufzubauen beginnt, wartet der Hammer gleich um die Ecke. Der Autor wählt unbequeme Themen und Fragen für seine Geschichten, und es funktioniert, wie sich hier in der Diskussion zeigt... ;)
 

Sassenach123

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27. Dezember 2015
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Diese Geschichte hatte es in sich. Ich habe eher damit gerechnet, dass der Abschied etwas mit den fehlgeschlagenen Versuchen schwanger zu werden zutun haben könnte. Diese Variante kam sehr überraschend. Ein wenig gewundert hat es mich, dass beide, weder Mara noch Bastian, jemals über diesen Vorfall gesprochen haben. Sicher hätte die Gefahr bestanden, dass ein Zerwürfnis entsteht, aber es einfach so stehen lassen......unfassbar
Als Geschichte hat sie mir super gefallen, gerade wegen dieser Andersartigkeit und der überraschenden Wendung. Es würde langweilig werden, wenn wir nur über nachvollziehbare Abschiede lesen würden.
 

kingofmusic

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30. Oktober 2018
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Da müssten wir vielleicht einen Mann fragen :D:D:D
Aber du hast schon Recht: Meiner Kenntnis nach nimmt die Potenz mit steigendem Alkoholkonsum eher ab als zu... Dann wiederum kann er sooooo betrunken auch nicht gewesen sein...
Ich bin ein Mann, aber DAS ist mir auch noch nie passiert. Und wird mir auch nicht passieren. Schon allein aus dem Grund, dass ich es mir gesundheitlich nicht leisten kann, derart besoffen zu sein.
 

wal.li

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1. Mai 2014
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Diese Geschichte hat mir nicht besonders gefallen. Erst zu schwülstig und dann fast ein Inzest. Auch wenn Bastian und Mara nicht körperlich verwandt sind. Irgendwie hat sich das schon vorher angedeutet. Ich bin nur froh, dass Mara lesbisch ist und nicht noch eine Beziehung draus geworden ist.