6. Der Anhang und seine Bedeutung für den Roman

RuLeka

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30. Januar 2018
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Man muss dem Verlag wirklich danken für diesen aufschlussreichen Anhang. Da Crane in Deutschland kaum bekannt ist und wir nichts über seine Bedeutung für die Literatur wissen, waren diese Ausführung wichtig, um den Text richtig einordnen können. Wenn man nicht weiß, dass Crane der erste war, der die Perspektive des einfachen Soldaten eingenommen hat, verliert der Roman an Bedeutung. Remarques „ Im Westen nichts Neues“ hat mich z.B.mehr gepackt, weil der Protagonist dort sympathischer war.
 

ulrikerabe

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14. August 2017
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Das Nachwort von Rüdiger Barth war mir als Sekundärliteraatur zu "Mr. Crane schon bekannt. Ich habe es im Buch (aus der Onleihe) "Wilde Dichter" schon gelesen, woraus es 1:1 übernommen wurde.

Ich mag das Gedicht mit dem bitteren Herzen. Das hat so eine Gollum Romantik, und das, obwohl ich mit Lyrik sonst nicht viel anfangen kann. Auch das kurze (im englischen Original) ziteiert Gedicht über die Flüchtigkeit, Freuden und Traurigkeit hat mich angesprochen.

Dieses Nachwort finde ich gut und erhellend, sowohl um die "Medaille" als auch "Mr. Crane" noch besser einordnen zu können.

Crane war ein Revoluzzer, Provokateur und Zyniker. Ich mag seine Antwort zu seinem Frühstück (S. 307) :)

Eigentlich ist das Nachwort, das Beste an dem Buch, sofern es nich aus anderer Quelle schon bekannt war (siehe oben).
 

Sassenach123

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27. Dezember 2015
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Am Ende des Romans war ich ein wenig skeptisch. Der Anhang füllt ja schon ein paar Seiten.....
Doch die Informationen ergänzen das Gelesene und lassen ebenso einen guten Blick auf den Schriftsteller zu. Und ich muss ehrlich zugeben, dass der Anhang mich sehr viel positiver auf den Roman gestimmt hat. Grübel:rolleyes:
 

Literaturhexle

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2. April 2017
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Welch Glück, dass ihr bei den Leserunden genau diese Reihenfolge gewählt habt. Als ob ihr es im Vorfeld geahnt habt
Das war ehrlich gesagt Zufall. Es kann auch sein, dass Mr. Crane etwas vor der Medaille erschienen ist, so dass sich die Reihenfolge von selbst ergab (also der Verlag es bewusst so gesteuert hat).
Ich könnte mir aber vorstellen, dass es andersherum auch funktioniert hätte. Weil der kranke Crane die Dinge ja aus seiner Sicht schildert, während die Biografie sich an neutrale Fakten hält. Auf alle Fälle genial, dass der Verlag die Tapferkeitsmedaille im Doppel hinzu gefügt hat. Kollenders Roman stand am Anfang der Entwicklung und demnächst gibt es ja noch die Erzählungen von Crane:rolleyes: