Fazit

Literaturhexle

Moderator
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2. April 2017
19.869
51.404
49
Für mich war es der erste Poschenrieder und sprachlich hat der Mann wirklich was drauf.

Anfang und Ende des "Romans" haben mich mitgenommen. Auch zwischendrin gab es Rückblicke und Erlebnisse des Lebemannes Meyrink, die mich fesseln konnten. Herrlich spritzige Dialoge oder präzise formulierte Weisheiten rundeten den guten Eindruck ab.

Leider driftete der Autor jedoch zu oft in Nebensächlichkeiten ab, kam in ein Fahrwasser, das mir zu weit von der Haupthandlung entfernt lag. Dadurch kam mir der Mittelteil mehr als ein lockerer Episodenzusammenschluss vor, in dem ich mich gequält habe und Passagen wiederholt lesen musste, ohne sie mir einprägen zu können. Schade.

So wird es auf eine eher mittelmäßige Bewertung meinerseits herauslaufen.
 

ElisabethBulitta

Bekanntes Mitglied
8. November 2018
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53

parden

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13. April 2014
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Niederrhein
www.litterae-artesque.blogspot.de
Mir gefiel der Roman in sprachlicher Hinsicht und aufgrund des immer wieder aufblitzenden Humors - auch das Schelmenstück mit dem unsichtbaren Roman fand ich durchaus amüsant. Ansonsten jedoch konnte mich der Roman diesmal nicht wirklich überzeugen. Weshalb es bei mir nur zu einer mittelmäßigen Bewertung reichte, kann hier nachgelesen werden:

https://whatchareadin.de/community/...von-christoph-poschenrieder.20026/#post-70983

Trotzdem danke ich natürlich auch diesmal für die Möglichkeit, dass ich hier mitlesen durfte! Ich hoffe nun auf Poschenrieders nächstes Werk, das mich dann gerne wieder überzeugen darf... :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Leseglück

Aktives Mitglied
7. Juni 2017
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Ich schließe mich @ElisabethBulitta an. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich werde auf jeden Fall noch ein weiteres Buch von Christoph Poschenrieder lesen. Sein ironischer Stil, sein Spiel mit Worten und Inhalten haben mir beim Lesen viel Spaß gemacht.