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Denis Schecks 100 wichtigste Bücher

Dieses Thema im Forum "News aus der Buchwelt" wurde erstellt von Helmut Pöll, 4. April 2017.

  1. Literaturhexle

    Literaturhexle Bekanntes Mitglied

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    Ich bin weit abgeschlagen :(
    Wirklich gelesen habe ich nur 5 o_O
    Aber wirklich reizen tun mich höchstens 2-3 weitere, z.B. Oberst Chabert von Balzac und Lolita von Nabukov....
    Also: Ich bin raus ;)
     
  2. Buecherfan12

    Buecherfan12 Neues Mitglied

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    Hab erst 3 gelesen. :(
    Aber wirklich reizen mich auch nur 2. Die letzten aufgezählten sagen mir garnichts.
     
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  3. Literaturhexle

    Literaturhexle Bekanntes Mitglied

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    Oh, da bin ich froh @Buecherfan12
    Ich bin nicht das ABSOLUTE Schlusslicht und befinde mich in guter Gesellschaft ;)
     
  4. Xirxe

    Xirxe Aktives Mitglied

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    Ok, dann oute (ach Du je, schreibt man das so?) ich mich mal: Ich habe noch überhaupt nichts davon gelesen. Zwar kenne ich viele der Bücher, aber wirklich durchgelesen ... Vielleicht im nächsten Leben ;)?
     
  5. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Platz 31 in Schecks Kanon der Bücher belegt der deutsche Autor W. G. Sebald. Puh. "Austerlitz" gilt als sein Meisterwerk.

    Das habe ich mal geschenkt bekommen und muss leider sagen, dass ich diese Begeisterung, die es für dieses Werk gibt, absolut nicht teilen kann. Ich habe mich durch die Seiten gequält. Für mich fehlt diesem Werk jede Leichtigkeit des Erzählens, die für mich ein gutes Buch ausmacht. "Verkopfte Langeweile" würde ich sagen. Aber das ist meine ganz subjektive Meinung. Scheck hat ja auch nicht explizit Austerlitz bewertet, sondern das Gesamtwerk.

    https://de.wikipedia.org/wiki/W._G._Sebald

    http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/neugier-genuegt-schecks-buecher/index.html
     
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  6. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Buch Nr. 32 "Die Fälschung der Welt" von William Gaddis

    Um das Buch schleiche ich auch schon mindestens 5 Jahre herum. Meine Begründung mag komisch klingen: bei US-Autoren, deren Bücher mit Superlativen überhäuft werden ("einer der wichtigsten Romane des Jahrhunderts") gähne ich meistens erstmal. Erfahrungsgemäß geht die Wahrscheinlichkeit, dass es mir gefällt, dann gegen Null. Bauchgefühl sagt Nein. Aber vielleicht würde ich ja in einer Leserunde den Schritt wagen.
     
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  7. Literaturhexle

    Literaturhexle Bekanntes Mitglied

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    Schöner Ausdruck!
    Ich bin ja grundsätzlich für (fast) jede Leserunde zu haben, aber bei deiner fulminanten Empfehlung und dem, was andere Rezensenten in die gleiche Richtung schreiben, würde ich dieses Buch doch lieber auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben :)
    Die Auswahl ist wahrlich schwer genug.
     
  8. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Buch Nr. 33 - David Foster Wallace - Unendlicher Spaß

    Jaja, Amerika ist ganz schön kaputt. Hat sich mittlerweile auch bis nach Europa rumgesprochen. Die Thematik alleine macht aber noch kein gutes Buch aus - meiner Meinung nach. Für mich waren es - vor Jahren - in erster Linie 1500 Seiten "unendliche Quälerei".
     
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  9. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Buch Nr. 34 - Thomas Pynchon - Gegen den Tag



    Dass irgendwann in einer ambitionierten Literaturliste Thomas Pynchon auftauchen muss, war naheliegend, der mysteriöse literarische Halbgott des Feuilletons, von dem keine Bilder existieren.

    "DAS EINZIGE BUCH DIESER JAHRE, DAS DIE WELT, WIE SIE IST TATSÄCHLICH HERAUSFORDERT", schrieb beispielsweise die SZ. Es sind solche leeren Phrasen, die man ziemlich sicher bei einer Besprechung zu Pynchons Werken finden wird. Ich sage mir dann immer, wenn das die Quintessenz eines 1.500-Seiten Buches ist, dann kann man den Lesern nur raten einen ganz grossen Bogen darum zu machen.

    Ich lese seit Jahrzehnten viel und gerne und habe mir auch mal Pynchon "angetan", einfach um mir im Jubelreigen ein eigenes Bild machen zu können. Ganz persönlich halte ich Thomas Pynchon nicht für schlecht, sondern für komplett unlesbar. Bevor jetzt jemand wegen Ketzerei einen Stein nach mir wirft möchte ich anmerken, dass das Komitee des Pulitzer-Preises dem nominierten Pynchon den Preis wegen "Unlesbarkeit" verweigert hat.

    Bestimmt ist Pynchon ein Sprachakrobat. Ein paar Sätze Pynchon anzuschauen ist tatsächlich schön. Bei seinen Texten, bei seiner Beschreibungsmanie muss ich als Leser aber immer an Selbsttherapie denken. Lesefreude Null. Erkenntnisgewinn Null. Eine Geschichte, bei der man als Leser wissen will, wie es weiter geht? Nein. Irgendetwas, was einen als Leser berührt? Fehlanzeige.

    Wer auf all das verzichten will, für den ist Pynchon vielleicht wirklich ein guter Tipp.
     
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  10. Literaturhexle

    Literaturhexle Bekanntes Mitglied

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    Da hast du dir mit deinem Beitrag große Mühe gemacht, dieser Autor scheint Emotionen frei zu setzen!

    Ich persönlich habe seinen Namen noch nie gehört:) Ich lebe aber gut damit. Mittlerweile scheint mir Schecks Liste teilweise auch sehr "verkopft" zu sein. Er ist Kritiker, will sein höchstes Niveau auch hier und da unter Beweis stellen.
    Diesen Anspruch hat Otto Normalleser nicht. Man muss sich - wie immer - rausziehen, was passt.

    Auf jeden Fall finde ich deine Zusammenfassung sehr gelungen @Helmut Pöll . Man durfte mal schmunzeln, auch ohne Autor und Werk zu kennen.
    Lust, beides zu erleben, hast du allerdings keine verbreitet ;)
     
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  11. Börgdahl

    Börgdahl Aktives Mitglied

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    Vielleicht sollte man einfach zugreifen und lesen.
    Man kann natürlich ein wenig schauen, was einem gefällt, aber nicht zu lange...
     
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