Die Abenteuer des Jonathan Gullible

SteffenH

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19. Mai 2014
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Berlin, Germany


Der junge Jonathan Gullible wird mit seinem Segelboot von einem schweren Sturm an das Ufer einer fremden Insel gespült. Zunächst überwältigt von der Schönheit der Insel muss er rasch feststellen, dass seine Begegnungen mit den seltsamen Bewohnern und ihren befremdlichen Angewohnheiten ein aufregendes und nicht ganz ungefährliches Abenteuer sind. Holzfäller bringen Bäume mit Knüppeln zum Umstürzen, Menschen laufen auf den Knien durch die Straßen und im Zoo sitzen Menschen vis-à-vis wilden Tieren hinter Gittern. Nagelneue Häuser stehen leer, obwohl Wohnungsmangel herrscht, Friseuren droht fürs Haareschneiden die Todesstrafe und Familien liefern ihre Großeltern gegen eine Prämie bei der Behörde ab. Die Menschen glauben an die Zauberkraft einer Traummaschine, kaufen begeistert Tickets für eine Show, die sie um ihr Erspartes erleichtert und lassen ein Orakel für sie denken.

Der freundliche Junge stößt auf Misstrauen und Ablehnung, Ahnungslosigkeit, Furcht und Resignation. Courage und Eigeninitiative sind dagegen bei den Menschen rar. Nur sehr schwer gelingt es ihm, auf der Insel Fuß zu fassen und Freunde zu finden. Erst mit der Zeit bemerkt Jonathan, dass nicht die Menschen auf der Insel sonderbar sind, sondern die Gesetze und Kontrollen des dort herrschenden Hohen Rates. Die haben tiefe Spuren bei den Inselbewohnern hinterlassen und machen vielen das Leben zur Hölle. Als es ihm doch noch gelingt, die Insel in Richtung Heimat zu verlassen, hat er begriffen, wie wichtig Freiheit und Eigenverantwortung für die Freude am Leben sind.
 

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