Buchhandlung wegen Buchverlosung verklagt

Sebastian

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Also manche Leute haben wohl den letzten Schuss tatsächlich nicht mehr gehört.

Die Buchhandelsgenossenschaft eBuch verklagt eine Buchhandlung, weil sie bei einem Adventskalender Bücher als Gewinne kostenfrei verschenkt. Es ist nicht das erste Mal, dass eBuch dadurch Aufmerksamkeit erhält, sie waren seinerzeit auch federführend in Hinsicht auf die Klage gegen Bastei Lübbe und Amazon, als "Illuminati" im Kindle-Store kostenlos zu haben gewesen ist. Zwar haben auch die Preisbindungstreuhänder schon klargestellt, dass solche Aktionen sicherlich nicht gegen die Buchpreisbindung verstoßen, tütendoof ist die Aktion aber immer noch.

Bücher als Gewinnspielpreise: eBuch verklagt Buchhandlung » lesen.net
 

Helmut Pöll

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Das ist mir auch völlig unverständlich. Die haben ja auch gegen Amazon und Bastei Lübbe geklagt, als die Illuminati verschenkt haben, wie du schon geschrieben hast, @Sebastian .

Das Gericht hat die Klage abgewiesen. Jetzt wieder sowas. Wenn eine Buchhandlung Bücher verschenkt, dann ist das ja wohl ihre Sache - sage ich mal so mit meiner Laienmeinung. Wenn sie jetzt wieder vor Gericht scheitern, dann sollten sie mal die Rechtsabteilung auswechseln, spart eine Menge Geld.
 
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Sebastian

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18. April 2014
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Ich gehe auch davon aus, dass die Klage wieder abgewiesen werden wird. Die Meinungen sind dahingehend ja doch sehr einhellig. Ich frage mich nur, was dieses Gehacke bringen soll. Damit macht sich die Lobby doch selbst unglaubwürdig.
 

Helmut Pöll

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Ich frage mich nur, was dieses Gehacke bringen soll. Damit macht sich die Lobby doch selbst unglaubwürdig.
Das frage ich mich auch, @Sebastian . Aber vermutlich ist die Erklärung ganz einfach. Irgendjemand weit oben in der Hierarchie, dem sich niemand zu widersprechen traut, hat eine bestimmte Vorstellung, wie die Dinge sein sollten, und dann passieren solche Sachen.
 

Renie

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Das hört sich nach einem Eigentor an. eBuch und genialokal waren mir vorher kein Begriff. Jetzt schon, natürlich im negativen Sinne.
Das passiert, wenn Juristen in einem Unternehmen die Überhand gewinnen und sich als praxisfremde Paragrafenreiter erweisen.
 

Sakuko

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27. Juni 2016
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Das hört sich nicht so an, als hat sich das ein Jurist ausgedacht. Das hört sich so dann, als musste das ein Jurist zwangsweise irgendwie rechtfertigen, auch wenn er weiss, das es Mist ist.
 

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