Abschnitt 1 Prolog - einschl. Kap. 8

nellsche

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1. September 2018
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Dann fange ich einfach mal an und hoffe, es ist so ok....

Ich bin sehr gut ins Buch gestartet. Es liest sich super schnell und flüssig.

Die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind toll gewählt. Paul hat auch in der Gegenwart immer mal wieder Gedanken und Erinnerungen an die Vergangenheit. Ich finde diese Wechsel sehr spannend und fesselnd.

Luzide Träume und Inkubation..... Ich finde das irgendwie schaurig. Mir läuft tatsächlich eine Gänsehaut über den Rücken. Genau wie bei der Szene, als Charlie das erste Mal auftaucht und dieser Hague vor den LKW lief. Gruselig.

Die Rolle von Jenny ist mir noch nicht klar, da bin ich gespannt.

Und richtig gruselig sind die roten Handabdrücke bei den Leichen, damals wie heute. Am Ende dieses Abschnitts sieht Paul auf dem Dachboden lauter rote Handabdrücke. Gänsehaut. Was hat das zu bedeuten? Was meint seine Mutter mit "Es ist im Haus"?

Findet ihr das auch so schaurig-gruselig, wie ich?
 

ulrikerabe

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14. August 2017
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Das Buch liest sehr flott
Findet ihr das auch so schaurig-gruselig, wie ich?

Ich kann mir vor allem die Schrecksekunde gut vorstellen, als Paul am Dachboden zuerst glaubt, es ist ein "Schwarm roter Vögel" und dann erst die roten Handabdrücke erkennt.

Ich selber halte Hagues Unfalltod für puren Zufall. Paul hat ja schon beim Hingehen zum Sportplatz die Gefahr im Verkehr kommentiert. Aber für die Jugendlichen stellt sich das im Hinblick auf Charlies vorangehenden Worte als äußerst unheimlich dar. James und auch Billy scheinen von Charlie sehr eingenommen zu sein.

Was ist "es" im Haus? Das wird die große Frage sein, die es zu lösen gilt. Und was hat Pauls Mutter mit den früheren Ereignissen zu tun.

Das Buch liest sich unglaublich flott. Vom Aufbau ein klassisches Set: ein Vorfall in der Vergangenheit, einer Wiederkehr nach vielen Jahren und eine Aufleben der Geschehnisse von früher.

Wir sind ja Amanda um einiges voraus, weil wir Pauls Erinnerungen schon kennen.

CC666 ist daher für uns kein Unbekannter. Aber natürlich wissen wir noch nicht was damals wirklich passiert ist mit James und wohin Charlie spurlos verschwunden ist.

Ich mochte auch die kleine Hommage an den Meister und König. Stephen King begeistert und beeinflusst nachhaltig AutorInnen des Genres.
 

Sassenach123

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27. Dezember 2015
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Es ist auf jeden Fall sehr spannend, vor allem da noch so vieles unklar ist.
Charlie ist schon ein merkwürdiger Junge gewesen. Seine Ansichten und seine Art lassen vermuten, dass er Spaß an Gewalt haben könnte. Zumindest erweckt er den Anschein sehr skrupellos zu sein. Wer würde bei so einem schrecklichen Unfall ruhig bleiben. James schaut zu ihm auf, eine gefährliche Mischung. James als Kind, dass schon häufig in der Opferrolle war, viele Ämgste hat, ist sicher leicht beeinflussbar wenn ein durchsetzungsstarkes Kind wie Charlie kommt. Und Charlie traue ich durchaus zu, dass er sich dieser Macht bewusst ist.
Ob Charlie noch lebt und zurückkehrt ist nach Gritten?
Paul scheint das Rätsel gelöst zu haben. Werde also schnell weiterlesen um zu erfahren, was laut seiner Mutter im Haus ist. Nach dem er die roten Handabdrücke gefunden hat, glaube ich nicht, dass es was gutes sein wird.
 
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wal.li

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1. Mai 2014
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Ja, bisher konnte ich mich echt schön gruseln. Das mit den luziden Träumen ist echt unheimlich. Ob man das bewusst hinkriegen kann? Ich glaube allerdings nicht, dass man so im (Halb)schlaf jemanden umbringt. Charlie hat für mich was von einem Psychopaten. Es würde mich nicht wundern, wenn er noch lebt und tatsächlich er die Morde begangen hat.
Dennoch ist es mir kalt den Rücken runter gelaufen, als David Hague vor den LKW gelaufen ist. Irgendwie als hätte Charlie das doch beeinflusst.
 
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claudi-1963

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29. November 2015
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So meine lieben wie ich befürchtet hatte, war die letzten Tage bei mir kein Internet mehr im Urlaub. Dafür habe ich das Buch aber regelrecht an einem Tag verschlungen. Und habe mir bei den Abschnitten Notizen gemacht.

Der erste Abschnitt fängt ja schon sehr geheimnisvoll an, die beiden Morde sei es in der Vergangenheit oder Gegenwart scheinen ja irgendwie zusammenzuhängen. Sehr mysteriös fand ich den Besuch von Paul bei seiner Mutter. Es war schon fast erschreckend wie sie ihn das angeschrien hat, ob es wirklich was mit dem Haus zu tun hat? Jedenfalls muss Paul eine schlimme Vergangenheit erlebt haben, sonst wäre er nicht über 25 Jahre von zu Hause gebliebenen. Diesen Charlie finde ich auch sehr gruselig mit seinen Traumtagebüchern. Auch als er das von diesem Hague vorausgesagt hat und es dann sogar eintraf fand ich schon mehr als makaber. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Träume so manipulieren kann. Jedoch bei dem Unfall von Hague hatte man das Gefühl, dass Charlie ganz genau wusste was mit ihm passiert. Bisher scheint mir das Buch eine Mischung aus Krimi und Stephan King zu sein. Ich spüre auch die Einflüsse von Kings Schreibweise ein wenig. Nur wer ist dieser Schattenmörder? Und vor allem was ist mit Charlie passiert? Bei den Internetchats allerdings musste ich passen, die waren mir teilweise zu hoch, ich konnte nicht viel damit anfangen. Außer das jemand denkt das die beiden Jungs ebenfalls Kontakt zu Charlie oder seine Träume haben. Kann es sein, das er irgendwelche Kids in diesem Chat manipuliert Morde für ihn zu begehen? Aber warum, die Opfer sind doch alle Teenager, was haben sie mit Charlie zu tun? Und vor allem was hat es mit den roten Händen auf sich, die Paul auf dem Dachboden gefunden hat?
 

parden

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13. April 2014
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Niederrhein
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Ich habe gerade noch einmal meine Rezension zum ersten Roman von Alex North gelesen: Der Kinderflüsterer. Der erste Satz der Rezension lautete: Oh. Mein. Gott. Ist das gruselig! Genauso ergeht es mir hier. Amanda hat übrigens auch schon im ersten Band ermittelt. Und eine gelungene Mischung aus Thriller und Grusel scheint sich auch diesmal wieder anzubahnen.

Viel Geheimnisvolles, und dazu das lauernde Böse im Hintergrund, das einen jederzeit anzuspringen droht. Dieser Charlie ist sososo merkwürdig. Und was wirklich geschah vor 25 Jahren - oder auch jetzt bei dem aktuellen Mord - weiß irgendwie keiner so recht. Ich bin gespannt, ob Amanda dahinter kommen wird. Es bleiben jedenfalls aureichend Fragezeichen, um zügig weiterzulesen. Schade, dass ich in den kommenden Tagen nur wenig Zeit dafür haben werde. Aber das Buch ruft. Definitiv...
 

nellsche

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1. September 2018
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Ich habe gerade noch einmal meine Rezension zum ersten Roman von Alex North gelesen: Der Kinderflüsterer. Der erste Satz der Rezension lautete: Oh. Mein. Gott. Ist das gruselig! Genauso ergeht es mir hier. Amanda hat übrigens auch schon im ersten Band ermittelt. Und eine gelungene Mischung aus Thriller und Grusel scheint sich auch diesmal wieder anzubahnen.
Na das passt ja.... Den ersten Roman habe ich im SuB. Dass er auch so gruselig ist, macht mich neugierig...