1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Information ausblenden

Du bist neu hier?

Unter dem folgenden Link findest Du Hilfe für den Einstieg
Das bietet whatchareadin für Leser 

Erster Teil - Kapitel I bis III

Dieses Thema im Forum "Leserunde "Manhattan Transfer" von John Dos Passos" wurde erstellt von supportadmin, 26. September 2018.

  1. supportadmin

    supportadmin Administrator

    Registriert seit:
    29. Oktober 2013
    Beiträge:
    2.073
    Zustimmungen:
    1.972
    Erster Teil - Kapitel I bis III
     
  2. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

    Registriert seit:
    9. Dezember 2013
    Beiträge:
    5.578
    Zustimmungen:
    6.215
    Das Buch beginnt mit Schilderungen einzelner kurzer Begebenheiten in Manhattan. Ein Mann kommt mit der Fähre an, um nach Arbeit zu suchen. Mr. Thatcher, ein Mann aus der Mittelschicht, ist gerade Vater eines Mädchens geworden. Im Krankenhaus lernt er den Deutschen Zucker kennen, der ebenfalls Vater eines Jungen geworden ist. Zucker lädt in auf ein Bier ein, zur Feier des Tages. Dann verschwindet er und lässt Thatcher mit der offenen rechnung zurück. Auf Seite 10 ist klar, Manhattan ist ein hartes Pflaster, wo jeder sich selbst der nächste ist.
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 2
    • List
  3. MRO1975

    MRO1975 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2018
    Beiträge:
    167
    Zustimmungen:
    253
    Dass ich hier keine stringente Handlung erwarten durfte war mir vorher klar. Die Erzählweise empfinde ich wie erwartet als ganz schön anstrengend. Kaum habe ich mich auf eine Episode eingelassen, wechselt schon wieder die Szene. Ich versuche daher, mich an den Personen zu orientieren. Bislang habe ich mir folgende ausgeguckt:

    Bud Korpenning
    Früherer Farmer, der auf der Suche nach Arbeit nach NY kommt, aber die Spielregeln nicht kennt.

    Ed Thatcher
    Buchhalter und Vater von Ellen. Ein ehrlicher Mann, der sich für seine Tochter nur wünscht, dass sie es einmal besser hat.

    Ellen
    Tochter von Ed und Susie (die anfangs glaubt, ihr Baby sei im Krankenhaus vertauscht worden).

    Emile
    Franzose, kam als Seemann nach NY, flüchtete vom Schiff und verdingt sich als Kellner.

    Fify Waters
    Eine gefeierte Bühnendarstellerin

    Gus McNeal
    Milchmann, der aufgrund eines Unfalls zu einer größeren Summe Geldes gelangt.

    Georg Baldwin
    Rechtsanwalt, handelt für den Milchmann eine Entschädigung heraus und hat eine Affäre mit dessen Frau.

    Jimmy Herf
    Kommt als kleiner Junge mit seiner Mutter nach NY kommt.

    Ich habe die Personen in order of appearance aufgeschrieben. Lustigerweise folgen sie dem Alphabet.
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 3
    • List
  4. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2015
    Beiträge:
    1.429
    Zustimmungen:
    2.023
    Ihr Lieben, da mich eine Schullektüre gerade ziemlich peinigt, schaffe ich es zurzeit nicht, auch noch einen Klassiker zu lesen...sorry! Viel Spaß euch
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 1
    • List
  5. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

    Registriert seit:
    9. Dezember 2013
    Beiträge:
    5.578
    Zustimmungen:
    6.215
    Ja, da stimme ich Dir zu, die Erzählweise ist schon gewöhnungsbedürftig. Bin gespannt, ob es die ganze Zeit so weitergehen und ob man sich als Leser noch daran gewöhnen wird.
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 1
    • List
  6. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

    Registriert seit:
    2. April 2017
    Beiträge:
    2.404
    Zustimmungen:
    2.363
    Der Autor zeigt uns ein ganzes Potpourri unterschiedlicher Charaktere, die die bunte Großstadt charakterisieren. Ich finde die Erzählfragmente kurzweilig. Durch die vielen Dialoge lesen Sie sich flott.
    Bei den Ärmeren taucht oft der Wunsch nach einem besseren Leben auf (Amerikanischer Traum). Die Dekadenz der Reichen sucht ihresgleichen. Wie kann mm so abgehoben sein? Die Rolle der Frauen scheint bisher klar definiert: den Mann zu finanziellen Höchstleistungen antreiben :)
    Finde den Roman bislang ganz gut. Er erinnert mich ein bisschen an Hans Fallada von der Thematik her.
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 2
    • List
  7. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

    Registriert seit:
    9. Dezember 2013
    Beiträge:
    5.578
    Zustimmungen:
    6.215
    Ja, das stimmt. Man bekommt beim Lesen schon einen sehr guten Eindruck von der Metropole New York. Allerdings fehlt mir tatsächlich die zusammenhängende Handlung. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das wirkliich bis zum Ende lesen will, wenn die Erzählweise so bleibt. @Literaturhexle
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 2
    • List
  8. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

    Registriert seit:
    2. April 2017
    Beiträge:
    2.404
    Zustimmungen:
    2.363
    Das ist schade, Helmut! Mich nervt es bislang nicht so sehr. Ich habe diesen Abschnitt gestern beendet. Die wiederkehrenden Figuren kann ich jetzt verorten. Es passieren viele Ungerechtigkeiten, es ist eine Sozialstudie. Auch die Straßen, die Umgebung, die Gerüche werden sehr plastisch dargestellt. Das gefällt mir gut.

    Mein Problem wird sein, am Roman dranzubleiben. Am Samstag startet ja die neue Verlags-Leserunde....
    Aber fertig lesen möchte ich ihn schon.

    Was macht eigentlich @Leseglück? Sie wollte Manhattan Transfer doch auch mitlesen. ;)
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 1
    • List
  9. Leseglück

    Leseglück Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2017
    Beiträge:
    340
    Zustimmungen:
    495
    Tut mir leid ich habe den Anfang der Leserunde verschwitzt. Gerade habe ich mir das Buch auf mein ebook runtergeladen. Ab morgen beginne ich dann mit dem Lesen...
     
  10. MRO1975

    MRO1975 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2018
    Beiträge:
    167
    Zustimmungen:
    253
    Halte noch ein bisschen durch. Die Zusammenhänge kpmmen. Spätestens zum Ende des ersten Teils solltest du „drin sein“.
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 1
    • Stimme zu Stimme zu x 1
    • List
  11. Leseglück

    Leseglück Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2017
    Beiträge:
    340
    Zustimmungen:
    495
    Durch eure Kommentare war ich von Anfang an darauf eingestellt, dass in dem Roman kleine Leseabschnitte auftauchen. Die Perspektive wechselt sehr schnell. Es scheint aber so zu sein, dass man - zumindest was Hauptpersonen betrifft - immer wieder auf die gleichen Menschen trifft. Andere Figuren tauchen wohl nur ein mal auf...
    Mich stört das nicht, ich finde es interessant. Die Sprache gefällt mir, das ist schon mal wichtig.
    Ich habe das Gefühl als ob der Autor mit einer Filmkamera bewaffnet, immer wieder Episoden vom New York um die Jahrhundertwende filmt. Echt interessant. Der Milchmann, der seine Milch mit dem Pferdewagen ausliefert. Die Dampfschiffe am Hafen. Die Frauen tragen Korsett...Das Rattern der Hochbahn. Auf mich macht die Stadt jetzt schon einen beängstigenden aber auch sehr lebendigen Eindruck.
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 2
    • List
  12. MRO1975

    MRO1975 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2018
    Beiträge:
    167
    Zustimmungen:
    253
    Ja, das finde ich auch. Die Szenen kann ich mir gut vorstellen und manche Orte erkennen ich auch wieder oder wundere mich darüber, wie anders sie damals gewesen sein müssen. Viele Baustellen, wo heute Wolkenkratzer stehen...
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 1
    • List
  13. Leseglück

    Leseglück Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2017
    Beiträge:
    340
    Zustimmungen:
    495
    Ich glaube schon, dass man sich alles noch besser vorstellen kann, wenn man die Stadt Ney York kennt. Als Leser sollte man eigentlich schon mal dort gewesen sein . Ich war bisher noch nicht in New York (außer auf dem Flughafen) aber was nicht ist, kann ja noch werden ;)

    Aber auch wenn man noch nicht da war, wissen wir heutigen Leser - im Gegensatz zum Autor und seinen Romanfiguren - wie die Entwicklung in New York weitergegangen ist. Das gibt noch mal einen besonderen Reiz beim Lesen - wie ich finde. ( Die Wolkenkratzer werden noch höher, sie werden aus Stahl und Glas sein (wie dieser eine Architekt ja vermutet). Die Stadt wächst weiter. Die Emigranten aus Irland und die jüdischen Emigranten werden aufsteigen in der Gesellschaft usw.)

    Die Dynamik der Stadt, die vielen Schicksale die dort aufeinander treffen, das alles hat sich nicht verändert. Der Roman bleibt aktuell.
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 1
    • Stimme zu Stimme zu x 1
    • List
  14. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

    Registriert seit:
    2. April 2017
    Beiträge:
    2.404
    Zustimmungen:
    2.363
    Zugegeben: ich war schon einmal dort, würde aber von mir nicht behaupten, die Stadt zu kennen. Das tut aber keinen Abbruch: der Autor beschreibt sehr plastisch, ich kann es mir gut vorstellen. Vielleicht natürlich auch, weil man schon Fernsehbilder aus dieser Zeit gesehen hat...

    QUOTE="Leseglück, post: 50992, member: 1892"]Die Dynamik der Stadt, die vielen Schicksale die dort aufeinander treffen, das alles hat sich nicht verändert. Der Roman bleibt aktuell.[/QUOTE]
    Diese abfälligen Bemerkungen/Kränkungen über die Juden und die irischen Einwanderer: Diese Fremdenfeindlichkeit scheint sich durch die Menschheit zu ziehen - bis heute.
     
    • Gefällt mir Gefällt mir x 1
    • Stimme zu Stimme zu x 1
    • List
Die Seite wird geladen...
Die Seite wird geladen...