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5. Leseabschnitt: Kapitel 37 bis 39 (S. 298-345) bis zum Ende

Dieses Thema im Forum "Leserunde 'Kostbare Tage'" wurde erstellt von Literaturhexle, 30. Juni 2020.

  1. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Hier diskutieren wir den Ausgang des Romans.
     
  2. RuLeka

    RuLeka Aktives Mitglied

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    Ich musste nun einfach weiterlesen.
    Die letzten Kapitel beschreiben die letzten Tage von Dad.
    Selten habe ich eine so berührende und gleichzeitig so realistische Beschreibung vom Sterben gelesen.
    So sollte man sich von der Welt verabschieden können. Die Menschen, die man liebt, sind bei einem, man kann nochmals all das sagen, was wichtig ist, kann sich verabschieden.
    Mir kamen wirklich die Tränen beim Lesen.
     
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  3. RuLeka

    RuLeka Aktives Mitglied

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    Dieses Mal erscheinen die Eltern und Frank im Sterbezimmer.
    Der Leser versteht, wie Dad zu dem Mensch geworden ist, der er ist. Die Eltern waren arm, haben ihr Leben lang nichts als Arbeit gekannt, Dad wurde geschlagen und ist als Fünfzehnjähriger von daheim abgehauen. Hier sieht man die Parallele zu Frank.
    Ein klein bisschen Versöhnung mit dem imaginären Frank ist möglich. Dad fühlt seine Lebensleistung vom Sohn anerkannt, aber sich selbst vergeben kann er nicht.
    Als Leser hätte man sich eine Versöhnung am Sterbebett gewünscht. Aber Kent Haruf schreibt keine kitschigen Bücher, sondern realistische.
     
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  4. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Das hat mich auch sehr beeindruckt. Die schwindenden Kräfte, die latente Müdigkeit auch bedingt durch die Medikamente, der schwache Atem, das Röcheln, die Aussetzer..... Wer das schon einmal erleben musste, fühlt sich sehr wahrhaftig erinnert....
    Aber auf eine irgendwie auch positive Weise, weil Dads Familie das Schicksal angenommen hat. Keiner hat sich dagegen gestellt, keiner hat schön geredet, auch kein Besucher kam mit diesem saublöden "das wird schon wieder". Die Krankheit und das Sterben durchzieht den Roman. Aber der Tod gehört zum Leben, spätestens in der Lebensmitte hat man das verstanden. Ich halte nichts davon, ihn auszuklammern. Mir hat dieses Grundthema des Buches sehr, sehr gut gefallen aufgrund der sensiblen und alles in allem lebenszugewandten Umsetzung.

    Dad selbst hat seinen Sohn trotz der Bemühungen Marys nicht mehr sehen können. Trotzdem konnte er sich mit ihm aussöhnen - ein wunderbarer Schachzug für den Leser. Frank besuchte den Vater in dessen Träumen, wo sie klärende und versöhnliche Worte austauschen konnten, die dem Vater seine innere Ruhe wiedergaben. Doch auch hier bleibt Haruf wunderbar unpathetisch. Alles, was "gesprochen" wird, passt zu den handelnden Figuren. Wunderbar!

    Wie @RuLeka schon erwähnte, ist die kleine Alice Symbol für das Leben. Sie ist ein bemerkenswert aufmerksames Mädchen. Ich würde ihr viele nette Freundinnen in der Schule wünschen. Das Zusammensein mit nur ältlichen Menschen ist für ein Kind nicht gut, obwohl ihr die vielseitige Fürsorge gewiss gut getan hat. Schön, dass sie unversehrt nach ihrer Radtour wieder aufgetaucht ist!

    Der Pfarrer Lyle quittiert seinen Job bzw. wird ihm dieser quittiert. Das spielt eigentlich keine Rolle. Er will Gottes Wort wörtlich nehmen und scheitert dabei an seiner Gemeinde. Auch auf die Bedürfnisse seines Sohnes konnte er nicht eingehen... Es ist konsequent, dass dieser nun bei der Mutter lebt. Haruf bleibt immer Realist.

    Lorraine wird Richard wohl verlassen. Sie liebt ihn nicht so, wie sich ein Paar lieben sollte. Welche Verfehlungen er begangen hat, erfahren wir nicht. Die Tatsache, dass beide Elternteile ihn nicht mögen, lässt aber auf etwas schließen. Einiges spricht dafür, dass Lorraine in Holt bleibt und sich vielleicht doch dem Laden widmet. Richtig Fuß gefasst scheint sie in Denver auch nicht zu haben.

    Wir verlassen Mary und Lorraine am Abend von Dads Tod. Auf sie warten Tage der Trauer, die sie aber gemeinsam mit ihren Freunden und Nachbarn bewältigen werden.
    Im Grunde ist Dad auf die Weise gestorben, die sich so viele Menschen wünschen: zu Hause, ohne allzu große Schmerzen und umsorgt von der Familie.
     
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  5. RuLeka

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    Wunderbar ausgedrückt!
     
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  6. RuLeka

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    Alice ist wirklich ein wunderbares Kind. Durch die Liebe und Zuwendung, die sie in diesem Sommer erfahren hat, geht sie gestärkt in das beginnende Schuljahr. Hätte sie gleich zu Beginn in die Schule gemusst, wäre sie wahrscheinlich das stille Kind in der letzten Reihe geworden. Dass sie eine eigenständige Persönlichkeit ist, hat sie beim Kleiderkauf bewiesen.
     
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  7. RuLeka

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    So sehe ich das auch. Die Ehe wurde bestimmt auch nachhaltig beschädigt durch den Tod der Tochter. Richard und Lorraine sind sehr verschieden ( er sucht eher Ablenkung und Spaß, während sie sich den Schwierigkeiten stellt ), so werden sie auch unterschiedlich mit dem Verlust umgegangen sein. Das sieht man manchmal, dass Ehen daran zerbrechen. Der eine vergräbt sich in seinem Schmerz, der andere will vergessen. Das passt nicht zusammen.
     
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  8. RuLeka

    RuLeka Aktives Mitglied

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    Kostbare Tage sind nicht erst die letzten Tage, sondern im Rückblick alle.
    Es gibt ja Figuren jeden Lebensalters im Buch, angefangen von Alice über John Wesley bis Willa und nicht nur die Alten haben Probleme. Kent Haruf zeigt ja auch ab und zu Szenen voller Lebensfreude, wie z. B. das Bad der Frauen in dem Wassertrog oder Alices erste Radfahrversuche. Es geht darum, solche Augenblicke zu finden und zu genießen und nicht am Ende seine Versäumnisse zu bedauern.
     
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  9. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Stimmt. Das Buch ist ein Appell, sich dem Leben positiv zuzuwenden. In der Regel hat jedes Leben gute und schlechte Tage. Viele Menschen neigen dazu, die schlechten überzubewerten und immer nur das zu sehen, was sie gerade nicht haben. Dieser Roman hält dagegen. Trotz der traurigen Grundstimmung erwächst sehr viel Positives aus den einzelnen Episoden heraus. Ein Herzensbuch!
     
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  10. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    Die Szene finde ich sehr wichtig, um Dads Handeln und Verhalten nachvollziehen zu können. Als Leser*in versteht man nun, warum es ihm schwer gefallen ist, auf Frank zuzugehen.
    Eine Versöhnung am Ende wäre kitschig gewesen, ich bin froh, dass es bei der imaginären Aussöhnung bleibt. So kann Dad für sich in Frieden gehen. Und vielleicht gelingt es Mary, ihren Sohn wiederzufinden.

    Die Aufregung am Ende zeigt, wie wichtig die Kleine für alle geworden ist und glücklicherweise erleidet sie nicht das gleiche Schicksal wie Lorraines Tochter.
    Kostbar sind alle diese Tage und Momente der Gemeinsamkeit. Immer wieder wird auf besondere Momente hingewiesen, z.B. als Dad seiner Tochter sagt, er liebe sie oder das gemeinsame Mahl bei Willa und Alene, die Lyle „aufnehmen und das gemeinsame Baden. Das ist, was am Ende bleibt, was kostbar ist.
     
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  11. kingofmusic

    kingofmusic Bekanntes Mitglied

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    Dem ist nichts hinzuzufügen.
     
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  12. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

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    Ihr habt hier schon mehrfach geschrieben, wie einfühlsam Dads Sterben erzählt wurde. Ich bin davon sehr angerührt gewesen. Der langsame Verlust der Kräfte, die Hinfälligkeit, die von Tag zu Tag stärker wird und doch wird er getragen von der Liebe seiner Ehefrau. Sie legt sich zu dem Sterbendem, lauscht seinen Atemzügen, ist bei ihm, als er geht.
    Mutter und Tochter waschen den Leichnam, auch das ein letzter Liebesdienst, in dem soviel ausgedrückt wird.

    Auch wenn Dad Frank nicht mehr sehen konnte, in seinen Gedanken hat er mit ihm gesprochen - schade, dass er das alles nie seinem Sohn sagen konnte....

    Hier waren wirklich alle Tage kostbar, das kann ich nur ebenfalls wiederholen. Es gab auch schöne Augenblicke, wie die Radabenteuer der kleinen Alice oder das Bad der Frauen.

    Mir hat auch sehr gut gefallen, dass die Andacht für Dad im Garten stattfinden wird, die Institution Kirche wird ignoriert. So zeigen sie Pfarrer Lyle, dass sie ihn unterstützen.

    Richard - er hatte nur eine kleine, fast beiläufige Rolle. Fast komisch, wie er einmal darauf hinweist, dass die Blumen von ihm sind. Das wirkte wie eine Bitte, ihn in den Kreis zu lassen. Aber er bleibt außen vor, ich denke auch, dass diese Verbindung zu Ende ist.

    Ein Ende, dass mir auch Tränen in die Augen trieb, obwohl ich nicht so nah am Wasser gebaut habe.
     
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  13. kingofmusic

    kingofmusic Bekanntes Mitglied

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    Ja, das fand ich auch großartig! DAS ist Nächstenliebe!
     
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  14. Barbara62

    Barbara62 Aktives Mitglied

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    In jedem anderen Buch wäre das passiert, aber hier eben nicht, und deshalb liebe ich die Bücher von Kent Haruf. Er mutet uns als Lesern zu, diese Situation mit Dad auszuhalten. Nicht zu vergessen Frank, der nie mehr davon erfahren wird, wie sein Vater unter der Nicht-Versöhnung gelitten hat.
     
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  15. Barbara62

    Barbara62 Aktives Mitglied

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    Wie einfühlsam Dads Sterben beschrieben wird, wurde hier schon mehrfach gesagt. Mich hat das auch sehr berührt.

    Nicht weniger berührt hat mich aber, wie die Umgebung auf Dads Tod reagiert. Hier zeigt sich, wie die Nachbarn und Freunde als eingespieltes Team fungieren, überaus einfühlsam und angenehm zurückhaltend. Es hat mir auch imponiert, wie Lyle Mary zum Erzählen gebracht hat. Die Gemeinde hat einen sehr großherzigen Pfarrer verloren, aus eigener Schuld.

    Die letzten Sätze des Buches sind noch einmal großartig gelungen. Die ersten Monate nach Dads Tod sind um, Winterstürme fegen über Holt County. Ob sie auch die Trauer und die Erinnerung mitnehmen? Ich denke nicht. In Holt bleiben auch die Verstorbenen weiter im Gedächtnis.
     
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  16. kingofmusic

    kingofmusic Bekanntes Mitglied

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    Ja, das fand ich auch großes Kino. Das ganze Buch ist großes Kino!
     
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  17. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Ich muss sagen der Autor beschreibt hier den Sterbeprozess sehr ausgiebig und gut, das gefällt mir. Besonders auch wie sich Mary und Lorraine verhalten.

    Ich bin mir nicht sicher ob der Besuch seiner Eltern und Frank nicht ein Traum war. Den ich kann mir nicht vorstellen das seine Eltern noch gelebt haben. Meine Vermutung ist eher das sie Frank in Gedanken oder Traum von ihnen verabschiedet und so vielleicht seine Vergebung bekommen hat.
    Den ich kann mir nicht vorstellen, das Marry oder Lorraine ihn einfach so hätte gehen lassen.

    Schade fand ich das Lyle nicht mehr erzählt hat von den Problemen seiner Familie. Ich vermute das seine Sohn vielleicht depressiv ist, deshalb auch der Selbstmordversuch.

    Lorraine scheint sich von Richard zu entfernen, das vermute ich zumindest mit ihrer Reaktion als er sich verabschiedet.

    Das Alice sich verfahren hat war kurz eine ganz schöne Aufregung. Ich kann verstehen das es für Lorraine schwer war, weil ihre Erinnerungen an die Tochter hochkamen. Auch für Bertha May war es schwer, ich denke das sie die Polizei nicht einschalten wollte, aus Angst das man ihr die Kleine wegnimmt. Nur gut das sie heil wieder zu Hause ankam.

    Schön fand ich die Geste von Mary und Lorraine, das sie wollten, dass Lyle die Abschiedspredigt für Dad hält. Trotzdem sein Entschluss feststeht, das er nicht mehr Pfarrer ist, tut er ihnen den Gefallen, das fand ich einfach schön. Auch das sie das ganze im garten machen wollen finde ich eine gute Idee. Wie gut das man bei solchen Dingen in Amerika weiter ist als bei uns. Ich finde unsere Bestattungs- und Friedhofsordnung einfach furchtbar und würde mir wünschen das man bei uns manches auch zulassen würde wie in anderen Ländern.

    Schade fand ich das etwas abrupte Ende, ich dachte das vielleicht noch die Beerdigung kommt wo evtl. Frank da ist.

    Aber ansonsten war es ein wirklich schönes Buch über den Sterbeweg und ich bin froh das ich bei der Leserunde dabei war.
     
  18. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Ja das fand ich irgendwie eine schöne Szene, das er sich bei allen verabschieden konnte, auch wenn er sich nur in seine Trämen sah. Ich habe das schon oft bei Sterbenden beobachtet, das sie erst sterben können wenn alles bereinigt war oder alle von der Familie da waren.

    Ja das stimmt da hast du recht schöner kann der Sterbeweg kaum sein und trotzdem ist es nicht für jeden so einfach. Ich denke das muss man wollen, so einen sterbenden Menschen zu Hause zu pflegen, das kann nicht jeder. Genauso wie das anschließende waschen eines Toten, auch das ist etwas was nicht jeder kann. Das war sicher früher anders, vielleicht war deshalb auch der Tod eher allgegenwärtig in den Familien. Heute schiebt man die Eltern eher ab ins Heim zum Sterben, aber sicher auch bei vielen aus Platzmangel.
     
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  19. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Ja so sehe ich das auch, kostbaren Tage waren es für alle. Alice um sich bei ihrer Großmutter einzuleben. Lorraine um sich klarzuwerden ob sie dableibt. Mary um sich zu verabschieden. Und für Berta May, Willa und Alene waren es kostbare Tage für Alice und Mary dazusein, ihnen beizustehen und zu helfen wo sie konnten. Selbst für Lyle waren die Tage kostbar, um sich über sein Leben klarzuwerden.
     
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  20. SuPro

    SuPro Bekanntes Mitglied

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    Ich bin sehr berührt von der Szene, in der der Autor beschreibt, wie Mary ihren Mann wäscht. Ich finde, dass es etwas ganz außergewöhnliches und besonderes ist, so einen alltäglichen Vorgang so ausführlich zu beschreiben. Es hat etwas sehr liebevolles und zärtliches. Gewürzt mit ein bisschen Humor. „Da tut sich nichts… Früher schon…“.
     
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