5. Leseabschnitt: Teil III. Kapitel 1 bis 6 (Ende) plus Anhang

Literaturhexle

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2. April 2017
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Hier diskutieren wir Teil III des Romans, also Seite 275 bis 358 zuzüglich des Anhangs "Die Grundlagen von Neusprech" bis S. 373.
 

sursulapitschi

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Ein unendlich deprimierendes Ende, ein Buch, das einen umhaut.

Winstons Gehirnwäsche war schrecklich, fies, effektiv, aber auch lang. Ehrlich gesagt, wollte ich das alles gar nicht so genau wissen.

Komisch fand ich, dass O’Brian so viele historische Vergleiche heranzieht, sich auf die Nazis und die russischen Kommunisten bezieht, wo sie doch das Wissen um die Vergangenheit ausrotten wollen, sogar schon ausgerottet haben. Seinen eigenen Argumenten zufolge müsste O’Brian das selbst alles gar nicht mehr wissen, ist er doch ein überzeugtes Parteimitglied.

Den ausführlichen Exkurs zu Neusprech hätte ich nicht gebraucht. In groben Zügen wissen wir das alles schon und das ist mir alles viel zu ausführlich. Reißt einen auch komplett aus der Stimmung. Hatte Herr Wells kein Gespür dafür, wann es genug ist? Hat jemand andere Bücher von ihm gelesen?
 

Querleserin

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Ehrlich gesagt, wollte ich das alles gar nicht so genau wissen.
Eine furchtbare Quälerei. Ich kann mir keine Folterszenen ansehen, darüber zu lesen, ist auch nicht besser. An die Szene mit der Ratte konnte ich mich noch erinnern, allerdings nahm sie in meiner Erinnerung einen viel größeren Raum ein. Auch ich würde dabei Land und Leute verraten. Winston wurde systematisch gebrochen, alles ausgelöscht, bis er den GB liebt. Ich fand diesen letzten Abschnitt gruselig. Ob er jetzt erschossen wird? Desillusionierter kann man die Lesenden nicht zurücklassen. Keine Hoffnung nirgends.
Hat jemand andere Bücher von ihm gelesen
Die Belehrung über NeuSprech hätte ich auch nicht mehr gebraucht.
Ich habe Animal Farm gelesen - eine Fabel, in der die Tiere gegen die Menschen revoltieren, der Umsturz gelingt und die Schweine erheben sich über die anderen. Sie sind quasi die Partei. Ihr Leitspruch " Same animals are more equal than others." Der Roman ist aber viel gefälliger und man muss sich mehr "erarbeiten". Selbst denken, weniger Erklärungen.
 

Die Häsin

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Die letzte Szene im Café Chestnut Tree ist eine exakte Kopie der Szene, als Winston die drei Dissidenten im gleichen Café beobachtet hat (Seite 105). Auch sie sitzen Gin saufend im Café vor einem Schachbrett, ohne zu spielen, aus dem Televisor kommt das Lied "I sold you and you sold me", begleitet von einem "gelben Klang", und die drei sind den Tränen nah. Genauso sitzt Winston selbst am Ende im gleichen Café. Ich denke, wir können davon ausgehen, dass er erschossen wird.

Auf Seite 347 erinnert ihn der Geruch des Gin (den er ununterbrochen süffelt, obwohl er sich davor ekelt) an "den Geruch dieser - "
Welcher Geruch ist damit gemeint? Derjenige der Ratten? Es ist psychologisch schwer zu verstehen, dass er trotzdem immer wieder zu diesem Zeug greift.

Ich möchte noch einmal hinweisen auf den Roman von György Dalos "1985". Darin kommen der - demnach doch nicht hingerichtete - Winston Smith vor, Julia, O'Brien, Parsons, Ampleforth und die Große Schwester, Witwe des zu diesem Zeitpunkt toten Großen Bruders. Ich wüsste wirklich gern ein bisschen mehr über dieses Buch. Heute morgen habe ich eine ganze Weile danach gesucht, aber keine einzige deutsche Ausgabe gefunden, während man offenbar noch einige in Französisch über Secondhandseiten findet.
 
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Die letzte Szene im Café Chestnut Tree ist eine exakte Kopie der Szene, als Winston die drei Dissidenten im gleichen Café beobachtet hat (Seite 105). Auch sie sitzen Gin saufend im Café vor einem Schachbrett, ohne zu spielen, aus dem Televisor kommt das Lied "I sold you and you sold me", begleitet von einem "gelben Klang", und die drei sind den Tränen nah. Genauso sitzt Winston selbst am Ende im gleichen Café. Ich denke, wir können davon ausgehen, dass er erschossen wird
Du hast Recht, daran hatte ich auch gedacht. ImAugenblick, da er die Liebe empfindet, wird er erschossen.
Ich möchte noch einmal hinweisen auf den Roman von György Dalos "1985".
Der würde ich auch brennend interessieren. Auf Englisch kann man es wohl leihen, in einer offenen Bibliothek, aber auff Deutsch habe ich es auch nicht gefunden.
 
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Xanaka

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12. Juli 2015
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Was für ein deprimierendes Ende. Winston, der einer kompletten Gehirnwäsche erfolgreich unterzogen wurde, vegetiert offensichtlich ohne Ziel nur noch vor sich hin. Da er vermutlich auch keinen Nutzen für die Gesellschaft bringen wird, vermute ich, wird er wie vermutet auch erschossen werden.

Das er sich letztlich auf diese Gehirnwäsche eingelassen hat, wird eine Folge der unermesslich grausamen Folter gewesen sein. Er hat einfach nur kapituliert und gehofft, dass es dann irgendwann vorbei sein wird.

Ich war natürlich erstaunt, dass man ihn dann doch noch wieder zurück ins Leben gelassen hat. Aber ich vermute mit den täglich vielen Menge an Gin wird er sich den Rest seines Gehirns - sofern noch etwas übrig geblieben ist - weggesoffen haben.

Die ausführlichen Anmerkungen zu NeuSprech hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Viel interessanter fand ich die Zeittafel mit den wesentlichsten Etappen aus dem Leben des Autors.
 

Anjuta

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Ja, es nimmt kein gutes Ende. Winston wird komplett gebrochen. Und dass der Akteur dabei O'Brian ist, der die einzige Hoffnung in diesem Buch darstellte, das macht die Sache auch nicht besser. Alles ist ausgelöscht und die Hoffnungen, die noch bleiben sind klein und dabei trotzdem groß, aber eben: ohne Wirkung:
[zitat]Freiheit war: zu sterben und sie dabei zu hassen.[/zitat]
O'Brian lässt nicht locker, bevor er nicht sicher ist, dass er Winstons Denken vollkommen im Griff hat und nichts mehr gespielt oder vorgetäuscht ist. Also: vollkommene Aufgabe, vollkommene Unterwerfung, so vollkommen, dass die Unterwerfung nicht mehr spürbar ist. Wenn das erreicht ist, dann ist Winston wieder "frei" (aber nur im begrenzten Wortsinn von NeuSprech, nicht in unserem Wortsinn, wohlgemerkt. Dazu braucht es Raum 101 und in Winstons Fall eben die Ratten. Danach ist er innerlich abgetötet und kann im IngSoc-Sinne wieder Freiheit genießen, die für ihn besteht in stumpfem Dahinvegetieren ohne Gefühle, Empathie oder gar Liebe. Die Rolle, die der Gin in diesem Leben spielt, ist dann schon sehr herausgehoben. Trotz aller Abtötung des Inneren ist und bleibt wahrscheinlich ohne ihn 2 + 2 immer noch 4 trotz der Liebe zum Großen Bruder.
 

Sassenach123

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In den Anmerkungen steht, dass Orwell selbst seinen Roman oft mit einer Satire gleichgesetzt hat. Das habe ich ganz anders empfunden, und es ist sicher unserer Geschichte geschuldet
Die Marter der Folter ging schon sehr weit, ein Wunder, dass Winston nicht vorher schon zerbrochen ist. O' Brien setzt immer wieder an, macht weiter ohne Gnade.
Das Winston erschossen wird, liegt nahe, und ist trotzdem totaler Blödsinn. Wozu soll das Ganze denn dann überhaupt gut gewesen sein, wenn er so oder so erschossen wird?
Der Roman ist beklemmend, auch wenn mir vor dem lesen bewusst war, was mich erwartet.
Es wäre sicher interessant in 10 Jahren den Roman erneut zu lesen. Vielleicht wieder gemeinsam hier? :p:reader3
 

sursulapitschi

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In den Anmerkungen steht, dass Orwell selbst seinen Roman oft mit einer Satire gleichgesetzt hat. Das habe ich ganz anders empfunden,
Ach, ganz am Anfang konnte ich dem Ganzen noch eine gewisse Komik abgewinnen. Es ist krass überzogen, aber ich fand es zum Beispiel irgendwie lustig,( ja, böse, aber doch komisch) wie Winston an seinem Arbeitsplatz mit den ganzen Rohrposts hantiert und wie er die Vergangenheit korrigiert. Danach vergeht einem allerdings das Lachen ganz und gar.
 

Die Häsin

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Ach, ganz am Anfang konnte ich dem Ganzen noch eine gewisse Komik abgewinnen. Es ist krass überzogen, aber ich fand es zum Beispiel irgendwie lustig,( ja, böse, aber doch komisch) wie Winston an seinem Arbeitsplatz mit den ganzen Rohrposts hantiert und wie er die Vergangenheit korrigiert. Danach vergeht einem allerdings das Lachen ganz und gar.

Ich finde, es hat eine gewisse Komik, dass er seine Arbeit ja mag, jedenfalls wenn sie originell ist und Kreativität verlangt wie seine Erfindung des Genossen Ogilvy. Das hat eindeutig was "Kafkaeskes".
 
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Literaturhexle

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2. April 2017
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So. Ich habe fertig, Flasche leer.
Ich habe große Teile des Romans als Hörbuch gehört. Es wird fantastisch vorgelesen und macht den Text viel intensiver. Bis zum dritten Teil, als Winston gefoltert wird, kann man das aushalten. Danach nicht mehr. O´Brien bekommt eine schmeichlerische Attitüde, die nur vor Falschhheit strotzt. Winston winselt, jammert, sucht nach Antworten... Das war grhört zuviel für mich, deshalb habe ich nun heute Abend zu Ende GELESEN.

Was soll ich sagen? Ich kann die Begeisterung um diesen Roman nicht nachvollziehen. Ein wichtiges Buch. Ja. Schullektüre. Ja. Aber eigentlich unerträglich! Eine Utopie, eine herrschende Partei, eine Bruderschaft im Untergrund. Winston fällt auf den vermeintlichen Regimegegner O´Brian rein und wird aufs Brutalste geläutert. Diese Folterszenen empfand ich in dieser Ausführlichkeit redundant und Effekt heischend. Man hatte schon längst verstanden, es hätte auch Raum 101 nicht mehr sein müssen (obwohl man nach soviel Geheimniskrämerei natürlich wissen will, was es damit auf sich hat). Die Ausführungen über NeuSprech wiederholen die bekannten Kernaussagen, was sie zum Ende des Buches noch sollen, erschließt sich mir nicht.

Die Farm der Tiere muss ich nicht mehr lesen. Ich weiß nun, warum ich dieses Buch in den 80ern abgebrochen habe: Meine Freunde erzählten, wie trostlos es sei. Wofür braucht man das? Vor dem Hintergrund dieses Ausgangs empfinde ich Habecks Vorwort als viel zu bedeutungsschwer. Warum ein Vollblutpolitiker hier für ein Vorwort herangezogen wurde, verstehe ich ebenfalls nicht. Wäre nicht ein Historiker ein ausgewogenerer Essayist gewesen? Zumal sich das Buch nicht nur an Gefahren von rechts wendet, sondern auch von links. Es geht um ALLE Diktaturen!

Nein. Leider hat mir das letzte Drittel gar nicht gefallen. Versuch gescheitert.
 
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Literaturhexle

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Winstons Gehirnwäsche war schrecklich, fies, effektiv, aber auch lang. Ehrlich gesagt, wollte ich das alles gar nicht so genau wissen
Genau. So ging es mir auch.
Den ausführlichen Exkurs zu Neusprech hätte ich nicht gebraucht
Ach danke, ich dachte schon, ich sei ein Exot...
Genauso sitzt Winston selbst am Ende im gleichen Café. Ich denke, wir können davon ausgehen, dass er erschossen wird.
Danke. Ich habe zwar auch an das Cafe gedacht, aber dass sich die Szenen so unmittelbar gleichen, lässt in der Tat nur einen Rückschluss zu.
Der Roman ist beklemmend, auch wenn mir vor dem lesen bewusst war, was mich erwartet.
Es wäre sicher interessant in 10 Jahren den Roman erneut zu lesen. Vielleicht wieder gemeinsam hier? :p:reader3
Haha! Ich wollte diese literarische Lücke schließen. Aber nochmal? Nein, das tue ich mir nicht an. Da wird zuviel geschwatzt, da bleibt nichts zwischen den Zeilen und am Ende: alle Hoffnung tot. Nee, nee. Ich lese es nicht noch einmal:D
 

sursulapitschi

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Winston winselt, jammert, sucht nach Antworten... Das war grhört zuviel für mich, deshalb habe ich nun heute Abend zu Ende GELESEN.
Ok, das geht wohl gar nicht als Hörbuch, das Lesen war schlimm genug.
Ich kann die Begeisterung um diesen Roman nicht nachvollziehen. Ein wichtiges Buch. Ja. Schullektüre. Ja. Aber eigentlich unerträglich!
Das verstehe ich nicht ganz. Du sagst, es ist ein wichtiges Buch und sollte Schullektüre sein, obwohl es dir nicht gefällt? Das ist ja Kinderquälerei. :p
Diese Folterszenen empfand ich in dieser Ausführlichkeit redundant und Effekt heischend. Man hatte schon längst verstanden, es hätte auch Raum 101 nicht mehr sein müssen
Das stimmt, da gebe ich dir recht. Das kam mir so vor, als hätte der Autor sich da in einen Rausch geschrieben und es hat ihm keiner gesagt, dass es jetzt mal gut ist. Gab es damals keine Lektoren?
Trotzdem ist es eindrucksvoll. Das Buch packt einen und lässt den Leser wirklich leiden. Welches Buch schafft das?
Das Buch lotet die Grenze des Erträglichen aus, inhaltlich und auch für den Leser. Natürlich ist das nicht schön, aber nachhaltig ist es unbedingt.
 

Literaturhexle

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Das verstehe ich nicht ganz. Du sagst, es ist ein wichtiges Buch und sollte Schullektüre sein, obwohl es dir nicht gefällt? Das ist ja Kinderquälerei. :p
Missverständnis.
Komplett müsste es heißen: Das Buch ist ein wichtiges Buch. Ja. Es ist Schullektüre. Ja. (Eher als Status-Quo-Meldung gemeint)
Manches ist vielleicht für junge Leute noch wichtiger, weil sie noch mehr hinterfragen? Schullektüren müssen nicht unbedingt Spaß machen. Man soll auch etwas lernen dabei (ideal natürlich, wenn beides zusammenkommt).
 

Querleserin

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Die Farm der Tiere muss ich nicht mehr lesen. Ich weiß nun, warum ich dieses Buch in den
Das ist besser, weil verkürzter ! Aber 1984 führt ausdrücklich vor Augen wie totalitäre Regime funktionieren. Und es wichtig, das zu verstehen, von daher ist der Status als Klassiker gerechtfertigt.
 

Die Häsin

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Rhönrand bei Fulda
Als Gewohnheitskrimileserin fand ich die Folterszenen vermutlich nicht ganz so schlimm wie viele Leserinnen hier. Da kenne ich von der "Bücherresterampe mit Remittendenstempel" wesentlich härtere Kost.

Was mir auffiel - ich kenne das Buch ja wirklich sehr gut; meine alte Ausgabe ist mir immer noch sehr vertraut (bei Büchern, die ich gelesen habe, als ich unter 20 war, weiß ich oft ganze Sätze noch auswendig - bei späteren nicht mehr so häufig). Irgendwann in den Achtzigern, als wieder viel von dem Buch die Rede war, las ich mal in einer Zeitungskritik, Orwell sei ein großartiger Visionär, aber ein schlechter Stilist gewesen. Dass halte ich jetzt für eine totale Fehleinschätzung und feile, was diesen Punkt betrifft, noch an meiner Rezi.
 

Querleserin

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Orwell sei ein großartiger Visionär, aber ein schlechter Stilist gewesen.
Der Roman hat definitiv Längen, wie viele geschrieben haben, vor allem im "BUCH".
Schullektüren müssen nicht unbedingt Spaß machen.
Sowas, ich dachte immer, Schüler*innen lieben Schullektüren. :D

Diese Folterszenen empfand ich in dieser Ausführlichkeit redundant und Effekt heischend. Man hatte schon längst verstanden, es hätte auch Raum 101 nicht mehr sein müssen (obwohl man nach soviel Geheimniskrämerei natürlich wissen will, was es damit auf sich hat).
Natürlich liest man das nicht gerne, Fakt ist, dass es viele Menschen in totalitären Regimen erlebt haben. Von daher finde ich, auch wenn ich es selbst nicht gern lese, gerechtfertigt, dass es so ausführlich berichtet wird. Versteht ihr, was ich meine?